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Donnerstag, 11. April 2013

Nordkoreas Armee nach wochenlangem Säbelrasseln physisch und psychisch am Ende

Pjöngjang (dpo) - Die Kampfstärke von Nordkoreas Armee ist nach wochenlangem Säbelrasseln durch Diktator Kim Jong-un auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen. Offenbar sind die knapp sechs Millionen Soldaten der Koreanischen Volksarmee aufgrund unzähliger Manöver und unter dem Druck ständiger Angriffsbereitschaft vollkommen zermürbt. An Krieg wäre erst nach einer längeren Regenerationsphase zu denken.

"Ich kann nicht mehr", klagt etwa der 24-jährige Infanterist P. Gwang-Jo aus Haeju, der ein Gähnen kaum noch unterdrücken kann. "Fast jeden Tag müssen wir irrwitzige Manöver durchführen oder mit grimmiger Mine vor den Kameras des Staatsfernsehens auf- und abmarschieren. Und wenn nicht, dann stehen wir stundenlang mit geladenen Waffen bereit und warten auf das Angriffssignal. Ich habe permanent Muskelkater, mein Abzugsfinger ist zittrig, ich habe meine Frau schon seit Wochen nicht mehr gesehen und ich würde gerne mal wieder richtig ausschlafen."
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Auch bei der Generalität ist die Moral im Keller. Ein Vizemarschall erklärt dem Nordkorea-Korrespondenten des Postillon im Vertrauen, warum er einen Sieg für unmöglich hält: "Wir hätten nur eine Chance, wenn wir unsere Feinde überraschen. Stattdessen haben wir ihnen durch die ständigen Drohungen alle Zeit der Welt gelassen, sich ausgiebig auf eine Invasion vorzubereiten. Der perfekte Angriffszeitpunkt wäre exakt fünf Sekunden vor der ersten Kriegsdrohung durch unseren unfehlbaren Führer Kim Jong-un gewesen. Aber jetzt entschuldigen Sie mich bitte. Ich muss ein sinnloses Manöver durchführen."
Experten gehen davon aus, dass die Ressourcen und die Moral der koreanischen Volksarmee noch etwa für zwei, maximal drei Wochen Säbelrasseln ausreichen. Dann dürfte das isolierte Land bedingungslos kapitulieren.
ssi

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