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Donnerstag, 13. September 2012

Hype gerechtfertigt: iPhone 5 heilt Krebs, verursacht Orgasmen und schleudert Blitze

San Francisco (dpo) - Der Hype um das mit Spannung erwartete neue iPhone hatte seine Berechtigung: Gestern stellte Apple-Chef Tim Cook bei einer Präsentation die wichtigsten Features vor. Demnach kann das revolutionäre Gerät nicht nur alle möglichen Arten von Krebs heilen und seinem Besitzer auf Knopfdruck Orgasmen verschaffen, es kann auch dazu genutzt werden, um todbringende Blitze abzuschießen.

Vor staunenden Journalisten und Technikenthusiasten demonstrierte Tim Cook gemeinsam mit Marketing-Vizepräsident Phil Schiller das neue Gerät. Cook: "Wir wussten, dass es wie etwa beim eher enttäuschenden iPhone 4S nicht ausreichen würde, wenn das Nachfolgermodell nur ein wenig leichter ist und mit einem minimal größeren Bildschirm aufwartet. Deshalb haben wir einige echte Neuerungen eingebaut."
Und die haben es in sich. So kann mit der vorinstallierten Anti-Cancer-App nahezu jede Art von Krebs geheilt werden. Das iPhone muss lediglich über die betroffene Körperregion gehalten werden, schon lösen sich bösartige Tumore auf und werden durch gesundes Gewebe ersetzt. Damit dürfte Apples neues iPhone den Sieg über eine der schlimmsten Krankheiten der Menschheit bedeuten – auch wenn diese Nachricht für Apple-Gründer Steve Jobs ein knappes Jahr zu spät kommt.
Verträumter Blick: Cook zwischen zwei Orgasmen
Bei der Orgasmusfunktion (iGasm), die serienmäßig im Lieferumfang des iPhone 5 enthalten ist, handelt es sich ebenfalls um eine echte Innovation, die sämtliche Vorgängermodelle in den Schatten stellt. Tim Cook persönlich demonstrierte auf der Bühne, wie Nutzer allein per intuitivem Knopfdruck einen Höhepunkt sexueller Lust nach dem anderen erleben können.
Bei der Vorstellung dieses Features geriet Cook geradezu ins Schwärmen: "Oooooh, uuuuuuh, yes! Yes! Yes! Und das funktioniert immer wieder. Sehen Sie? Oooohoooh, yeah! Und wieder. Rrrrrrr, yeah! Aaaaah!"
Phil Schiller demonstriert die Blitz-Funktion
Die letzte bahnbrechende Innovation des kleinen Wundergerätes, die so genannte Blitz-App, präsentierte Phil Schiller anhand einer Crashtest-Puppe, die er bis zur Unkenntlichkeit verschmorte. In hoher Konzentration können die todbringenden elektrischen Ladungen zur Selbstverteidigung genutzt werden, in weniger letaler Dosierung bietet sich Nutzern die Möglichkeit, beispielsweise Apple-Skeptiker und andere unangenehme Zeitgenossen eines Besseren zu belehren. Allerdings soll der Akku maximal für zwei tödliche Blitze oder 15 Entladungen mit niedrigerer Spannung ausreichen.
Auch wenn es so aussieht, als sei Apple diesmal der große Wurf gelungen, zeigt sich die Konkurrenz wenig beeindruckt. Unmittelbar nach der Präsentation des neuen iPhone 5 kündigte Samsung an, ebenfalls bald ein neues Smartphone auf den Markt zu werfen. Es soll imstande sein, AIDS zu heilen, Blowjobs am Nutzer durchzuführen und über einen integrierten Flammenwerfer verfügen.
ssi; Foto rechts: Valery Marchive (LeMagIT), CC BY-SA 2.0

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