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Freitag, 15. Januar 2016

9 knallharte neue Regeln, die dieses Jahr im Dschungelcamp gelten

Ganz Deutschland weiß: Januar ist Dschungelcampzeit. Doch nachdem die letzte Staffel die wohl harmonischste und dadurch langweiligste der Dschungelcamp-Geschichte war, muss RTL diesmal alle Register ziehen, um Fernsehdeutschland bei Laune zu halten. Hier sind die wichtigsten Neuerungen, auf die wir uns jetzt freuen dürfen:

1. Auszug nur für echte Stars
Ruft einer der Kandidaten "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" muss zunächst geprüft werden, ob das auch stimmt. Nur wenn mehr als 1000 Personen gefunden werden, die eine eidesstattliche Versicherung abgeben, dass sie den vermeintlichen Star kennen, wird er evakuiert. Alle anderen müssen eine Stunde lang unter Tränen "Ich bin kein Star, sondern ein ganz erbärmlicher Z-Promi, der dringend Geld braucht, holt mich hier raus!" rufen, bis sie endlich erlöst werden.

2. Krokodilpenis selbst abschneiden
Koala-Anus knabbern und Kotzfrucht durch einen Strohhalm schlürfen? Das bekommt die australische Jugend mittlerweile bei McDonald's in der Juniortüte geboten. Wer Sterne abgreifen und das Glied eines Krokodils verspeisen möchte, muss es sich schon vom lebendigen Reptil selbst holen: Mit einer Fingernagelschere für Babys und dem Buch-Bestseller "Hug a Croc" des verstorbenen Tierdokumentarfilmers Steve Irwin.

3. Dr. Frankenstein statt Dr. Bob
Schluss mit Dr. Bob. Der sympathische Paramedic wird durch den als wahnsinnig geltenden Dr. Frankenstein ersetzt. Seine Fachgebiete: Abgetrennte Gliedmaßen anderswo wieder annähen, vergiftete Kandidaten noch mehr vergiften und Tote erwecken (nur bei Gewitter).

4. Kommunikation nur noch per Bambusrohr
Schluss mit einschläfernden Kuscheltalks am Lagerfeuer: In der neuen Staffel dürfen Kandidaten nur noch miteinander kommunizieren, indem sie mit einem Bambusrohr aufeinander einprügeln. RTL erhofft sich dadurch unterhaltsame Konflikte für die Zuschauer zu Hause. Reden ist ausschließlich in Form von Schimpfwörtern und intimen Lebensbeichten erlaubt ("Arschloch Fotze? Ich wurde von meinem Psychiater geschlagen! Hurensohn Pimmel!").

5. Neue Regeln für Luxusartikel
Mit peinlichen Kuschelkissen, Stofftieren und Haarpflegeprodukten ist jetzt Schluss: Künftig sind als Luxusartikel nur noch rostige Nägel, Stacheldraht und Sägespähne erlaubt. Darüber hinaus werden jedem Kandidaten nur zwei Blatt einlagiges Toilettenpapier für den gesamten Aufenthalt zugesprochen. Ist der Vorrat aufgebraucht, muss auf Blätter oder Kleintiere aus dem Dschungel zurückgegriffen werden.

6. Maulwurf im Camp
Um die Stimmung zusätzlich anzuheizen, will RTL in dieser Staffel auch einen Maulwurf ins Camp schicken. Das possierliche Tierchen soll bei den Camp-Teilnehmern mit Feldbett-Unterhöhlungen, gelegentlich weggefressenen Sternen und anderen Gemeinheiten für Ärger sorgen. Wilde Anschuldigungen wie "Ich glaube, ich weiß jetzt, wer der Maulwurf ist: Jürgen!" sind vorprogrammiert.

7. Verbot von unfairen Körpermodifikationen
Kein Kandidat darf sich durch medizinische Erweiterungen Vorteile gegenüber den anderen verschaffen. Das bedeutet: Silikon (z.B. Sophia Wollersheim, Gunter Gabriel), muss vor dem Einzug ins Camp abgelassen werden, Herzschrittmacher (z.B. Rolf Zacher, Gunter Gabriel) müssen ebenso entfernt werden wie Tattoos (z.B. Thorsten Legat, Gunter Gabriel), Laserbehandlungen an den Augen (z.B. Menderes Bagci, Gunter Gabriel) müssen rückgängig gemacht werden.

8. Moderatoren moderieren spontan
Weil Autor Micky Beisenherz überraschend noch Überstunden von 2015 abfeiern muss ("sonst verfallen die") und daher in die Karibik verreist ist, müssen Sonja Zietlow und Daniel Hartwich ihre Moderationen dieses Mal spontan halten. Freuen wir uns also auf unvergessene Dialoge wie: "Äh… Ja. Ganz schön eklig, ne? Was ne Hackfresse, die Dings. Wollers-Wollerzhagen oder wie die heißt." "Genau, Sonja. Puh. Wie lang noch? Drei Minuten? Uiuiui! Ja. Echt peinlich das alles. Also die Campteilnehmer. Nicht wir."

9. Schlimmste Ekelprüfung aller Zeiten
Wenigstens eins bleibt beim Alten: Die heftigste Ekelprüfung müssen wie in jedem Jahr die Zuschauer ertragen, die sich das unwürdige Spektakel freiwillig ansehen. Würg!

ssi, dan, SG; Fotos: RTL (ganz oben und unten), Shutterstock, Pixabay
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