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Mittwoch, 6. August 2014

Frankfurter Flughafen bietet erstmals Self-Security-Check an

Frankfurt (dpo) - Gute Nachrichten für Vielflieger! Unangenehme Berührungen und lange Warteschlangen bei der routinemäßigen Sicherheitskontrolle könnten bald der Vergangenheit angehören. Denn ab dieser Woche wird am Frankfurter Flughafen ein neuartiger Self-Security-Check eingeführt, bei dem sich Reisende selbst kontrollieren können. Als Vorbild fungiert dabei das an unterschiedlichen Flughäfen erprobte Self-Check-In-Verfahren.

"Bisher waren Sicherheitskontrollen personalaufwendig und zeitintensiv", erklärt eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport AG. "Wir setzen bei unserem neuen Verfahren darauf, dass die meisten Menschen selbst am besten wissen, an welchen Körperstellen von ihnen oder fremden Personen womöglich unerlaubte oder gefährliche Gegenstände versteckt wurden."
Checkt sich ganz genau: potenzieller Terrorist
Dabei bietet die Self-Security-Check-Station vom Gepäckscanner über Metalldetektoren alle Gerätschaften, die Flugreisende auch von herkömmlichen Sicherheitsschleusen kennen.
Auch das Prozedere ist wie gewohnt: Personen, die sich beim Security-Check selbst verdächtig vorkommen, können sich selbst überwältigen, ausführlich verhören und gegebenenfalls kritische Körperöffnungen näher untersuchen, ohne viel Aufsehen zu erregen oder die Abfertigung anderer Fluggäste aufzuhalten.
"Wer im Zuge seiner Untersuchung gar feststellt, dass es sich bei ihm um einen bewaffneten Terroristen handelt, sollte sich am besten laut und deutlich zur Aufgabe auffordern und im äußersten Notfall mit einem gezielten Schuss zur Strecke bringen, bevor andere Menschen verletzt werden", so die Sprecherin.
fed, dan, ssi; Idee: sh; Fotos: Shutterstock
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