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Donnerstag, 4. April 2013

Kompetenzchaos bei Petrus-Stellvertretern schuld an schlechtem Wetter

Vatikan (dpo) - Theologen haben herausgefunden, warum der Frühling in diesem Jahr einfach nicht beginnen will. Offenbar weigert sich der für das Wetter zuständige heilige Petrus, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Der Apostel will den Winter erst beenden, wenn klar ist, ob Benedikt XVI. oder Franziskus als sein wahrer Stellvertreter auf Erden fungiert. Während die Kirche nach Lösungen sucht, frieren die Menschen.

Petrus findet, für Päpste sollte das gleiche gelten
wie für Highlander: "Es kann nur einen geben"
Ein Cherub Petri erklärte: "Petrus ist als Hüter der Himmelspforte, Jünger, Apostel und Wettermacher ein vielbeschäftigter Mann. Der Rücktritt von Benedikt XVI. und die Wahl von Franziskus hat ihn verwirrt und seine Arbeitsabläufe empfindlich gestört. Petrus weiß nicht mehr, mit welchem seiner beiden Nachfolger er den Wechsel der Jahreszeiten organisieren soll und hat sich deshalb entschlossen, in einen unbefristeten Streik zu treten."
Selbst seriöse Meteorologen halten dies für die einzige plausible Begründung dafür, dass seit Monaten in etwa die gleiche Wetterlage herrscht wie während des Rücktritts von Benedikt XVI. im Februar.
Nun sucht die katholische Kirche nach einem Ausweg. Zwar werden friedliche Lösungen bevorzugt, doch im Zweifel gilt es, eine schwierige Entscheidung zu treffen. Entweder es herrscht permanent Winter, oder Benedikt XVI. und Franziskus beenden das Kompetenzchaos durch einen Kampf auf Leben und Tod.
ssi; Foto oben: Agência Brasil (li.), Broc (re.)

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