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Mittwoch, 16. Oktober 2013

Erster homöopathischer Klempnerbetrieb bietet alternativ-handwerkliche Reparaturen an

Hamburg (dpo) - In Hamburg hat vor wenigen Tagen der erste homöopathische Klempnerbetrieb Deutschlands eröffnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Betrieben ("Schul-Klempnerei") verzichten homöopathisch arbeitende Installateure bei Verstopfungen, tropfenden Wasserhähnen, Heizungslecks und anderen Schäden auf brutale mechanische Eingriffe und Chemikalien. Stattdessen verfolgen "Hahnemanns & Söhne" einen ganzheitlichen Ansatz.

"Immer mehr Menschen vertrauen ihren Körper der Homöopathie an, sind aber bei sanitären Problemen nach wie vor auf konventionelle Klempner angewiesen", erklärt Samuel Hahnemann, der Chef des noch jungen Betriebs, der sich schon jetzt vor Kunden kaum noch retten kann. "Diesen Menschen können wir nun endlich eine sanfte Alternative anbieten – und das für nur in etwa den doppelten Preis."
Rohrfrei-Globuli ("Klobuli") mit Fäkalien: die sanfte Alternative zu ätzenden Mitteln
Statt bei einem Rohrbruch mit mechanischer Gewalt zu reagieren und mit Hilfe von Rohren, Zangen und Muskelkraft Schäden nur oberflächlich zu beheben, gehen homöopathische Klempner viel vorsichtiger vor. Hahnemann: "Man muss die gesamte Verrohrung als Organismus sehen. Man muss sich fragen: Warum tritt an dieser Stelle Wasser aus? Der homöopathische Klempner muss sich Zeit nehmen, auch wenn einem das Wasser bis zum Hals steht."
Auch verstopften Toiletten rücken die Alternativ-Handwerker von Hahnemann & Söhne nicht mit Pümpel oder ätzenden Chemikalien zu Leibe. Stattdessen werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip, das besagt, dass Gleiches mit Gleichem geheilt wird, Fäkalien verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Denn erst im Verhältnis von 1:1.000.000.000 (Potenzierung) können diese Mittel, die in Form von Flüssigkeiten oder Globuli in die verstopfte Toilette geträufelt werden, ihre volle Kraft entfalten.
Hahnemann & Söhne (im Bild: Sohn) verzichtet bewusst auf Dichtungsbänder, sondern setzt ganz auf die Selbstdichtungskräfte des Rohrs.
Zwar würden unmittelbar sichtbare Erfolge oft ausbleiben (Stichwort: Erstverschlimmerung), doch Hahnemann ist überzeugt, dass sein Ansatz langfristig zu einer nachhaltigeren Auflösung jener Blockaden führen wird, an denen die Toilette sicherlich auch mental leidet.
Sollte sich tatsächlich einmal trotz monatelanger homöopathischer Therapie einer sanitären Vorrichtung kein Erfolg einstellen, ist Hahnemann ganz pragmatisch. Er überweist Kunden dann gerne an einen Klempnerkollegen, der große Erfolge mit der Feldenkeramik-Methode sowie traditioneller chinesischer Rohr-Akupunktur zu erzielen vermag.
ssi; Fotos oben, links: © auremar - Fotolia.com, Foto rechts: © weseetheworld - Fotolia.com
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