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Donnerstag, 19. Februar 2015

Verhandlungen zwischen Griechenland und Euro-Gruppe in Sandkasten verlegt

Brüssel, Athen (dpo) - Wie Delegierte beider Seiten am Donnerstag einvernehmlich mitteilten, werden die Verhandlungen zwischen Griechenland und der EU-Gruppe ab sofort in einem Sandkasten fortgeführt. Eine mittelgroße mit Sand gefüllte Kiste entspreche nach einhelliger Meinung dem bisherigen Verhandlungsstil weitaus besser als Brüsseler Sitzungssäle und sei somit für den weiteren Dialog die einzig richtige Plattform.

Die Vorbereitungen für den Umzug in die neue Gesprächsumgebung sind nach Angaben von Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bereits in vollem Gange. Unklar sei bislang nur, ob alle Beteiligten ihr eigenes Sandspielzeug mitbringen oder ob Schaufeln, Eimer, Förmchen und Siebe von der Gemeinschaft gestellt werden.
Einer der vielen möglichen Streitpunkte: Wer bekommt den Laster?
Für die tatsächlichen Verhandlungen zeichnen sich weiterhin verhärtete Fronten ab. "Wir können nicht versprechen, dass wir die Burg, die Alexis und Yanis aufzubauen versuchen, nicht sofort eintreten werden, wenn uns etwas nicht passt", erklärt Dijsselbloem. Im Gegenzug kündigt die Regierungspartei Griechenlands an, "das Siebchen vom Dijsselbloedmann zu vergraben", sollte man mit diplomatischen Bemühungen scheitern.
Experten rechnen damit, dass bereits die erste Verhandlungsrunde nicht ohne das Werfen von Sand und vereinzelten herausgestreckten Zungen auskommen wird. Bei weiteren Unstimmigkeiten sei darüber hinaus zu befürchten, dass beide Seiten in die jeweils andere Hälfte des Sandkastens urinieren.
Sollte bis zum Zähneputzen und Zubettgehen am Donnerstagabend um 18:00 Uhr keine Einigung erfolgt sein, gehen die Gespräche planmäßig mit den Verhandlungen am Freitagmorgen direkt nach dem Begrüßungskreis in die Fortsetzung.
fed, ssi, dan; Foto oben: Fotolia, Foto rechts: Shutterstock
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