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Freitag, 26. Juli 2013

Verschwörungstheoretiker glaubt, von niemandem überwacht zu werden

Köln (dpo) - Ist an seiner These etwas dran oder ist dieser Mann nur ein harmloser Spinner? Simon Retzlaff ist fest davon überzeugt, dass unsere gesamte Kommunikation von niemandem kontrolliert und überwacht wird. Die NSA-Programme PRISM und TEMPORA hält der 32-Jährige für ein ausgefeiltes Ablenkungsmanöver der geheimen Weltregierung, die ihre Bürger mit der Angst davor, ausspioniert zu werden, gefügig machen will.

Simon Retzlaff, der sich bewusst mit vollem Namen nennen lässt, erklärt, ohne sich dabei auch nur ein einziges Mal nervös umzublicken: "Halten Sie mich ruhig für verrückt, aber ich bin davon überzeugt, dass niemand über das technische Know-how und die nötigen Ressourcen verfügt, tatsächlich die Kommunikation aller Bürger auszuspionieren. Das wäre doch viel zu aufwendig."
Nur eine Attrappe? NSA-Hauptquartier
Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden beeindrucken Retzlaff wenig: "Die geheime Weltregierung steckt mit Snowden unter einer Decke. Die wollen doch nur, dass wir glauben, wir würden lückenlos überwacht, damit wir misstrauisch werden, uns nichts mehr trauen und den ganzen Tag nur damit beschäftigt sind, unser Zeugs zu verschlüsseln."
Das Hauptquartier der NSA und ihre Außenstellen in Deutschland hält Retzlaff für Attrappen.
Dass er seine Thesen ohne Weiteres auf Twitter, Facebook und Co. verbreiten kann, ohne dass die Weltregierung gegen ihn vorgeht, wertet Retzlaff als eindeutigen Beweis dafür, dass er mit seiner Theorie richtig liegt.
ssi; Idee: Mario Sixtus, Foto oben: Fotolia

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