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Freitag, 27. November 2009

Wasserbombenentschärfung legt Verkehr lahm

Hamburg (dpo) - Bombenalarm in Hamburg! Die S-Bahnstationen der S1 und S3 sowie die U-Bahn-Linien U3 mussten heute Morgen zwischen den Haltestellen Jungfernstieg und Hauptbahnhof von 7 Uhr bis 10 Uhr wegen einer Wasserbombenentschärfung gesperrt werden.

Der Blindgänger, der mit an Sicherkeit grenzender Wahrscheinlichkeit aus einer fröhlichen Wasserschlacht zwischen Kindern im Sommer dieses Jahres stammte, wurde kurz zuvor von Passanten entdeckt und sofort gemeldet.
Bereit, falls sie löschen müssen: Feuerwehrleute
"Wir dachten zunächst, es wäre ein Stück Plastik oder ein altes Kondom", berichtete das älteres Ehepaar, das den Sprengsatz entdeckt und gemeldet hatte, gegenüber dem Postillon. "Doch dann sahen wir, dass es sich um einen mit Wasser gefüllten Ballon handelte. Nicht auszudenken, wenn das Ding geplatzt wäre, während ein Zug vorbeifährt oder wenn jemand drauftritt."
Polizei und Feuerwehr riegelten das Gebiet um die Wasserbombe großräumig ab und evakuierten die Anwohner. Anschließend versuchte ein Sprengkommando über zwei Stunden lang, die Wasserbombe zu entschärfen.
Die komplexe Knotung des Ballons erschwerte das Manöver jedoch derart, dass eine neue Strategie erfolgsversprechender erschien: Die Wasserbombe wurde mit einer Nadel an einem langen Stock aus sicherer Entfernung gezielt zum Platzen gebracht. Dabei sei laut Polizeiangaben in einem Radius von 30 Zentimetern der Untergrund nass geworden. Verletzt wurde niemand.
ssi; Foto oben: Dominik Waas, CC BY-SA 3.0



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