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Freitag, 19. Juni 2015

Gabriel droht Katzenbaby zu ertränken, falls SPD Vorrats­daten­speicherung nicht durchwinkt

Berlin (dpo) - Vor dem Parteikonvent der SPD am 20. Juni erhöht Vizekanzler Sigmar Gabriel den Druck auf seine Partei. Nachdem er bereits seinen Rücktritt ins Spiel gebracht hatte, falls die SPD der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung nicht zustimmen sollte, kommt nun die nächste Drohung: Sollte die Partei das neue Gesetz nicht unterstützen, werde er wohl oder übel ein hilfloses Katzenbaby ertränken müssen, so Gabriel.

"Ich möchte mich hier ganz klar ausdrücken", erklärte Gabriel vor Genossen in Berlin. "Jeder, der auf dem Parteikonvent gegen die VDS stimmt, hat Simba auf dem Gewissen." Es sei zutiefst falsch zu behaupten, es gebe keine guten Gründe für die Vorratsdatenspeicherung, so Gabriel, während er das verängstigte Katzenbaby kraulte. "Ich frage Sie heute, liebe Genossinen und Genossen: Ist die Rettung dieses unschuldigen Kätzchens etwa kein guter Grund? Hat Simba kein Recht darauf, glücklich mit seinen fünf Geschwistern herumzutoben?"
Jedes Parteimitglied solle sich überlegen, wie einfach es sei, mit "Ja" für die Vorratsdatenspeicherung zu stimmen – und wie schwer, ein süßes Katzenbaby für mehrere Minuten unter Wasser zu halten, bis es sich nicht mehr bewegt.
"Ich habe es schon mehrmals gesagt und ich sage es gerne wieder: Die Vorratsdatenspeicherung kann Leben retten", beendete Gabriel sein Plädoyer.
ssi, dan, fed; Foto [M]: SPD Niedersachsen, CC BY 2.0/Shutterstock
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