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Freitag, 1. August 2014

Gewerkschaft der Waffen in Nahost fordert striktere Ruhezeiten

Gaza, Jerusalem (dpo) - Nachdem die dreitägige Waffenruhe zwischen Israel und palästinensischen Militanten heute bereits nach wenigen Stunden gescheitert ist, hat sich nun die mitgliederstarke Gewerkschaft der Waffen in Nahost (GWN) zu Wort gemeldet. Die Vereinigung, die sowohl die Interessen von Handfeuerwaffen als auch von Raketenabschusssystemen vertritt, kritisierte beide Kriegsparteien für ihren nahezu ununterbrochenen Waffeneinsatz scharf und mahnte eine striktere Einhaltung von Waffenruhezeiten an.

"Schon seit Wochen sind die meisten von uns pausenlos im Einsatz, einige stehen kurz vor dem Burnout", erklärte Gewerkschaftssprecher Uzi Mp2a1 auf einer heiß umkämpften Pressekonferenz in Gaza-Stadt. "Wenn die sterbenden und leidenden Menschen auf beiden Seiten des Konflikts schon nicht Ihr Herz erweichen, dann haben Sie doch wenigstens Mitleid mit uns völlig überarbeiteten Waffen, gottverdammtnochmal!" so die erboste Handfeuerwaffe, bevor sie wütend in die Luft schoss, um ihren Standpunkt zu bekräftigen. "Arbeitsrecht, hallo!?"
Für den Fall, dass die Kriegsparteien die Rechte der Waffen weiter missachten, hätten beide Seiten mit Streiks und Ladehemmungen zu rechnen. Leider sei die aktuelle Lage diesbezüglich alles andere als vielversprechend: "Immer wenn eine Waffenruhe angekündigt ist, drückt irgendein Idiot wieder den Abzug", klagt Mp2a1. "Anscheinend sind wir jedem scheißegal. Manchmal fühle ich mich wie ein Zivilist."
dan, ssi; Foto [M]: Fotolia, ChameleonsEye / Shutterstock.com
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