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Montag, 15. Februar 2016

CSU will Ausland zum sicheren Herkunftsstaat erklären

Berlin (dpo) - Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen in Deutschland hat sich die CSU für die Aufnahme von Ausland in die Liste "sicherer Herkunftsstaaten" nach §29a Asylgesetz ausgesprochen. Zuvor hatte eine Studie im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei ergeben, dass die überwältigende Mehrheit aller Flüchtlinge aus dem Ausland kommt. Sie könnten dann leichter abgeschoben werden.

"Wer wie ich schon einmal im Ausland war, weiß: Es ist ein Mythos, dass dort überall Krieg und Elend herrschen", erklärte der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer. "Tatsächlich machen sogar viele Deutsche im Ausland Urlaub, weil es dort so schön ist." Dass nun plötzlich massenhaft Menschen wegen angeblicher Lebensgefahr aus dem Ausland fliehen, sei mehr als verdächtig.
Ausländische Nationalflagge
Ausland liegt auf dem Äquator und erstreckt sich über 149 Millionen Quadratkilometer. Amtssprache ist Ausländisch, ein für Deutsche nur schwer verständliches Kauderwelsch. Die Bevölkerungsdichte ist im Vergleich zu Deutschland eher gering. Ausland verfügt über zahlreiche Rohstoffe und eine leistungsstarke Industrie. Bekannte Exportgüter sind zum Beispiel ausländische Autos, ausländisches Essen und ausländischer Wein.
"Selbst wenn sich einige Regionen Auslands tatsächlich im Kriegszustand befinden sollten, heißt das ja nicht, dass die Ausländer nach Deutschland fliehen müssen", so Seehofer. "Ausland ist groß genug! Da werden sie doch wohl einen Landesteil finden, wo's ruhiger zugeht."
Bis die von der CSU geforderte Verschärfung des Asylrechts in Kraft tritt, will die Partei auf eigene Faust mit der ausländischen Regierung über mögliche Übergangslösungen verhandeln – ein Treffen Seehofers mit dem ausländischen Botschafter in Berlin ist bereits für Anfang nächster Woche geplant.
dst (NN), dan, ssi; Foto: Porto Neto CC BY-SA 4.0

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