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Mittwoch, 8. Januar 2014

Rätselhafter Fall: Mehrere Berliner Junkies wegen Bananen in den Atemwegen behandelt

Berlin (dpo) - Die Polizei spricht von einem gefährlichen neuen Drogen-Trend: Immer mehr Berliner begeben sich seit gestern mit Bananenresten in den Atemwegen in ärztliche Behandlung. Intensive Recherchen des Postillon im Berliner Drogenmilieu haben ergeben, dass der Ursprung der mysteriösen Fälle offenbar bei einer 140-Kilo-Lieferung eines neuen Mode-Kokains aus Kolumbien liegt, die seit Dienstagvormittag im Umlauf ist. Wie der Stoff in die Szene geraten ist, bleibt unklar.

Nach Angaben von Dealer Henrik K.* (*Name von der Redaktion geändert), der mehrere Kilogramm des neuartigen Kokains kaufte, hat die Lieferung gravierende Mängel. "Nicht einmal gerade Lines lassen sich mit dem Zeug legen", klagt der 32-Jährige.
Ist unzufrieden mit dem neuen Stoff: Henrik K.
Einige seiner Kunden, die spekulierten, dass es sich bei der neuen, gelb-gebogenen Darreichungsform um Verpackung handeln könnte und nach stundenlangem Kampf zum Inneren vordrangen, berichten von einer matschigen Masse, die zwar einigermaßen weiß, aber kein bisschen feinkörnig sei und nur die Nase verstopfe.
Lediglich ein Abnehmer, der das neue Kokain im LSD-Rausch aß, habe von einem wohligen Völlegefühl berichtet und wolle unbedingt mehr von dem "Wunderzeug" kaufen.
Henrik K. schöpft daraus jedoch wenig Trost: Seit gestern trocknet er 3 Kilogramm der Masse in seinem Backofen, um sie anschließend zu zermahlen und doch noch irgendwie nutzbar zu machen. "Wenn das nicht klappt, kann ich nur noch schauen, ob es vielleicht intravenös funktioniert. Sonst weiß ich auch nicht weiter."
Zwar scheint eine Überdosis mit dem neuen Stoff nicht möglich, acht Konsumenten werden aber wohl bleibende Schäden davontragen. Sie leierten ihre Nasenlöcher beim Versuch, das Kokain ungeschält zu schnupfen, hoffnungslos aus.
dan, ssi; Danke auch an Markus R.; Foto rechts: Fotolia.com

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