Berlin (dpo) - Wird Deutschland bald wieder ein Land der Fleißigen statt der Kranken? Um den immer höheren Krankenständen entgegenzuwirken, hat Bundeskanzler Friedrich Merz heute eine Abschaffung des Arztberufs angekündigt. Krankschreibungen sollen so schon bald der Vergangenheit angehören.
"Es kann nicht sein, dass sich in diesem Land immer mehr Leute entscheiden, lieber krank zu sein, statt auf die Arbeit zu gehen", wetterte Merz in einer eigens einberufenen Pressekonferenz im Kanzleramt. "Der eigentliche Skandal ist aber, dass sie bei dieser Schwänzerei auch noch die Unterstützung einer ganzen Berufsgruppe erhalten, deren einziger Lebensinhalt es ist, Arbeitsleistung durch Krankschreibungen zu unterbinden."
Diesem unwürdigen Spiel wolle man ein Ende setzen, so der Bundeskanzler. "Wir werden bereits in den nächsten Tagen einen Gesetzesentwurf in den Bundestag einbringen, der den Beruf des Arztes komplett abschafft. Keine Ärzte, keine Krankschreibungen. Keine Krankschreibungen, mehr Arbeit. So einfach ist die Rechnung."
Die Abschaffung des Arztberufs habe zudem noch einen zweiten großen Vorteil für die Wirtschaft: Ohne Mediziner und ihre kostspieligen Behandlungen sinken die Krankenkassenbeiträge auf 0 Prozent, was die Lohnnebenkosten signifikant reduziert. Auch das Rentenproblem dürfte sich durch das Verbot von Ärzten praktisch von selbst lösen. So wird Deutschland schnell wieder wettbewerbsfähig.
Die Arbeitgeberverbände sowie der Wirtschaftsflügel der Union signalisierten bereits Zustimmung zu Merz' Vorstoß.
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