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Montag, 21. März 2016

Falle zugeschnappt: Fidel Castro nimmt US-Präsident Obama als Geisel

Havanna (dpo) - Damit hatte niemand gerechnet: Kurz nach Antritt seines historischen Besuchs in Kuba ist US-Präsident Barack Obama mit seiner gesamten Familie in Havanna überwältigt und als Geisel genommen worden. In einer ersten öffentlichen Erklärung fordert das kubanische Regime die bedingungslose Kapitulation der USA, wenn das Land seinen Präsidenten jemals wieder lebend sehen will.

Die Geiselnahme war offenbar von langer Hand geplant. Durch einen dezent angedeuteten Politikwandel lockte die kommunistische Führung den als "soft" geltenden Obama direkt in die Falle.
Bei der kühnen Aktion stand "Máximo Líder" Fidel Castro (89) selbst im Mittelpunkt. Obama wollte den als schwer krank geltenden Revolutionär zu einem Gespräch treffen. Doch nach einem kurzen Wortwechsel sprang der offenbar kerngesunde Castro von seinem Krankenbett auf und bedrohte den US-Präsidenten mit einer Pistole.
Erfreut sich offenbar bester Gesundheit: Fidel Castro
"Endlich haben wir den Anführer der Gringos in unserer Gewalt", erklärte ein euphorischer Fidel Castro wenig später im kubanischen Staatsfernsehen. "Todo por la Revolución!"
Obama selbst musste im Anschluss die Bedingungen für seine Freilassung verlesen. Die kommunistische Führung fordert von den USA nicht weniger als die bedingungslose Kapitulation: "Die Revolution hat über den Imperialismus gesiegt", las Obama schweißüberströmt von einem Blatt Papier ab. "Hiermit fordere ich, Barack Obama, alle noch in den USA verbliebenen Regierungsmit… Lassen Sie sie in Ruhe! Ich mach doch alles, was Sie sagen… Regierungsmitglieder auf, allen Forderungen der Republik Kuba Folge zu leisten. Ich fordere die US-Streitkräfte dazu auf, alle ihre Waffen an die Streitkräfte Kubas zu übergeben, die jeden Moment das amerikanische Festland betreten werden."
Andernfalls beginne man in 24 Stunden damit, die Präsidentfamilie in kleinen Einzelteilen zurückzuschicken.
Trotz der diplomatischen Krise nach der Geiselnahme des US-Präsidenten setzt Kuba offenbar weiter auf Offenheit und Annäherung. Auch Angela Merkel, François Hollande und David Cameron haben eine Einladung nach Kuba erhalten und werden in naher Zukunft der Karibik-Insel einen Besuch abstatten.
ssi, dan; Foto rechts: Agência Brasil, CC BY 3.0 BR

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