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Donnerstag, 29. Juni 2017

Der Sommer-Trend 2017: Arschgeweih als Implantat

Berlin, Hamburg (dpo) - Das Arschgeweih ist zurück – allerdings nicht als symmetrische Tätowierung kurz oberhalb des Steißbeins wie in den 90ern und 00ern, sondern in einer aufregenden, modernen Implantat-Version. Mit seiner animalischen Optik ist das neue Arschgeweih der Blickfang schlechthin beim Sonnen oder Baden.

Entwickelt wurde das neue Trendgeweih von einem Berliner Körperkünstler – inzwischen wird es jedoch auch in anderen deutschen Großstädten angeboten. Wer das hippe Schmuckstück sein eigen nennen will, bekommt im Zuge einer vierstündigen OP Metallstifte in die Knochen eingesetzt. Daran wird dann ein Geweih in gewünschter Größe angeschraubt und vernietet. Zwischen 1400 und 3000 Euro zahlt man – je nach Material und Anzahl der Enden für ein Geweih.
Ebenfalls stark im Kommen: Anker-Implantate
Der teure Spaß scheint nun zum Sommertrend des Jahres zu werden. "Es war nicht ganz billig, aber es hat sich voll gelohnt", berichtet etwa eine Bremer Yoga-Lehrerin, die sich vor einer Woche einen stolzen Zwölfender mit 95 Zentimetern Spannweite implantieren ließ, nachdem sie mehrere Fotos davon auf Instagram sah. "Überall ernte ich neidische Blicke oder werde auf ein Glas Jägermeister eingeladen."
Für viele, die nicht zum ersten Mal ein Geweih im Steiß tragen, bietet das Implantat auch einen ganz praktischen Vorteil: So lässt sich ein bereits bestehendes klassisches Arschgeweih dezent verdecken, ohne eine teure und schmerzhafte Laserbehandlung durchstehen zu müssen.
Eines jedoch sollten Besitzer des neuen Arschgeweihs unbedingt beachten: Es wird dringend davon abgeraten, mit dem Implantat zur Brunftzeit in den Wald zu gehen, um nicht in blutige Revierkämpfe verwickelt zu werden.
up, dan, ssi
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