Berlin (dpo) - Vorwürfe der Vetternwirtschaft gegen die AfD haben heute die Parteispitzen Alice Weidel und Tino Chrupalla in einer Pressekonferenz entschieden zurückgewiesen. Demnach seien nicht nur Vettern, sondern auch Schwestern, Brüder, Cousinen, Ehefrauen, Eltern, Schwäger und gute Bekannte mit lukrativen Jobs versorgt worden.
"Man kann hier wirklich nicht von Vetternwirtschaft sprechen", erklärte Parteichefin Alice Weidel. "Da wurden eben nicht einseitig Vettern bevorteilt, sondern alle möglichen Familienmitglieder jeglichen Verwandtschaftsgrades. Und überhaupt: Wer sagt denn heutzutage noch Vetter?"
Ihr Co-Vorsitzender Tino Chrupalla nickte energisch. "Außerdem: Da kümmert sich mal eine Partei darum, die Arbeitslosigkeit im Osten zu senken, indem sie möglichst viele Verwandte in Lohn und Brot bringt, und dann ist es auch wieder nicht gut!"
Anschließend beendeten die beiden die Pressekonferenz. Journalisten, die noch fragen haben, könnten sich an die Großcousine von Tino Chrupalla oder an den Onkel von Alice Weidel wenden, die beide seit Kurzem in der Presseabteilung der AfD arbeiten.
dav, ssi
