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Donnerstag, 5. April 2018

Chinesen zufrieden: Plan, Skripal zu vergiften, um Russland und Westen gegeneinander zu hetzen, geht voll auf

Peking (dpo) - "Operation Nowitschok war die beste Idee seit Langem!" – mit gegenseitigen Gratulationen hat die Spitze der Regierungspartei der Volksrepublik China heute den Erfolg ihrer geheimen Pläne gefeiert, Russland und den Westen gegeneinander aufzubringen. Auch Staatspräsident Xi Jinping ist vollauf zufrieden.

Zuvor hatte der für "Operation Nowitschok" zuständige Geheimdienstkoordinator Lang Zhen gegenüber den wichtigsten Funktionären der Kommunistischen Partei dargelegt, wie es China mit einfachsten Mitteln gelang, seine beiden größten militärischen und wirtschaftlichen Konkurrenten bis an den Rand eines Krieges zu treiben.
"Es war schon fast zu einfach", erklärte Lang, der immer wieder vom Gelächter der Regierungsbeamten unterbrochen wurde. "Wir mussten lediglich ein Paket des Versandhändlers Alibaba mit einem mit Nowitschok befüllten Parfüm-Fläschchen an die Adresse eines ehemaligen russischen Doppelagenten in London schicken. Alles andere ging wie von selbst. Diese Rundaugen sind wirklich selten dämlich. Besonders dieser Johnson!"
Die Kosten des Einsatzes betrugen lediglich 2734 Yuan (= 353 Euro) – ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass Europa, den USA und Russland durch gegenseitige Sanktionen, reduzierten Handel und unnötiges Wettrüsten Milliardenverluste drohen.
Auf die Frage eines Parteifunktionärs, wie der chinesische Geheimdienst an das russische Nervengift gekommen ist, erklärte Lang Zhen: "Wie wohl? Wir sind Chinesen. Wir kopieren einfach alles!" Es folgte erneut allgemeines Gelächter.
Anschließend stimmten die Politiker informell darüber ab, wie sie ihre Widersacher endgültig in einen Krieg treiben können. Zur Wahl stehen unter anderem die Sendung eines Pakets mit einem nur in Nevada heimischen Skorpion an Wladimir Putin oder ein Brandanschlag auf das Kapitol in Washington mit russischem Wodka.
fed, ssi, dan; Foto: dpa
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