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Montag, 4. September 2017

"Zwei sind nicht zu bremsen": Zuschauer fanden TV-Duell auf Kabel eins am spannendsten

Unterföhring (dpo) - Millionen Menschen in der Bundesrepublik sahen gestern das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. Gleich fünf Sender strahlten den verbalen Schlagabtausch aus. Klarer Sieger in der Gunst des Zuschauers: Kabel eins.

Während ARD, ZDF, Sat1 und RTL das große Duell lediglich als "Das TV-Duell: Merkel – Schulz" anpriesen, punktete der Privatsender Kabel eins bereits mit einem eigenen kreativen Titel, nämlich "Zwei sind nicht zu bremsen".
Zwischenzeitlich setzten die Moderatoren Schulz stark unter Druck.
Und das zog. Umfragen zufolge waren vor allem jene TV-Zuschauer von dem Duell zwischen Merkel und Schulz enttäuscht, die sich für einen der anderen vier Sender entschieden. Begeisterung dagegen bei denen, die das TV-Duell auf Kabel eins verfolgen. Ein Twitter-User kommentierte bereits nach zehn Minuten "Absolut spannend. Vor allem der bärtige Schulz überrascht mich positiv. Was der zuhauen kann! Wow!"
Ein anderer twitterte: "Alter Schwede, da geht es gut zur Sache. Die schenken sich nichts. Hätte nicht erwartet, dass es so körperlich wird."
Auch Merkel wurde von zahlreichen Zuschauern als "ungewohnt schlagfertig" bezeichnet. Andere schrieben, sie hätten die Kanzlerin gar nicht als attraktiven jungen Mann mit strahlend blauen Augen in Erinnerung gehabt.
Merkel reagiert auf die Frage, ob sie in der Kirche war.
Doch trotz der Spannung gab es auch vereinzelt Kritik. So wurde bemängelt, dass Schulz und Merkel zu oft einer Meinung waren und auf die Moderatoren "eindroschen" anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen. "Man hat das Gefühl, es ist eher ein Duett als ein Duell", schrieb Katrin Göring-Eckardt von den Grünen, die sich ebenfalls für die Ausstrahlung auf Kabel eins entschieden hatte.
Eine Blitzumfrage unter Kabel-eins-Zuschauern direkt nach dem TV-Duell zeigt, wie gut es dem Privatsender gelingt, Interesse an Politik zu vermitteln. Immerhin gaben neun von zehn der Befragten an, dass sie auch beim nächsten Kanzlerduell kommenden Sonntag unter dem Titel "Zwei wie Pech und Schwefel" wieder einschalten wollen.
pfg; Fotos: Zwei sind nicht zu bremsen
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