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Dienstag, 20. Mai 2014

Chinesischer Motorradhersteller Hurley-Devidson weist Vorwurf der Wirtschaftsspionage zurück

Guangzhou (dpo) - Die neuen US-amerikanischen Vorwürfe wegen Wirtschaftsspionage stoßen im Reich der Mitte auf Unverständnis. Nachdem bereits die Regierung in Peking empört auf die amerikanische Anklage gegen fünf chinesische Militärs reagiert hat, meldete sich am Dienstag mit dem staatlichen Motorradhersteller Hurley-Devidson erstmals ein chinesisches Unternehmen zu Wort.

"Als chinesischer Traditionshersteller von Motorrädern sind wir enttäuscht von dem Generalverdacht, unter den die hiesige Wirtschaft von den Amerikanern gestellt wird", erklärte Vorstandschef Lan Bo Wan. "Unsere Modelle beispielsweise sind allein auf unser konstruktorisches Genie zurückzuführen. Wie keine anderen Motorräder weltweit verkörpern sie den Chinese Dream."
Eines der vielen Modelle des chinesischen Herstellers Hurley-Devidson
Die Vorstellung, man habe sich dabei westlichen Know-Hows bedient, sei schlicht absurd. "Wenn Sie glauben, wir hätten Kontakte zu einem ranghohen Vertreter des Militärs, der uns gegen Geld mit exklusiven Informationen über die Herstellung amerikanischer Motorradmodelle versorgt und mit dem ich immer dienstagabends Whisky trinke, haben Sie sich ordentlich getäuscht!", so Lan. Sollte die Schmutzkampagne des Westens nicht aufhören, wolle man künftig keine preisgünstigen Hurley-Devidsons mehr an Bikerclubs in Amerika und Europa liefern.
Auch die chinesische Regierung hat inzwischen signalisiert, die Spionagevorwürfe nicht auf sich sitzen lassen zu wollen. Das Justizministerium kündigte bereits gerichtliche Maßnahmen an, die neben den USA auch auf andere Länder zielen. So befinde sich derzeit unter anderem eine Klage gegen den Rest der Welt wegen unrechtmäßiger Papier- und Feuerwerksnutzung in Vorbereitung.
dan; Foto oben: © wong yu liang - Fotolia.com; Foto rechts: UCIMBZ, CC BY-SA 3.0
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