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Mittwoch, 18. Februar 2015

Botaniker züchten braunen Rasen, um Hundekot-Problem in den Griff zu bekommen

München (dpo) - Jeder kennt den ekelerregenden Anblick von mit Hundehaufen übersäten städtischen Parkanlagen. Ein Team von Botanikern an der Ludwig-Maximilians-Universität will nun die ultimative Lösung für dieses drängende Problem gefunden haben: Die Forscher entwickelten einen komplett braunen Rasen, auf dem Hundekot quasi vollständig verschwindet.

Insgesamt verbrachten die Forscher viereinhalb Jahre damit, durch die gezielte Manipulation von genetischem Material genau den richtigen Braunton herauszuzüchten. Andere Ansätze, etwa die Züchtung eines Hundes, der ausschließlich grüne Exkremente ausscheidet, wurden dagegen bereits in der Frühphase des Projekts erfolglos eingestellt.
War früher mit Hundekot übersät: herrliche braune Wiese
"Unsere neue Rasenzüchtung beseitigt den Störfaktor Hundekot nachhaltig, indem sie mit ihrer braunen Farbe eine stimmige Umgebung schafft", erklärt Dr. Angela Frühauf, die die Forschung betreut. Dadurch werden Anwohner und Fußgänger nicht mehr von den überall sichtbaren Haufen belästigt. Kinder können auf den Braunflächen unbeschwert spielen, ohne vom Anblick der berüchtigten "Tretminen" abgelenkt zu werden.
"Wir erreichen so eine klare Aufwertung der betroffenen Gebiete. Wenn sich die Städte und Gemeinden nun noch entschließen, braunen Asphalt auf Bürgersteigen zu verwenden, gehört Hundekot im Stadtbild endgültig der Vergangenheit an", so Frühauf.
Als nächstes wollen die Forscher nun ihre Rasenzüchtung so weiterentwickeln, dass sie auch den für Hundekot charakteristischen Duft verströmt.
fed, dan, ssi; Fotos [M]: Shutterstock
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