Newsticker

Mittwoch, 8. Juni 2016

10 praktische Tipps, mit denen Sie jedes Gewitter überstehen

Starkregen und Gewitter halten derzeit in Deutschland immer wieder ganze Landstriche in Atem. Dabei kann es im Zweifelsfall lebensrettend sein, zu wissen, was zu tun ist, wenn ein Unwetter naht. Der Postillon hat 10 hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie jedes Gewitter überstehen:

Vor dem Gewitter:

1. Fenster aushängen
Hängen Sie vor einem Gewitter stets Ihre Fenster aus, um zu vermeiden, dass diese durch allzu heftige Windböen eingedrückt werden. Auch Dachfenster lassen sich so ganz einfach vor Hagelschäden schützen.

2. Zucker umlagern
Was viele nicht wissen: Zucker ist wasserlöslich. Wenn ein Gewitter im Anmarsch ist, empfiehlt es sich daher, allen Zucker, den man auf einem großen Haufen im Garten gelagert hat, rechtzeitig ins Haus zu holen. Profis haben für einen solchen Fall einen großen Zuckerschrank im Schlafzimmer oder nutzen ihren Zuckerkeller.

3. Regentanz aufführen
Huch, das muss uns hier irgendwie aus unserem Ratgeber "Was tun bei einer Dürre?" hereingerutscht sein. Ach du liebe Zeit! Haben Sie jetzt echt einen Regentanz aufgeführt? Das war natürlich total kontraproduktiv. Jetzt wird das Gewitter noch viel schlimmer. Herrje, herrje.

4. Entfernung einschätzen
Mit einem einfachen Trick lässt sich jederzeit ausrechnen, wie weit ein Gewitter entfernt ist. Dazu lässt man einen Drachen steigen, den man mit mindestens 800 Meter Bindedraht ausgestattet hat. Anschließend zählt man laut bis hundert. Wird man davor vom Blitz getroffen, war das Unwetter näher als gedacht.

Im Freien:

5. Gefährliche Bäume meiden
Bei Gewitter sollte man sich nie gedankenlos einfach unter irgendeinen beliebigen Baum stellen – das kann tödlich enden! Stattdessen sollte man stets folgende einfach zu merkende Faustregel beachten: "Eichen sollst du weichen, unter Weiden sollst du dich entkleiden, Buchen schmecken gut zu Kuchen, Yucca-Palmen sollst du qualmen, Eschen sollst du dreschen, an Linden sollst du dich anbinden, zu Kirschen sollst du pirschen, unter Pappeln wirst du zappeln, zu Tannen sollst du rannen und Fichten musst du stets vernichten." Noch Fragen?

6. Aluhut abnehmen
Auch wenn es riskant klingt: Bei einem Gewitter empfiehlt es sich, den Aluhut unbedingt vom Kopf zu nehmen, da es sich bei Aluminium um ein leitfähiges Metall handelt. Wer sein Gehirn dennoch nicht der strahlengestützten Gedankenmanipulation der Regierung aussetzen will, kann für die Dauer des Gewitters auf einen Hut aus Backpapier oder einen Bratschlauch zurückgreifen.

7. Wasseroberflächen meiden
Bei einem Gewitter kann Schwimmen lebensgefährlich sein, da Blitze auch auf Wasseroberflächen einschlagen können. Sollten Sie im Wasser von einem Blitz überrascht werden, verlassen Sie deshalb sofort die Wasseroberfläche, indem Sie in eine sichere Tiefe von 15 bis 20 Metern abtauchen. In der Regel können Sie bereits nach einer Viertelstunde das erste Mal auftauchen und nachschauen, ob sich die Lage beruhigt hat. Ganz nebenbei schützt ein längerer Tauchgang natürlich auch vor Regen.

Zu Hause:

8. Ohren zuhalten und schreien
Jeder weiß: Das Schrecklichste an einem Gewitter ist der Donner. Am effektivsten schützt man sich vor dem infernalischen Lärm, indem man sich nach jedem Blitz mindestens 30 Sekunden lang beide Ohren zuhält und so laut schreit, wie man kann. Beispiele für schöne Schreie: WAAAAAAAHHHHHH! WÄÄÄÄÄÄH! Oder auch: UAAAAAAH! Wer mag, kann dabei seine Beine umschlingen und langsam vor- und zurückschaukeln.

9. Dreckige Kinder rausschaffen
Wenn es draußen blitzt und donnert, ist genau die richtige Zeit, um verdreckte Kinder nach draußen zu schicken – selbst ein Vollbad kriegt die Kleinen nicht so sauber wie ein ordentlicher Starkregen mit etwas Hagelschlag. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder mindestens drei Minuten lang den Elementen ausgesetzt sind. Um das Zetern und Flehen vor der Haustür besser zu ertragen, hilft der vorangehende Tipp.

10. Beten
Wenn ein Gewitter über Sie hereinbricht und Sie keinen anderen Ausweg kennen, empfiehlt es sich, ein Gebet zu sprechen. Knien Sie sich dazu hin, falten Sie die Hände und sagen Sie laut alles auf, was Ihnen gerade Angst macht. Verharren Sie anschließend in dieser Position. Hören Sie, wie es in der Ferne tief grollt? Gott lacht Sie aus, weil Sie so leichtgläubig sind, Sie kleiner Idiot.

Fotos größtenteils Shutterstock; Foto Regentanz: Patryk Kosmider / Shutterstock.com
Artikel teilen:

Reklame

Kommentare einblenden

Reklame


Powered by Blogger