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Dienstag, 5. Februar 2013

Zeitpunkt des Bekanntwerdens von Fußball-Wettskandal wurde vermutlich manipuliert

Singapur, Den Haag (dpo) - Werden die Ermittlungen im größten Fußballwettskandal aller Zeiten von einem waschechten Wettskandal überschattet? Recherchen von Interpol zufolge wurden Beamte von Europol womöglich bestochen, um mit dem Fußballwettskandal rund eine Woche früher an die Öffentlichkeit zu gehen als ursprünglich geplant. Experten sprechen bereits vom größten Wettskandalsermittlungswettskandal aller Zeiten.

"Uns ist bei unseren Ermittlungen aufgefallen, dass verdächtige Personen aus Singapur mehrere Millionen Dollar, gestückelt in kleine Beträge, darauf gesetzt haben, dass Europol den Skandal genau am 4. Februar 2013 öffentlich macht", erklärte ein Sprecher von Interpol heute. "Und das bei abenteuerlichen Quoten von 1:24. Die haben ein Vermögen verdient."
Wie kann sich Europol eigentlich dieses neue teure Hauptquartier leisten?
Weil Szenekenner davon ausgegangen waren, dass Europol frühestens am 11. (Quote: 1:3), wahrscheinlicher aber am 12. Februar (1:2) mit dem aktuellen Stand der Ermittlungen an die Öffentlichkeit gehen würde, liegt der Verdacht nahe, dass hier im großen Maßstab manipuliert wurde. Darauf weist auch der Umstand hin, dass sich die Ermittler von Europol in den letzten Monaten und Jahren auffällig viel mit Mitgliedern der asiatischen Wettmafia befasst haben.
Unterdessen herrscht in den illegalen Wettbüros Singapurs rege Betriebsamkeit. Geschäftsleute und professionelle Spieler versuchen noch ihre Einsätze zu platzieren, bevor weitere spannende Wendungen im Wettskandal bekannt werden. Die aktuellen Quoten lauten:
Sepp Blatter hängt selbst mit drin, bleibt aber FIFA-Präsident (1:1,000000001)
Sportwetten werden in Deutschland legal, weil es sich nicht um Glücksspiel handelt (1:3)
Interpol wurde bestochen, um exakt am 5. Februar den Europolskandal aufzudecken (1:5)
FIFA und Uefa installieren endlich ein funktionierendes Frühwarnsystem (1:1.000.000)
ssi; Foto oben: © Alvin Teo - Fotolia.com, Foto rechts: Pikachu, CC BY-SA 3.0



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