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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Klitschko bietet Janukowitsch an, ukrainische Zukunft durch fairen Boxkampf zu entscheiden

Kiew (dpo) - Gibt es vielleicht eine sportliche Lösung für die immer weiter eskalierenden Massenproteste in der Ukraine? Dr. Vitali Klitschko, der Parteivorsitzende der zweitgrößten Oppositionspartei UDAR, hat heute dem amtierenden Präsidenten Wiktor Janukowitsch den Vorschlag unterbreitet, die Zukunft des Landes in einem Boxkampf zu entscheiden. Der Sieger des Fights "Klitschko vs. Janukowitsch" dürfe dann die weiteren Geschicke der Ukraine bestimmen.

"Ich glaube, es gibt keine fairere Möglichkeit, den verfahrenen Streit zwischen Regierung und Opposition zu klären, als einen Kampf Mann gegen Mann, aus dem jede Seite als Sieger hervorgehen kann", so Dr. Klitschko bei einer Kundgebung seiner Partei, deren Akronym UDAR zufälligerweise "Fausthieb" bedeutet. 
Sagt er zu? Wiktor Janukowitsch
Beobachter schätzen, dass Klitschkos Angebot dem amtierenden Präsidenten durchaus entgegenkommt. Nicht nur könnte Janukowitsch durch einen Sieg mit einem Schlag all seine innenpolitischen Probleme lösen, mit stattlichen 1,93 Meter Körpergröße und einem Gewicht von rund 110 Kilogramm bringt er auch zwei wichtige Voraussetzungen für einen guten Boxer mit.
Hinzu kommt, dass der von Klitschko angebotene Entscheidungskampf über die Ukraine frühestens Ende Januar (Übertragen von RTL) stattfinden könnte. Janukowitsch hätte also noch über einen Monat Zeit, zu trainieren und die Schwächen seines Herausforderers zu studieren.
Auch der Umstand, dass es sich bei Herausforderer Vitali Klitschko lediglich um einen promovierten Akademiker handelt, lässt eine Zusage des gelernten Gasinstallateurs und Maschinenbauers Janukowitsch, der 1970 wegen Körperverletzung inhaftiert war, wahrscheinlich werden.
ssi; Foto oben: Sławek, CC BY-SA 2.0, Foto rechts: Pavol Frešo, CC BY 2.0

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