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Dienstag, 27. Dezember 2016

Diese Stars und Promis wurden 2016 geboren

Dutzende Stars haben sich 2016 für immer von der Bühne des Lebens verabschiedet. Doch genau wie der Tod gehört auch die Geburt zum ewigen Kreislauf des Lebens. Anstatt wie andere Medien eine traurige Liste derer zu zeigen, die 2016 von uns gegangen sind, präsentiert Ihnen der Postillon einen lebensfrohen Überblick über die, die in diesem Jahr zu uns gekommen sind:


Prince Michael Bowie III (*14. Januar 2016), Popsänger
Im Jahr 2035 schrieb der Anfang dieses Jahres als Jewgeni Emilio Chang in London geborene Popsänger seinen größten Hit: die nur aus einem Ton (Gis) bestehende Popballade "Love". Es folgten Jahre exzessiven Drogenkonsums, Zusammenbrüche, umjubelte Comebacks und schließlich im Jahr 2039 der tragische Tod (offizielle Todesursache: Altersschwäche) des "begehrtesten Junggesellen der Welt" (Bravo 14/39).

Yussuf von Rüppelsheim (*27. Februar 2016), Bundeskanzler 2061-2069
Der Sohn eines deutschen Polizeibeamten und eines tunesischen Facharbeiters gehörte zu den großen Reformern in der "Alternative für Deutschland". Die maßgeblich durch ihn geprägte Verwandlung der AfD von einer gescheiterten 1%-Kraft (2038) hin zu einer Klientelpartei für Muslime und Veganer bescherte der Partei ab 2050 einen sagenhaften Aufschwung und nach einer Fusion mit den Grünen und der CDU schließlich den Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2061. Für seine Verdienste um die nationale Einheit wurde Yussuf von Rüppelsheim im Jahr 2070 mit der Bundesverdienstartischocke ausgezeichnet.

Dorina Aurelia Popescu (*4. März 2016), 12. Ehefrau von Lothar Matthäus
Im Jahr 2035 im Alter von 19 lernte sie den 55 Jahre älteren Lothar Matthäus bei dessen Hochzeit mit seiner elften Frau kennen. Ein Jahr später heirateten das künftige Unterwäschemodel und der frisch geschiedene Rekordnationalspieler (dann 75). Traurig: Schon zwei Jahre nach der Hochzeit trennten sich Lothar und Dorina Matthäus nach einem heftigst in den Medien ausgetragenen über sieben Monate währenden Dauerstreit wieder.

Tina Kübler (*20. Mai 2016), HSV-Trainerin
Nach einem vielversprechenden Karrierestart als Heilerziehungspflegerin verlor Tina Kübler im September 2059 eine Wette und übernahm danach widerwillig den Posten als Fußballtrainerin im Hamburger Sportverein. Sie führte die Mannschaft in einer spektakulären Aufholjagd zurück in die Regionalliga, wodurch der HSV zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten wieder einen Sponsor gewinnen konnte: Die Änderungsschneiderei Poschinski spendierte dem HSV-Heimstadion in Pinneberg ein zweites Tor.

Sir Carl Ainsworth (*22. Mai 2016), Pornokritiker
Mit 9 Jahren sah Carl Ainsworth im Biologieunterricht seinen ersten Porno und war seitdem wie besessen. In seiner Jugend verschlang er einen Schmuddelfilm nach dem anderen, bevor er sich nach einem abgebrochenen Philosophiestudium entschloss, hauptberuflich Pornokritiker zu werden. Unermüdlich kämpfte Ainsworth in den darauffolgenden Jahrzehnten für eine höhere Pornoqualität – ihm ist es zu verdanken, dass sich Drehbuch, Schauspieler, Kameraarbeit und Musik im 21. Jahrhundert stetig verbesserten und der finnische Autorenporno mit Untertiteln salonfähig wurde. Von 2065 bis 2089 hatte er seine eigene Sendung "Das Pornografische Quartett" (Originaltitel: "Porntastic Four") bei der BBC, für die er 2071 von König Harry zum Ritter geschlagen wurde. Im Jahr 2093 wurde er bei den Pornofestspielen von Cannes mit dem Goldenen Phallus für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Mila Ehlert (*17. August 2016), D-Promi
In der Öffentlichkeit trat Mila Ehlert erstmals im März 2036 in Erscheinung, als sie bei der Reality-TV-Show "Kannibale sucht Frau/Mann" auf RTL 9 den dritten Platz belegte. Nach mehreren erfolglosen Versuchen der mittlerweile ohrlosen Ehlert, sich als Sängerin zu etablieren, zog sie 2038 ins Dschungelcamp ein. Dort sorgte sie für Furore, als sie Camp-Mitbewohnerin Sonja Zietlow im Streit die Nase brach. Nach einem kurzen Zwischenstopp als Tagesschau-Sprecherin stellte sie 2040 ihre eigene Schmuck-Kollektion vor. 2041 wurde ihr Wikipedia-Eintrag wegen fehlender Relevanz gelöscht.

Shmeirgh Westhuizen (*26. November 2016), Politiker und Alienrechtsaktivist
Als auf Tau Ceti e geborenes Alien hatte es Shmeirgh Westhuizen (geb. Àkrf) nach seiner Ankunft auf der Erde im Dezember 2098 nicht leicht – was daran gelegen haben mag, dass er zunächst gemeinsam mit rund 4 Millionen anderen Cetiden erfolglos versuchte, die Menschheit auszulöschen. Nach der schmerzhaften Niederlage in der Schlacht von Amsterdam am 15. Juni 2099 verbrachte er 13 Jahre in niederländischer Sklaverei, bevor er ins liberale Russland floh. Dort machte sich Westhuizen als Alienrechtsaktivist für die Gleichstellung seiner Leidensgenossen stark und wurde 2117 als erster Cetide zum Integrationsminister gewählt. Am 1. Januar 2118 wurde er bei einem Attentat getötet.

Johanna Prenke (*/✝ 26. Dezember 2016), Erfinderin des Zeitreisens
Johanna Prenke hätte im Jahr 2048 das Zeitreisen erfunden, wenn sie nicht bereits am Tag ihrer Geburt von einer älteren Version ihrer selbst erschossen worden wäre. Die ältere Johanna Prenke löste sich anschließend in Luft auf und hinterließ nur ein seltsames Gerät sowie ein Foto von einem Mann und zwei Kindern, die um eine Lücke herum gruppiert sind. Wenige Sekunden später verschwanden die Kinder auf dem Foto. Das komplexe Gerät, das die Zeitreisende hinterließ, ermöglichte es Johannas Zwillingsbruder Fridolin Prenke, im Jahr 2048 den ersten Toaster zu entwickeln, bei dem nie ein Toast schwarz wird.

Foto Popescu: Ernest FCC BY-SA 3.0, Foto Kübler: Tomen, CC BY-SA 3.0, Rest Shutterstock/Pixabay
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