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Montag, 1. Oktober 2012

Ergo gibt Versicherungsgeschäft auf und konzentriert sich auf Vermittlung von Lustreisen

Düsseldorf (dpo) - Die Ergo Versicherungsgruppe hat eine drastische Neuausrichtung des eigenen Portfolios angekündigt. So will der international tätige Konzern aus dem ohnehin ungeliebten Versicherungsgeschäft aussteigen und sich künftig voll und ganz auf die Vermittlung von Lustreisen und Prostituierten spezialisieren. Das Unternehmen soll im Zuge dessen in Eros Vermittlungsgruppe umbenannt werden.

Zu diesem weitreichenden Entschluss kam der Vorstand (z.Zt. in Budapest) der Aktiengesellschaft, nachdem laut einer aktuellen Umfrage von Opinion Control nur 24 Prozent der Befragten Ergo für einen kompetenten Versicherer halten. Eindrucksvolle 93 Prozent gaben dem Unternehmen jedoch Bestnoten bei der Ausrichtung von Lustreisen, Beschaffung von Prostituierten und anderen schmuddeligen Aktivitäten.
Hier hilft Ergo auch in Zukunft: Nach einem Unfall bucht man einfach eine Lustreise gegen den Frust
"Wir müssen uns auf das spezialisieren, was wir am besten können", so der Vorstandsvorsitzende Torsten von Bomsky telefonisch aus der ungarischen Hauptstadt. "Außerdem können wir davon zehren, dass wir uns bereits einen gewissen Ruf in diesem Geschäftsfeld aufgebaut haben. Ja, fester, Jolánda!"
Die Umstellung, mit der Ergo anderen Versicherern, die ebenfalls ihre Kompetenzen auf diesem Gebiet ausbauen, zuvorkommen will, erfolgt nun schrittweise. Bereits am Wochenende stellte das Unternehmen eine Webseite online, auf der unter dem neckischen Begriff "Fehlverhalten" vergangene Leistungen bei der Vermittlung von Lustreisen sowie der Anmietung von Stripclubs und Bordellen aufgelistet sind – ein kleiner Vorgeschmack auf das künftige Portfolio.
Um Kündigungen zu vermeiden, sollen sämtliche Versicherungsvertreter im Zuge des Umbaus zur Eros Vermittlungsgruppe zu sogenannten "Lustreisenmanagern im Außendienst" (Volksmund: "Zuhälter") umgeschult werden. Und auch ein Anreizsystem soll es geben: Außendienstmitarbeiter, die besonders viele Lustreisen vermitteln, sollen mit einer kostenlosen Versicherung belohnt werden.
ssi; Foto oben: djedzura / Shutterstock, Foto rechts: © benjaminnolte - Fotolia.com



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