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Dienstag, 27. Oktober 2015

Nach Krebswarnung: Deutsche Bahn richtet Wurst­esser­bereiche auf Bahnsteigen ein

Berlin (dpo) - Das war zu erwarten: Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in dieser Woche Wurst als krebserregend eingestuft hat, rückt nun verstärkt der Nichtwurstesserschutz in den Fokus. Als eines der ersten Unternehmen hat nun die Deutsche Bahn angekündigt, eigene Bereiche für Wurstesser zu schaffen, in denen diese ihrem Laster frönen können, ohne Nichtwurstesser oder Kinder zu schädigen.

"Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Reisenden sind uns sehr wichtig", begründet heute ein Sprecher der Bahn die Einrichtung von Wurstesserbereichen. "Durch diese Maßnahme wollen wir verhindern, dass andere durch Wurstgeruch belästigt werden." Auch müsse so künftig niemand mehr passiv Wurst essen, wenn etwa ein Wurstesser kauend redet und dabei unbeabsichtigt anderen Leuten krebserregende Wurstpartikel in den Mund spuckt.
Ab sofort nur noch im Wurstesserbereich möglich: Wurst
Die mit einer gelben Linie und einem entsprechenden Symbol gekennzeichneten Wurstesserbereiche werden nun sukzessive an jedem Bahnsteig eingerichtet. Der Verzehr von Wurstwaren wird künftig nur noch dort erlaubt sein. Ein spezieller Mülleimer mit integriertem Zipfel- oder Pellenbecher gibt Essern die Möglichkeit, ihre Wurststummel schnell und einfach zu entsorgen.
Mit ihrer schnellen Reaktion auf die neuen Erkenntnisse ist die Deutsche Bahn nicht allein. Inzwischen hat auch die Bundesregierung angekündigt, die mögliche Einführung neuer Gesetze zum Nichtwurstesserschutz zu prüfen. Dazu zählen beispielsweise eine Steuererhöhung auf Wurstwaren, ein Wurstwerbeverbot sowie großflächige Warnhinweise (z.B. "Wurstessen tötet – nicht nur das Tier") auf jeder Pelle.
ssi, dan; Foto oben [M]: © dpa - Picture-Alliance; Foto rechts: artemisphoto - Shutterstock
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