Vatikan (dpo) - Nachdem bekannt wurde, dass Vertreter der USA dem Vatikan gedroht haben sollen, falls sich die katholische Kirche sich nicht hinter die militärischen Taktiken der Trump-Regierung stellt, richtet der Kirchenstaat nun offenbar seine nationale Sicherheitsstrategie neu aus. Wie Papst Leo XIV. heute in einem knappen Statement mitteilte, startet der Vatikan mit sofortiger Wirkung ein Programm zur Anreicherung von Uran.
Eine Begründung für den Schritt gab der Pontifex nicht. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die katholische Kirche den Bau einer Atombombe anstrebt, um gegen militärische Bedrohungen geschützt zu sein. Als Nicht-NATO- und Nicht-EU-Mitglied profitiert der Vatikan bislang nicht vom Schutz durch eine Atommacht.
"Vatikanische Wissenschaftler gelten als kompetent und gut ausgestattet, die finanziellen Ressourcen des Kirchenstaats als exzellent", erklärt Kirchenkenner Claude Vacek. "Es ist davon auszugehen, dass schon in wenigen Monaten der erste Atomwaffentest in einem abgelegenen Bereich des Petersplatzes erfolgen könnte."
Bislang gibt es noch keine offizielle Reaktion der USA auf das Atomprogramm des Vatikan. Jedoch gelten diplomatische Spannungen oder gar ein militärischer Konflikt als zunehmend wahrscheinlich. "Wenn sie es schaffen, die Bombe vor einem Eingreifen der USA fertigzustellen", mutmaßt Vacek, "werden die vatikanischen Strategen den Papst sehr wahrscheinlich als unberechenbaren Irren im Stil eines Kim Jong-un inszenieren, um eine maximale Abschreckungswirkung in Richtung Washington zu erzielen."
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hatten in den Vatikanischen Gärten bereits intensive Grabungs- und Bauarbeiten begonnen, um im Eiltempo unterirdische Nuklearanlagen zu errichten.
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