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Mittwoch, 26. März 2014

Borussia Dortmund und Schalke 04 fusionieren, um mit Bayern mithalten zu können

Dortmund, Gelsenkirchen (dpo) - Paukenschlag in der Bundesliga! Nur einen Tag nach dem wohl letzten Revierderby (0:0) kündigten die Vorstände des FC Schalke 04 und von Borussia Dortmund die Fusion der beiden Vereine an. Nur mit vereinten Kräften sei es möglich, dem derzeit übermächtigen FC Bayern München Paroli zu bieten. Schon in der kommenden Saison soll anstelle der Teams aus Gelsenkirchen und Dortmund die "Spielvereinigung Ruhrpott 04/09" auflaufen.

BVB-Vorstand Hans-Joachim Watzke erklärte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Herne mit seinem Schalker Kollegen Clemens Tönnies: "Wir versprechen uns von der Fusion mit unseren früheren Kontrahenten zahlreiche Synergieeffekte: Eine noch stärkere Fangemeinde, ein auch in der Breite qualitativ hochwertiger Kader, mehr Geld für Transfers – nur so haben wir eine Chance gegen die Bayern. Außerdem könnten wir unser Einzugsgebiet auf nahezu den gesamten Ruhrpott ausweiten."
Die neuen Trikots der SpVgg Ruhrpott 04/09
Noch in diesem Frühjahr soll der Bau eines gemeinsamen Stadions auf halbem Weg zwischen Dortmund und Gelsenkirchen beginnen. Die Stimmung in der neuen Veltiduna-Parkarena in Herne mit einer Kapazität von 142.618 Zuschauern dürfte ihresgleichen suchen.
Einwände, dass die Anhänger der beiden Vereine von der erzwungenen Eintracht nicht gerade begeistert sein dürften, wischten die beiden Funktionäre beiseite. Tönnies: "Jeder weiß, dass BVB- und Schalke-Fans diesen ganzen Rivalitätsquatsch nie wirklich ernst genommen haben. Da wächst letztlich zusammen, was zusammengehört."
Um beiden Seiten gerecht zu werden, habe man sich bereits auf "eine ansprechende Kombination aus Gelb und Königsblau" als neue Vereinsfarben geeinigt. Gecoacht wird die SpVgg Ruhrpott 04/09 ab der neuen Saison vom Trainer-Duo Jens Keller und Jürgen Klopp.
Lediglich beim Bierausschank konnte zwischen den beiden Vereinen noch keine Einigung erzielt werden. Watzke favorisiert Brinkhoff's Nr. 1 und Tönnies möchte gerne bei Veltins bleiben. Zur Stunde werde geprüft, ob sich die beiden Biere mischen lassen.
ssi; Idee: Tim E.
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