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Montag, 12. Juni 2017

"So, jetzt reicht's!": Queen führt nach Wahlchaos wieder absolute Monarchie ein

London (dpo) - Statt der von Premierministerin Theresa May versprochenen Stabilität und Sicherheit herrscht nach den Wahlen in Großbritannien erneut große Verunsicherung – und das nur wenige Tage vor Beginn der Brexit-Verhandlungen. Nun hat Königin Elisabeth II. endgültig die Nase voll: Wie die 91-Jährige heute in einer TV-Ansprache bekanntgab, wird die parlamentarische Monarchie mit sofortiger Wirkung in eine absolute Monarchie umgewandelt.

"Ich habe mir diesen lächerlichen Demokratiezirkus jetzt lange genug mitangesehen und ich bin not amused", so die sichtlich verärgerte Queen in ihrer Rede an ihre Untertanen. "Nutzlose Spontanwahlen, instabile Mehrheiten, Rumgeeiere beim Brexit-Kurs, Ankündigungen, die Menschenrechte zur Bekämpfung des Terrorismus für ungültig zu erklären, Boris Johnson als Außenminister… Es reicht!"
Künftig werde daher wieder die sichere Hand der Königin über alle politischen Fragen bestimmen – das Parlament ist damit vollständig entmachtet. Die bisherige Premierministerin Theresa May sowie zahlreiche andere Politiker und Minister wurden von Mitgliedern der Queen's Guard in den Kerker geworfen.
Künftig werden alle Entscheidungen hier getroffen: Buckingham Palace
Rechtlich abgesichert ist die Wiederherstellung der absoluten Monarchie durch einen Zusatzartikel der Magna Carta. Die entsprechende Passage besagt: "(...) if þe Pryme Ministre fucketh uppe majorly, þe Kynge or Qween shall regaine thereupon His or Her powre and rule as in olde tymes (...)"
Die Antrittsrede der frischgebackenen Alleinherrscherin offenbarte zahlreiche Neuerungen in der politischen Ausrichtung des Vereinigten Königreiches: So soll es neues Hauptziel der Brexit-Verhandlungen sein, die im Hundertjährigen Krieg zwischen 1337 und 1453 an Erzfeind Frankreich verlorenen Gebiete wieder zurückzuerlangen – notfalls auch mit Waffengewalt.
Auch die ehemalige Kolonie USA soll schnellstmöglich in den Schoß der Monarchie zurückkehren. Insidern zufolge laufen bereits Verhandlungen mit mehreren Beratern von US-Präsident Trump, der nicht abgeneigt sein soll, die Vereinigten Staaten im Gegenzug für den Titel "Vizekönig von Amerika", eine goldene Krone nebst Szepter sowie eine prachtvolle Parade durch London wieder dem britischen Königreich einzuverleiben.
Idee: fed; dan, ssi; Foto: dpa
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