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Freitag, 9. Mai 2014

Pfui! Hinterhältige Russen wagen es, wie jedes Jahr eine Militärparade abzuhalten

Moskau (dpo) - Wi-der-lich! Ausgerechnet mitten im Ukrainekonflikt fand heute in Moskau eine Militärparade statt. Obwohl die Feierlichkeiten anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland seit 1965 jedes Jahr am 9. Mai stattfinden, gilt die Veranstaltung in diesem Jahr Medienberichten zufolge eindeutig als eine gegen den Westen gerichtete Machtdemonstration und Provokation.

Dass es sich bei den Feierlichkeiten zum "Tag des Sieges" in diesem Jahr um eine "Militärparade der Superlative" (Spiegel Online) handelt, sei schon alleine daran zu erkennen, dass unglaubliche 11.000 (!) Soldaten aufmarschierten – ganz im Gegensatz etwa zu 2013, als nur klägliche 11.000 Soldaten aufmarschierten.
Ausgewogen und neutral wie immer: Bild.de
Auch dass Putin seine Ansprache an Veteranen des Zweiten Weltkriegs mit den Worten "Ich begrüße das Siegervolk - hurra!" begann, wird als Provokation gewertet. Noch 2013 klang der russische Präsident ganz anders ("Ruhm dem Siegervolk! Ruhm Russland!").
Eine Antwort des Westens steht noch aus. Experten gehen allerdings davon aus, dass die USA bereits in wenigen Wochen am 4. Juli mit einer ähnlich patriotischen Parade kontern werden.
ssi; Foto oben: Vitaly V. Kuzmin, CC BY-SA 3.0
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