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Dienstag, 29. April 2014

Verband der Weberknechte fordert mehr lustige Weberknecht-Bilder im Internet

Pforzheim (dpo) - Schluss mit possierlichen Hundewelpen und süßen Katzenbabys! Der Verband der Weberknechte hat auf seiner Hauptversammlung am Dienstag in Pforzheim mehr lustige und herzerwärmende Bilder von sich im Internet gefordert. Damit wolle man einen Wandel hin zu einem positiveren Image der Spinnentiere einleiten, so die offizielle Erklärung.

"Das Internet quillt über mit knuffigen Häschen, flauschigen Küken und tollpatschigen Hundewelpen, während selbst die freundlichste Weberknechtdame (auch: 'Webermagd') hierzulande mit Füßen getreten wird", heißt es in dem Text.
Hauptversammlung des Verbands der Weberknechte
Und weiter: "Wo bleiben die lustigen Weberknechtporträts mit Sombreros, falschen Schnurrbärten oder wenigstens Monokeln? Wo bleiben YouTube-Videos von klavierspielenden Weberknechten? Gerechtigkeit ist erst erreicht, wenn auch ein Weberknecht 'I can haz cheezburger' sagen kann und dafür 160.000 Likes bekommt."
Mit welchen Maßnahmen dies sichergestellt werden soll, wird in der Erklärung nicht weiter ausgeführt.
Überhaupt befindet sich der Verband der Weberknechte derzeit in der Krise, nachdem 2013 über 70 Prozent der Mitglieder der letzten Vollversammlung in Kiel von einer schreienden Putzfrau getötet worden waren.
Immerhin eine Statistik dürfte den Mitgliedern Hoffnung machen: Was ihre zahlenmäßige Verteilung in deutschen Haushalten angeht, gehören Weberknechte laut dem Institut für Tierzucht und Tierhaltung zu den populärsten Haustieren überhaupt.
dan; Foto oben: Atalanta, CC BY-SA 3.0, Foto rechts: Cvmontuy, CC BY-SA 3.0
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