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Freitag, 20. Mai 2016

8 fiese Tricks, mit denen Microsoft seine Nutzer zum Update auf Windows 10 zwingt

Microsoft modifiziert stetig sein Vorgehen bei der Verteilung von Windows 10, um möglichst viele Nutzer zum Update zu bewegen. Dabei setzt das Softwareunternehmen auch auf dubiose Methoden am Rande der Legalität. Computer Postillon listet die acht fiesesten auf:

1. "Schließen"-Button, der sich im letzten Moment verändert
Aktuell berichten zahlreiche User, dass sich beim Versuch, das Fenster mit der Aufforderung zum Windows-10-Update zu schließen, das X im letzten Moment in ein "Ja, Upgrade sofort starten" verwandelt hat. Anschließend startete sofort die Installation von Windows 10.

2. Nächtliche Anrufe von Bill Gates
"Es ist zwei Uhr morgens, was wollen Sie von mir?!" "Hello, this is Bill Gates here at Microsoft. Have you heard about Windows 10? How about an upgrade? No? Ok, I'll call you later." Von derartigen nächtlichen Telefonaten berichten Windows-User in zahlreichen Foren. Offenbar versucht Bill Gates persönlich, sture Kunden von einem Update zu überzeugen – bis zu 33-mal pro Nacht: "Hello, it's me again. Did you consider my proposal?"

3. Umgekehrte Psychologie
Sollten freundliche Aufforderungen, das Update durchzuführen, nicht fruchten, versucht es Microsoft mit umgekehrter Psychologie. Der Konzern hofft, dass Beleidigungen und Aufforderungen wie "Wehe, Sie upgraden ausgerechnet jetzt auf Windows 10" oder "Windows 10? Nicht für hässliche Typen wie Sie!" eine Trotzreaktion beim Nutzer hervorrufen und er bereitwillig den Button "Doch!" oder "Ich führe das upgrade dann durch, wenn ich will und zwar jetzt, Sie Arschnase!" klickt.

4. Professionelle Einbrecher
In besonders hartnäckigen Fällen greift Microsoft auf professionelle Auftragseinbrecher zurück. Sobald der betroffene User seine Wohnung oder sein Haus für längere Zeit verlässt, verschafft sich der Einbrecher Zutritt, knackt das Computer-Passwort und führt das Gratis-Update auf Windows 10 per Installations-CD durch. Anschließend lassen die Microsoft-Einbrecher noch einen willkürlichen Gegenstand aus der betroffenen Wohnung mitgehen, damit es wie ein herkömmlicher Einbruch wirkt.

5. Umbenennung
Die Marketingstrategen von Microsoft wollen spätestens ab Juni den eher unbeliebten Begriff "Windows-10-Update" durch einen verlockenderen ersetzen. Schon bald könnten gestresste Windows-PC-Nutzer durch das Dialogfenster "Wollen Sie jetzt eine kostenlose angenehme Nackenmassage?" in den Genuss einer angenehmen Nackenmassage (=Windows-10-Update) kommen.

6. Entführung naher Angehöriger
Windows-User, die plötzlich ihre Ehefrau, ihren Gatten oder ihre Kinder vermissen, sollten nicht in Panik ausbrechen: Das Problem könnte eventuell mit einem einfachen Windows-Update gelöst sein. Dazu wartet man einfach auf die typische Erpressermail von Microsoft, in der der Installationsprozess noch einmal erklärt wird und hält sich genau an die einzelnen Schritte. In der Regel kann man schon wenig später seine Liebsten wieder in die Arme schließen. Wer schnell ist, bekommt sie sogar mit je 10 Fingern zurück.

7. Bestätigung per Spracherkennung
Auch Spracherkennung nutzt Microsoft für die Verbreitung seines neuesten Betriebssystems. Sobald ein Windows-User im selben Raum wie sein Rechner zufällig das Wort "Ja" (bzw. "Haar", "Ga", "Kaka" etc.) ausspricht, interpretiert das System dies als Zustimmung für ein sofortiges Update auf Windows 10. Dabei wird die Spracherkennung selbstverständlich sofort wieder ausgeschaltet, um während des Updates eine gute Rechenleistung sicherzustellen – laute "Nein!"-Rufe sind vergeblich.

8. Selbstzerstörung
Am 30. Juli endet das Zeitfenster, bis zu dem Nutzer ihren PC gratis auf Windows 10 aktualisieren können. Insiderinformationen sollen dann per Fernsteuerung von der Microsoft-Zentrale in Redmond aus sämtliche Rechner weltweit, auf denen noch ein älteres Windows läuft, gesprengt werden (Ausnahme: Windows Millennium Edition; dort wird es von einem Bug verhindert). Das Kalkül: Wenn sich die Nutzer einen neuen Rechner kaufen, ist Windows 10 dort schon vorinstalliert.

Fotos: Shutterstock, Fotolia
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