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Dienstag, 12. Mai 2015

NSA beklagt fehlerhafte Rechtschreibung in deutschem E-Mail-Verkehr

Crypto City, Berlin (dpo) - Schlechtes Zeugnis für das Volk Goethes und Heines: Eine vom US-amerikanischen Geheimdienst NSA durchgeführte Analyse des deutschen Online-Schriftverkehrs förderte erhebliche Defizite auf dem Gebiet der Rechtschreibung zutage. Darüber hinaus seien über 90 Prozent der Telefonate belanglos und objektiv uninteressant. Ähnlich schlecht steht es um E-Mail-Konversationen (97 Prozent) sowie SMS-Nachrichten (99 Prozent).

Schreiben oft so, als würde niemand mitlesen: Deutsche
Im Rahmen der Studie wurden SMS-Nachrichten, der beliebte Smartphone-Messenger WhatsApp sowie verschiedene E-Mail-Dienste von der National Security Agency untersucht. Das Ergebnis: über 60 Prozent der Deutschen verzichten teilweise, über 35 Prozent sogar ganz auf Zeichensetzung sowie Groß- und Kleinschreibung. Lediglich 4 Prozent der Bundesbürger beherrschen die deutsche Rechtschreibung demnach in angemessenem Umfang.
Bei fernmündlicher Kommunikation würden sich die Deutschen außerdem oft eines lokalen Dialekts bedienen oder unverständlich nuscheln. Dadurch seien derzeit ganze Landstriche in Sachsen und Bayern völlig unterüberwacht.
Für die NSA bedeutet dieser Umstand Mehrkosten in Millionenhöhe, da das Dechiffrieren der Texte mit fehlerhafter Rechtschreibung oder Syntax eine automatisierte Analyse unmöglich macht und speziell ausgebildete Fachkräfte erfordert.
Besonders peinlich: Im europäischen Vergleich schneidet die Bundesrepublik deutlich schlechter ab als etwa die Nachbarländer Frankreich, Dänemark und sogar Österreich.
Um dem Problem entgegenzuwirken, will der US-amerikanische Geheimdienst in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung noch in diesem Jahr bundesweit kostenlose Sprachkurse anbieten.
fed; Hinweis: erschien schon so ähnlich in der Weltpresse
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