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Mittwoch, 11. Juni 2014

Komfortabler bezahlen: PIN-Code-Eingabe künftig nur noch per Spracherkennung

Köln (dpo) - Schluss mit dem lästigen Getippe an der Kasse! Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat angekündigt, dass noch vor Jahresende sämtliche Kartenlesegeräte in deutschen Einzelhandelsunternehmen so umgerüstet werden, dass die PIN ganz bequem per Spracherkennung eingegeben werden kann. Sollte sich das Konzept als erfolgreich erweisen, könnte es bald auch auf Bankautomaten und Alarmanlagen angewendet werden.

Sind vom neuen System begeistert: Kunden
"Die PIN-Eingabe per Spracherkennung funktioniert denkbar einfach", erklärte eine Sprecherin des Handelsverbands bei der Vorstellung eines Prototypen. "Man steckt die Karte hier in den dafür vorgesehenen Schlitz, wartet einen Signalton ab und spricht dann seine PIN laut und deutlich ins Mikrophon: Vier - Neun - Drei -Sieben. Sehen Sie?"
Sobald das Gerät die PIN korrekt registriert hat, wird die Transaktion abgeschlossen. Andernfalls muss der Kunde die vierstellige Kombination noch einmal wiederholen – idealerweise noch etwas lauter und deutlicher.
Für die Umrüstung sprachen laut Handelsverband mehrere Faktoren. So sei die Spracheingabe nicht nur hygienischer und erleichtere Zahlenanalphabeten oder Menschen mit dicken Fingern den Einkauf. Sie gilt vor allem auch als sicherer. Immerhin macht es die Spracheingabe Betrügern unmöglich, die PIN des Kunden mithilfe eines Fernglases oder einer Kamera auszuspähen.
ssi; Idee: hwi; Foto oben [M]: Aleph Studio/shutterstock, Foto rechts: Fotolia
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