Newsticker

Streiflichtbezirk

Köln (dpo) - Dicker Fang: Bei einem Streifzug in einem Kölner Stripteaselokal konnten zwei Streifenpolizisten vier Tiger, einen entflohenen Sträfling und acht Zebras festnehmen. Obwohl einige Streifschüsse fielen wurde niemand ernsthaft verletzt. Den Verhafteten wird Landstreiferei vorgeworfen.
ssi; Foto: Gilt vorläufig als unschuldig: Streifenhörnchen.

Neue Pflanzenart entdeckt

Salin-de-Giraud/Frankreich (dpo) - Botaniker haben in Südfrankreich eine bislang unbekannte Pflanzenart entdeckt.
Die geheimnisvolle rosafarbene Blume mit dem blattlosen Stiel und der üppigen Blüte konnte bislang jedoch nur aus der Ferne beobachtet werden, da noch jeder der versuchte, sie zu pflücken, aus heiterem Himmel von einem Flamingo angegriffen und in die Flucht geschlagen wurde.
ssi; Foto: Die geheimnisvolle Blume wächst auch auf den unwirtlichsten Böden.

Bahnchef Mehdorn wirft hin: Darf er seinen Vornamen behalten?

Berlin (dpo) - Bahnchef Mehdorn hat auf der Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bahn in Berlin seinen Rücktritt angeboten. Noch ist allerdings unklar, ob Mehdorn seinen Vornamen "Bahnchef" behalten darf oder ob dieser automatisch auf seinen Nachfolger übergehen wird. Sicher ist nur, dass in den Archiven bereits fieberhaft nach dem alten Vornamen Bahnchef Mehdorns vor 1999 gesucht wird. Sollte dieser nicht mehr auffindbar sein, so Branchenkenner, könne man sich aber immer noch auf Ex-Bahnchef Mehdorn oder Bansch F. Mehdorn verständigen.
In seiner neugewonnenen Freizeit möchte sich der 66-jährige nach eigenem Bekunden endlich einmal einen dieser Züge, von denen er während seiner Amtszeit schon so viel gehört habe, von innen ansehen.
ssi; Foto: Wird dank hoher Abfindung sicherlich weich fallen: Bahnchef Mehdorn.

Federico! Lalalalalalalalalalalalala

Hamburg (dpo) - Warmer Geldregen für Miracoli: Der Fertigsoßengigant konnte den Soundtrack seines neuesten Werbespots an Hollywood verkaufen. Gerüchten zufolge soll er den neuen Splatterhorrorfilm "Die Kinderfresserin" von Stephen King akustisch begleiten.
ssi; Empfehlung: Augen schließen und nur den Sound genießen.

Das Wort zum Sonntag (22)

Kommentar:
4:0 für die Krise. Vor uns Liechtenstein, mit dem wir getrost in Glaskaufhäusern auf gläserne Kunden werfen könnten. Während Mehdorn seine heiße Datenaffäre in vollen Zügen mit einer Stunde Verspätung genießt, steht Oliver Kahn schon in selbstausgehobenen Startlöchern. Nur der kleine Mann von der Straße, der ist wieder keinen müden Zentimeter gewachsen.
ssi

Zeitumstellungsticker

++++ Kollektiver Filmriss: 82.117.000 Deutsche können sich nicht daran erinnern, wo sie heute Nacht zwischen zwei und drei Uhr waren und was sie gemacht haben. 30% klagen gar über Kopfschmerzen und aufgemalte Schnurrbärte ++++

++++ Ursachenforschung wegen verlorener Stunde: Vermutlich wurden im Zuge der Finanzkrise so viele Zeitarbeiter entlassen, dass es zu Lieferengpässen bei der Stundenproduktion kommt ++++

++++ Eine Stunde Lebenszeit verloren: Die Gewerkschaft der im Sommer 2009 Sterbenden (GSS2009) verklagt die Bundesregierung, da die Mitglieder den Rücklauf der Stunde im Herbst nicht mehr erleben werden. Die Kanzlerin bleibt gelassen: "In der Regel ziehen sich solche Verhandlungen über Jahre hin." ++++

++++ Übertrieben: Der Postillon, Deutschlands größte Tageszeitung, schlachtet die Zeitumstellung zu sehr aus ++++
ssi; Foto: Da war noch alles gut: Heute Nacht um zwei Uhr.

Endlich Ruhe - dank Ritalin

Saarbrücken (dpo) - Jetzt ist durchatmen angesagt: Jahrelang mussten Marianne und Richard F. unter den Launen ihres 9-jährigen Sohnes Timmy leiden. So zappelig und unkonzentriert sei der Knabe gewesen, dass er ständig schlechte Zensuren nach Hause brachte. "Viel schlimmer war allerdings, dass Tim fast den ganzen Tag in seinem Zimmer saß und malte oder auf dem alten Klavier von Tante Agathe herumklimperte", erklärte sein sichtlich erleichterter Vater. "Erst seit wir dem Bengel Ritalin geben und ihm den Umgang mit diesem Kunstprofessor verboten haben, können wir uns entspannen."
Timmys Mutter fügte hinzu: "Immerzu klassische Musik - das hält doch niemand aus. Als dieser Künstler unseren Sohn auch noch einen jungen Picasso nannte, was immer das auch heißt, wussten wir, dass wir handeln müssen. Seit Timmy Ritalin bekommt, ist er endlich ruhig und konzentriert wie alle anderen Kinder auch."
ssi; Foto: Mit solchen Kritzeleien trieb Timmy (9) seine Eltern zur Weißglut.

Mehr vom kleinen Timmy im Postillon-Archiv

Millionen Hühner obdachlos

Kassel (dpo) - Der Verband konventioneller Legebetriebe (VkL) hat heute erschreckende Zahlen offengelegt: Knapp 30 Millionen deutscher Hühner haben keinen eigenen Käfig und müssen den Großteil des Tages draußen leben.
Aus dem Bericht geht außerdem hervor, dass viele der betroffenen Tiere an akutem Wachstumshormonmangel leiden und viel zu selten Antibiotika verabreicht bekommen.
ssi; Foto links: Müssen draußen leben, scharren und picken: käfiglose Hühner der Ökoland Rose GmbH; Foto rechts: So geht's! Hühner mit Dach über dem Kopf.

Marktbefruchtung

London/England (dpo) - Nachdem Spekulanten monatelang die Preise für Obstsamen in schwindelerregende Höhen getrieben und den Markt damit künstlich aufgebläht hatten, ist heute Morgen die Fruchtblase geplatzt. Die Preise fielen derart, dass mehrere Regierungen den Obstpreis fixierten und vom Gesamtmarkt abnabelten. Den Fruchtsafthandel werden die Nachwehen wohl erst in wenigen Tagen erreichen.
ssi; Foto: Bald wieder erschwinglich - Fotos von Obst.

Aus dem Postillon-Archiv:
Multivitamindesaster

Das Phantom von Heilbronn und die Wattestäbchen

Heilbronn (dpo) - Das sogenannte "Phantom von Heilbronn" hat es offensichtlich nie gegeben: Die an über 40 Tatorten gefundenen DNA-Spuren stammten vermutlich nicht von einer angeblichen Serientäterin und Polizistenmörderin, sondern sind auf Verunreinigungen von Wattestäbchen der Spurensicherung zurückzuführen.
Die Polizei ermittelt augenblicklich unter den Mitarbeitern der Firma, von der aus die Wattestäbchen in Umlauf gebracht wurden. Nachdem ein DNA-Test mit offensichtlich verunreinigten Wattestäbchen ergab, dass alle Beschäftigten die gleiche DNA wie die gesuchte Person hätten, sucht die Polizei jetzt völlig entnervt nach einer weiblichen Person mit extrem sauberen Ohren.
ssi; Foto: Blitzeblank - ein Ohrenschmaus.

Polonaise spurlos verschwunden

Köln (dpo) - Unheimlich: Schon seit über einem Monat wird in Köln eine Polonaise aus ca. 50 Personen vermisst. Am Rosenmontag (23.2.) hatte sich die Menschenschlange spontan auf der großen Karnevalsfeier der "Grünen Funken" gebildet.
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Nicht allen geht es schlecht

Bremerhaven (dpo) - Es gibt immer noch Gewinner in diesen Zeiten: Die Bremerhavener Firma Abwärts GmbH hat die Finanzkrise schon früh kommen sehen und sich daher auf die Herstellung kritzeliger Linien, die abwärts verlaufen, spezialisiert. Seit Beginn der Finanzkrise konnte die Abwärts GmbH ihren Umsatz mehr als vervierfachen.
"Abwärts verlaufende kritzelige Linien in den unterschiedlichsten Formen gehen momentan weg wie warme Semmeln", erklärte Fred Fredsen, der Chef des 40-Mann-Betriebs. "Der Chinese sagt: Eine Krise ist auch immer eine Gelegenheit. Unser Laden brummt, solange der Konjunkturmotor stottert." Der Postillon, der leider nie Kunde bei der Abwärts GmbH sein wird, wünscht weiterhin viel Erfolg.
ssi; Linie links: Typisches Produkt der Abwärts GmbH; Foto rechts: Firmenbilanz - Die Firma Abwärts ist einer der letzten Kunden von Firmen, die sich auf kritzelige Linien nach schräg oben spezialisiert haben.

Gras sichergestellt

Hamburg (dpo) - Zollfahnder haben bereits gestern im Hamburger Hafen fünf Kilogramm Marihuana sicherstellen können. Die Schmuggler hatten die heiße Ware unter mehreren Päcken Heroin und Sprengstoff versteckt.
ssi

Berliner Rede des Bundespräsidenten von Frankfurter Gürteltieren ausgebootet

Frankfurt, Berlin (dpo) - Eigentlich sollte an dieser Stelle über die Berliner Rede von Bundespräsident Horst Köhler berichtet werden. Aufgrund weitaus bedeutenderer Ereignisse im Gürteltiergehege des Frankfurter Zoos (siehe Foto), muss die Analyse der sicherlich sehr aufrüttelnden Ansprache darüber, wie der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds die Krise schon immer hat kommen sehen, leider entfallen.
ssi; Foto: Toll! Bei unzensiertem Gürteltiersex kann Hotte Köhler nicht mit.

Newsticker (8)

++++ Abzug: US-Truppen im Irak freuen sich auf Rückkehr nach Afghanistan ++++
++++ Kein Zuckerschlecken: Immer mehr Menschen leiden an Diabetes ++++
++++ Sicher ist sicher: Bitte während der Fahrt nicht mit dem Fahrrad sprechen! ++++
++++ Tehcnishce Panen beim Psotillon: Neswtikcer-Gerät defket ++++
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Im Test: Die neue Garderobe von IKEA

Testbericht:
"Ida", die neue Garderobe von IKEA, hat nur einen Haken: Sie hat nur einen Haken.
ssi

Das Wort zum Sonntag (21)

Kommentar:
Die dümmsten Päpste schießen die größten Böcke. Das galt, das gilt und das wird auch immer gelten. In einer Welt, in der allenfalls Mönche - zumal in Tibet - festgenommen werden, könnte man halb Afrika mit der Wurst ernähren, die den Menschen im reichen Norden die Lage ihrer ärmeren Mitmenschen ist. Wer diesen Satz nicht versteht, der muss sich nicht wundern, wenn er eines Tages aufwacht und gleich wieder einschläft. Aber: Vorsicht ist geboten! Viele Betten sind verwanzt.
ssi

Autobiographie verlegt

Potsdam (dpo) - Die mit Spannung erwarteten Memoiren des Amnesiekranken Werner Sobtschek werden wohl nie erscheinen. Der 54-jährige Mann, der jedwede Erinnerung bis zu seinem schweren Autounfall im Februar 2009 verloren hatte und seitdem an seiner Lebensgeschichte schrieb, hat das 1200 Seiten starke Manuskript verlegt und kann es nicht mehr finden.
ssi; Foto: Spurlos verschwunden - so stellt sich der Postillon-Zeichner das Manuskript vor.

Opferfamilien fordern einzig und alleine Killerspieleverbot

(dpo) - In einem offenen Brief haben die Familien von fünf der beim Amoklauf getöteten Schüler an die Politiker appelliert. Der Postillon zeigt die Forderungen durch die Brille eines Journalisten:
Die betroffenen Familien fordern, den Zugang für Jugendliche zu Waffen zu erschweren, Gewaltdarstellungen im Fernsehen einzuschränken, sogenannte Killerspiele zu verbieten, den Jugendschutz im Internet auszubauen und die Berichterstattung der Medien über Amok-Täter zu reglementieren.
Zu erkennen ist dies an den Schlagzeilen zahlreicher großer wichtigen Zeitungen:

Opferfamilien fordern Killerspiele-Verbot (sueddeutsche.de)

Opfer-Familien fordern Verbot von Killerspielen (bild.de)

Opferfamilien fordern einzig und alleine Killerspieleverbot (der-postillon.com)

Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot (SpiegelONLINE)
"In so einer Schlagzeile ist aber auch wirklich wenig Platz", erklärte der Chefredakteur von Der Postillon auf Anfrage von Der Postillon. "Und die Aufgabe der Medien ist es ja auch, nur das aus einer Nachricht herauszufiltern, was die Menschen hören wollen."
ssi; Foto: Durch die Brille des Journalisten sieht man, was man sehen will.

Sehr empfehlenswert: Stefan Niggemeier zum Thema Medien und Amoklauf

Schwerer Autoscooterunfall bei Volksfest

Hamburg (dpo) - Gleich am Eröffnungstag des Hamburger Doms, des größten Volksfestes im Norden, hat sich ein schlimmer Unfall beim Autoscooter ereignet.
Max Bratuschek (26) und seine Verlobte Dörte Vlamsquartz (25) drehten laut eigener Aussage nichtsahnend ihre Runden, als sie plötzlich seitlich von einem Verkehrsrowdy gerammt wurden. "Es war unglaublich! Fast könnte man meinen, er hätte das mit voller Absicht gemacht", schimpfte Bratuschek - noch sichtlich um Fassung bemüht. "Das schlimmste war jedoch, dass der Rabauke anschließend sofort das Weite suchte und ich noch nicht einmal imstande war, mir das Nummernschild einzuprägen."
Bis auf einen Schock trugen die beiden Unfallopfer glücklicherweise keinen Schaden davon und auch der Autoscooter-Wagen blieb wie durch ein Wunder unbeschädigt.
Die Polizei schickte daraufhin mehrere Streifenscooter an den Tatort und hat eine Rasterfahndung eingeleitet. "Wir dürften den vermutlich alkoholisierten Fahrerflüchtigen kriegen: Das Areal umfasst lediglich einige Quadratmeter", erklärte anschließend Hauptwachtmeister Pfeiffer von der Dompolizei gegenüber dem Postillon. "Es sei denn natürlich, der Rüpel hat das Fahrgeschäft bereits verlassen und ist zu Fuß geflüchtet."
ssi; Foto: Wurde heute durch rüpelhaftes Fahrverhalten entweiht und ist bis auf Weiteres geschlossen: Autoscooter auf dem Hamburger Dom.

Neues Terrorvideo aufgetaucht

Teheran/Iran (dpo) - Auf der Homepage http://www.whitehouse.gov/Nowruz/rorvideo ist ein neues Terrorvideo aufgetaucht und diesmal geht es gegen den Iran. Das offensichtlich in den Vereinigten Staaten produzierte Video zeigt einen schwarzen Mann namens Hussein Obama, im Hintergrund befinden sich eine amerikanische Flagge und einige Bücher.
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Tagesplan eines deutschen Jugendlichen

7-8 Uhr: Aufstehen, Bong rauchen, ungesund frühstücken, dabei Fernsehen
8-9 Uhr: 1. Stunde schwänzen, Diebstahl, Handyvideos von Schlägereien drehen
9-13 Uhr: Schulversagen, Wut anstauen
13-13:01 Uhr: Hausaufgaben und Familienleben
13:01-15 Uhr: Wehrsport und Kameradschaften
15-17 Uhr: Schlägereien
17-20 Uhr: World of Warcraft
20-22 Uhr: Killerspiele
22-3 Uhr: Komasaufen
3-7 Uhr: Koma
ssi

Schön, wenn man noch eine hat

Allensbach/Bodensee (dpo) - Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hält es aktuell für sinnvoller, große Bild-Interviews zu geben, als in die Politik zurückzukehren und wird dafür von der Opposition kritisiert. Geschmacklich besonders gelungen ist Althausens ausführliche Liebeserklärung an seine Frau - unter anderem mit den Worten: „Unsere Beziehung ist nach 27 Jahren Ehe noch inniger geworden.“
Ob der Witwer der beim Skiunfall ums Leben gekommenen Slowakin (Mutter vierer Kinder) dazu auch eine Meinung hat, blieb bislang unbekannt.
ssi; Screenshot: Liebt seine Frau heiß und innig: Dieter Althaus (Bild.de)

Newsticker (7)

++++ Ausgebrannt: Immer mehr Glühbirnen leiden am Burn-Out-Syndrom ++++
++++ Niedrige Löhne: Immer häufiger wird der Beruf zum Hobby ++++
++++ Dreist: Schiedsrichter raucht Pfeife ++++
++++ Bitter: Narkoleptiker kann seit sieben Jahren nicht einschlafen ++++
++++ Qualitätsverlust: Fünfte Newstickerzeile immer die schwächste ++++
ssi, ssi, ssi, ssi, ssi
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Schwarzarbeit legalisieren: Das Interview

Berlin (dpo) - In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit sind drastische Maßnahmen gefragt. Dazu stand uns der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz (SPD), mit neuen Ideen Rede und Antwort.
Der Postillon: Herr Scholz, noch im November 2008 haben Sie gesagt, Sie halten die Vollbeschäftigung in den nächsten Jahren für ein realistisches Ziel.
Olaf Scholz: Sie können doch einen Politiker nicht an seinen Worten messen! Außerdem war ich zu diesem Zeitpunkt nachweislich unzurechnungsfähig. Ich habe sogar ein ärztliches Attest.
Der Postillon: Selbstverständlich. Wie ist denn heute der Stand?
Olaf Scholz: Klar. Wegen der Finanzkrise schnellen die Arbeitslosenzahlen in die Höhe. Aber: Es gibt einen Silberstreif am Horizont.
Der Postillon: Tatsächlich? Und wie sieht der aus?
Olaf Scholz: Schwarzarbeit boomt! Jeder Dritte Deutsche lässt Schwarzarbeiten. Das heißt, wir haben eine fantastisch niedrige Schwarzarbeitslosigkeit.
Der Postillon: Und was soll das bringen? Schwarzarbeit ist illegal und...
Olaf Scholz: Genau aus dieser Denke müssen wir raus. Ich werde schon bald einen neuen Gestzesantrag einbringen. Er sieht vor, die Schwarzarbeit zu legalisieren.
Der Postillon: Legalisieren? Aber...
Olaf Scholz: Nach der Legalisierung besteuern wir Schwarzarbeit noch deftig - ungefähr so wie normale Arbeit - und fertig ist die Laube. Das Resultat: Vollbeschäftigung UND sprudelnde Steuereinnahmen.
Der Postillon: Ich sehe: Sie haben an alles gedacht. Vielen Dank für das Interview, Herr Scholz.
Olaf Scholz: Gerne.
ssi; Foto: Bald auch Bundesschwarzarbeitsminister: Olaf Scholz.

Das Wort zum Sonntag (20)

Kommentar:
1. Zurück zur Normalität. Man muss zurück zur Normalität finden,
2. Man muss alle Informationen genau auswerten und kann erst dann Schlüsse ziehen,
3. Viele sind ratlos, bestürzt und entsetzt.
4. Eines allerdings ist sicher: Schuld hat die Gesellschaft

1. denken viele, die noch einen mächtigen Kater von gestern haben.
2. in welchen Kneipen man eigentlich genau war.
3. Sie fragen sich, wo ihr ganzes Geld hingekommen ist.
4. - in der man sich leichtfertig ins Nachtleben gestürzt hat.
ssi

Multivitamindesaster

Erdbeerlin (dpo) - Bei einem Saftbeckenbruch in den Erdbeerliner Fruchtwerken gerieten mehrere dort angestellte Fruchtzwerge in einen Apfelstrudel und wären banane im Nektarine ertrunken. Kiwi genau sie sich retteten, ist unklar. Sicher ist nur: Nachdem von den fünf Zwergen Pfirsich trockengerubbelt hatten, war nur noch ananas.
ssi; Foto: Ehe man sich versieht, ist man schon drin in so einer Obstflut.

We love to entertain you

München (dpo) - Der beliebte Privatsender Pro7 kündigte heute an, ab April sämtliche Spielfilme, Serien und Magazine einzustellen. In Zukunft wolle man sich vollständig auf das eigentliche Kerngeschäft, die Ausstrahlung von "We love to entertain you"-Trailern und Werbeblöcken konzentrieren, erklärte Senderchef Thilo Proff und fügte hinzu: "Denn das können wir am besten!" Mit Ausnahme von Stefan Raab, Elton, Sonja Kraus und Bully Herbig wurde daher sämtlichen Pro7-Mitarbeitern gekündigt.
ssi; Foto: (sevenonemedia)

Hilfsorganisation bietet Mafiapatenschaften an

Palermo/Italien (dpo) - Schlechte Zeiten für das organisierte Verbrechen: Fahndungserfolge von Interpol und die Finanzkrise haben in den letzten Jahren traditionsreiche Gruppierungen wie Camorra und ’Ndrangheta an den Rand des Ruins getrieben. Um dieser bedrohlichen Entwicklung entgegenzusteuern, sucht die Mafianothilfe Mafiapaten.
"Die Mafiapatenschaft ist eine ganz besondere Möglichkeit, zu helfen", so eine Anzeige des gemeinnützigen Vereins. Und weiter: "So sichern Sie ganz grundlegende Dinge, etwa den Waffenbestand oder die kriminelle Ausbildung Ihres Clans und eröffnen den Mafiosi Perspektiven für die Zukunft. Das Besondere: Durch die Einbeziehung von Familie und Umfeld schafft die Mafiapatenschaft im Gegensatz zu einfachen Spenden oder Schutzgeldzahlungen nachhaltige Veränderungen und gibt den Clanmitgliedern die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Machen Sie mit, übernehmen Sie eine Mafiapatenschaft."
Die einzigen Voraussetzungen, um Mafiapate zu werden, sind die Beherrschung eines italienischen Akzents, die Bereitschaft zu töten und Hilfsbereitschaft.
ssi; Foto: Das könnten Sie sein.

Amoklauftrittbrettfahrerproduktion auf Hochtouren

Berlin (dpo) - Clever: Die öffentliche und journalistische Gier nach Amokläufen befindet sich aktuell auf einem Siebenjahreshoch und ist noch lange nicht befriedigt. Daher versuchen die Medien - allen voran die Speerspitze des deutschen Qualitätsjournalismus, Bild, - zu neuen Taten zu animieren. Bild bringt folgende Vorteile für den Amokläufer von morgen:
1. Mitte Rechts: Tischtennis-Szenen aus dem Leben des Tim K. - Lerneffekt: so wird man Außenseiter.
2. Darüber: Video der letzten Minuten des Killers - Lerneffekt: Fehleranalyse I und Taktikoptimierung.
3. Rechts oben: (unprofessionelle) Photoshop-Montage des Tim K. auf fremdem Körper mit Pistole - Lerneffekt: so cool sind Killer.
4. Links oben: Schülerbericht - Lerneffekt: so schön schüchtert ein Amoklauf ein.
5. Darunter: Der Amoklauf als Flashgrafik - Lerneffekt: Fehleranalyse II + Aufforderung "Schaffst du's weiter?".
6. Der ganze traurige Rest - Lerneffekt: Egal wie wenig Aufmerksamkeit du bekommst, danach ist sie dir sicher. Und lachen wird auch keiner mehr über dich.
Der Postillon bedankt sich bereits im Vorfeld bei der deutschen Boulevardpresse für den nächsten Amoklauf und zieht sich hiermit offiziell aus der Berichterstattung zurück.
ssi; Screenshot: bild.de (zum Vergrößern anklicken)

Nach Amoklauf: Polizei lässt Beamte mit Counter-Strike ausbilden

Stuttgart,Winnenden (dpo) - Einen Tag nach der Tragödie von Winnenden hat die Polizei Konsequenzen angekündigt. Wie Polizeisprecher Sven Schlomper bekanntgab, will man in Zukunft sämtliche Beamten mit dem Spiel Counter-Strike zum Dienst an der Waffe ausbilden.
"Ehrlich gesagt ist uns das etwas peinlich," so Schlomper, "aber der gestrige Tag hat gezeigt, dass ein Jugendlicher allein durch ausgiebiges Üben mit diesen Killerspielen in der Lage ist, unsere Einsatzkräfte in Schießereien alt aussehen zu lassen. Wir haben daraus gelernt."
Vermutungen, die hohe Treffgenauigkeit des Tim K. hätte mit dem langjährigen Training auf dem privaten Schießstand im Keller der Eltern zu tun, erteilte Schlomper eine klare Absage: "Unfug! Das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun! Da schießt man doch bloß auf Zielscheiben und nicht auf echte Menschen!"
mpr; Screenshot: Sie flüchten in virtuelle Welten - Unionspolitiker auf der Suche nach Schuldigen.

Gräberfund bei Castrop Rauxel: Das Interview

Castrop-Rauxel (dpo) - Gruseliger Fund: In einem Erdhügel in der Nähe von Castrop-Rauxel haben Archäologen Spektakuläres entdeckt. Unter mehreren Schichten Erde und Lehm stießen die Forscher auf ein antikes Tamagotchi-Massengrab. Der Postillon interviewte Prof. Dr. Peter Weißlinger, den Leiter der Ausgrabungen, vor Ort.
Der Postillon: Herr Professor, können Sie Ihren Fund schon datieren?
Weißlinger: In der Tat: Das Grab wurde in den späten 90ern des 20. Jahrhunderts angelegt - von einer Zivilisation also, von der wir heute nicht mehr viel wissen.
Der Postillon: Bei einem Massengrab stellt sich natürlich automatisch die Frage: Woran starben die possierlichen Tierchen?
Weißlinger: Sehen Sie, das ist interessant - in den meisten Fällen dürften Krankheiten und Unterernährung bis hin zum Liebesentzug zum Tode geführt haben. Was uns aber zunächst verstörte, ist, dass die meisten Tamagotchis zum Zeitpunkt der Bestattung noch volle Batterien hatten, also lebendig begraben wurden.
Der Postillon: Was heißt das?
Weißlinger: Schwierig zu sagen... Vermutlich greift hier das ähnliche Prinzip wie beim Hündchen für Klein-Jonas zu Weihnachten. Erst heile Welt, und sobald die Töle nicht mehr so süß ist, wird sie an der Autobahnraststätte angebunden.
Der Postillon: Sie meinen...
Weißlinger: Ja. Scheinbar war es damals eine Art Mode, ein Tamagotchi zu besitzen und als sie "OUT" (deutet Gänsefüßchen in der Luft an) wurden, schmiss man sie einfach weg.
Der Postillon: Furchtbar.
Weißlinger: Wie man's nimmt. Das ist der Lauf der Dinge. Erste Probebohrungen haben übrigens ergeben, dass sich unter den Tamagotchis noch weitere Schichten befinden - nämlich eine Jojo-Schicht, eine Masters-of-the-Universe-Schicht und eine Hula-Hoop-Reifen-Schicht.
Der Postillon
: Vielen Dank für das Interview.
Weißlinger: Gerne.
ssi; Foto: Waren ohne Menschenliebe nicht lebensfähig und sind mittlerweile ausgestorben: Tamagotchis

Selbstbausatz für die Amoklaufberichterstattung (A-Z)

(dpo) - Furchtbares Blutbad an einem/r A in B: Der C-jährige Amokläufer D hat bei einer wilden Schießerei mindestens E Menschen ermordet und ist dann geflüchtet, ehe er von der Polizei gestellt und erschossen wurde/sich selbst richtete.
Der Amoklauf in B war schlimm, grausam und sinnlos. Er erweckte schmerzvolle Erinnerungen an die Amokläufe in F, G und H bei denen I Schüler und J Lehrer ums Leben kamen.
Die Politiker K, L und M und sogar Bundespräsident N sowie Kanzlerin O haben ihr tiefes Entsetzen und ihre Trauer ausgedrückt.
Unser Land P hat eine furchtbare Amoklauf-Statistik und kommt damit gleich nach den Vereinigten Staaten von Q. Um Amokläufe in Zukunft zu vermeiden müsste man folgende Maßnahmen ergreifen: Jugendlichen sollte der Besitz von R und der Erwerb von S-Spielen verboten sein. Zusätzlich sollte man eine Art T-System zur Prävention errichten.
Die Gedanken aller sind bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen.
Die Gedanken aller sind bei den Auflagen, Klickzahlen und Einschaltquoten.
xyz; Screenshot: Die Zeitung U und ihr Online-Ableger U.de beherrschen die Mechaniken perfekt.

Wohin mit den neun Piraten?









Berlin, Nairobi/Kenia (dpo) - Zwar darf die Bundesregierung die neun festgesetzten Piraten an Kenia überstellen. Menschenrechtsorganisationen monieren jedoch, dass eine Auslieferung der Seeräuber der kenianischen Wirtschaft ähnlich wie der deutschen nachhaltig schaden könnte.
ssi; Bildbearbeitung: awa; Fotos von links oben im Uhrzeigersinn (falls korrekt angezeigt): Captain Jack Sparrow, Klaus mit der Zumwinkelhand, die rote Schaeffler, der Seehundt, der Ifo-Korsar, Bootsfrau Guido, Käpt'n Ackermann, der hartmutige Seedorn und LeChuck

Newsticker (6)

++++ Eher harmlos: Vegetarische Zombies verwüsten Blumenbeet ++++
++++ Clever: Hässliche Menschen fordern mehr sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ++++
++++ Nicht von dieser Welt: Uri Geller vermittelt zwischen Lufthansa und UFO ++++
++++ Toll: Kirsche ++++
ssi, ssi, ssi, ssi
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Die Linke geht an die Börse

Berlin (dpo) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigten heute die beiden Parteivorsitzenden Lothar Bisky und Oskar Lafontaine den Gang der Linken an die Börse an. Dieser Schritt kommt aufgrund der guten Wachstumszahlen im Jahr 2008 nicht überraschend. "Wir glauben, den richtigen Zeitpunkt abgepasst zu haben", erklärte Lothar Bisky vor laufenden Kameras. "In Zeiten der Finanzkrise sehnen sich die Menschen nach einer starken linken Partei. Der Sozialismus hat derzeit Hochkonjunktur."
Oskar Lafontaine fügte stolz hinzu: "Alle Seiten werden profitieren: Wir können einerseits unseren Anlegern guten Gewissens saftige Renditen versprechen. Auf der anderen Seite braucht die Linke das frische Kapital, um den Raubtierkapitalismus im Zaum zu halten und das Finanzkasino schließen zu können."
Wirtschaftsexperten glauben bereits jetzt, dass ein Börsengang der Linkspartei den Dax nachhaltig stärken und dadurch zur Überwindung der Finanzkrise beitragen könnte.
ssi; Fotos: Erhalten nach dem Börsengang üppige Boni: Oskar Lafontaine (links) und Lothar Bisky (rechts)

Das Wort zum Sonntag (19)

Kommentar:
Nicht nur Banken, auch Archive brechen, wie man auf einem verwackelten - aber das sind sie ja immer - Handyvideo, das wohl von irgendwelchen Jugendlichen, die dafür sicher viel Geld von der Presse, die sich nach so etwas ja bekanntlich die - zugegeben nicht immer ganz sauberen - Finger leckt, erhalten haben, stammt, eindrucksvoll beobachten kann. Schön.
ssi

Esst mehr Schwein

Berlin (dpo) - Der Deutsche Schweinezüchterverband (DSV) hat bereits gestern eine neue Studie zum Essverhalten der Bundesbürger veröffentlicht. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: Weniger als fünf Prozent der Deutschen kommen auf die vom DSV empfohlene tägliche Mindestmenge an Schweinefleisch.
"Die große Mehrheit der Bevölkerung verspeist nicht die nötige Menge Schweinefleisch, um eine gesunde Muskulatur und eine gute Verdauung zu entwickeln", lautet das Ergebnis der Studie. "Noch schlimmer allerdings ist, dass viele Kinder, die mindestens zwei dicke Streifen Speck und einen kleinen Braten essen sollten, fast überhaupt kein Schweinefleisch zu sich nehmen."
Erwachsenen empfiehlt der DSV, täglich mindestens neun Einheiten Schweinefleisch aus den Kerngruppen Speck, Schinken, Braten und Wurst zu essen.
ssi; Foto: Lecker Schwein mit Spanferkel; Quelle: The Onion

Adriatikut shtrihet nga gryka

Tirana/Shqipëri (dpo) - Mendohet që rrjedha prehistorike e shqiptarëve të jetë nga një fis i stërlashtë indo-evropian të cilët historiani grek Herodoti i përshkruante me emrin "pellazgë". Disa dialekte të largëta dhe të izoluara të origjinës jugore të Toskërishtes fliten në Bulgari dhe Trakinë Turke por nuk ka te dhena të sakta.
Gjuha ende përdoret në Madritsa, Bulgari, në kufirin afër Edirnesë, dhe në përfundim të këtij fshati që po mbijeton në Mandres, afër Kilkis në Greqi, që daton nga Lufta Ballkanike. Një enklavë Toskërisht afër Melitopolit në Ukrainë shfaqet vendosja e fundme nga Bullgaria.
Dialektet Shqiptare nga Istria, për të cilin ekziston një tekst, dhe nga Sreim, për të cilin nuk ekziston asnjë tekst janë zhdukur.
ssi; Foto: Toskërisht të cilët: Trakinë.

Überraschend im Finale ausgeschieden

Nagano/Japan (dpo) - Im vielbeachteten Finale der Weltmeisterschaft im "Stuhl zurückhalten" wurde das deutsche Team leider nur Zweiter, da ausgerechnet Mannschaftskapitän Maik Keller dem Druck nicht mehr Stand hielt und ausschied. Den Sieg sicherten sich wie schon im Vorjahr die Tadschiken aus Tadschikistan.
ssi; Foto: Hier liegen die Träume des deutschen Teams begraben.

Aus für die Bremer Stadtmusikanten

Bremen (dpo) - Drogenexzesse, Sex und Schlägereien - das alles ist jetzt vorbei: Nach langen internen Streitereien haben sich bereits gestern die weltberühmten Bremer Stadtmusikanten getrennt. Der Hahn, Frontmann der beliebten Band, erklärte gegenüber der Musikredaktion von Der Postillon: "Wir haben immer alles gegeben, was wir konnten und noch mehr. Die vier Typen, die früher diese Band waren, können so nicht mehr zusammen weitermachen. Tierisches Verständnis war für uns immer die wichtigste Basis. Für alles. Diese Basis ist nicht mehr vorhanden. Eine Fortführung in dieser Besetzung ist für uns, insbesondere aus künstlerischen Aspekten, nicht mehr vorstellbar."
Die einzelnen Bandmitglieder würden sich nun zunächst um ihre Familien kümmern und dann ihren Soloprojekten widmen. Besonders hart dürfte die Trennung Slash, den Ex-Gitarristen von Guns n' Roses getroffen haben, der erst vor zwei Wochen als fünfter Stadtmusikant zu der beliebten Combo aus Bremen gestoßen war und jetzt vor einem Scherbenhaufen steht.
ssi; Fotos: Plakat der "We stand on each other"-Tour '97 (links); wieder arbeitslos: Saul Hudson alias "Slash" (rechts)

0815 Leserreporter: Weight Watchers immer strenger

Hamburg (dpo) - Postillon-Leser-Reporter sehen alles - auch die rigorosen Methoden der Weight Watchers. Auf unserem Foto ist zu sehen, wie eine verdeckte Weight-Watchers-Ermittlerin mit versteckter Kamera unauffällig einen Fress-Exzess filmt, um belastendes Beweismaterial für das nächsten Treffen zu erhalten.

Sollten auch Sie ein Foto* haben, von dem Sie denken, es sollte im Postillon erscheinen, dann schicken Sie es uns per E-Mail oder berittenem Boten. Als Belohnung erhalten Sie außer einer namentlichen Erwähnung rein gar nichts.
ssi; Foto: Postillon-Leserreporter Aaron Wagner

*gerne auch Nacktfotos

Newsticker (5)

++++ Erstaunlich: Jodler sind besser als ihr Ruf ++++
++++ Leichtgläubig: Naive Menschen sind schwindelerregend ++++
++++ Vorsichtig: Besorgte Eltern lassen Arsen aus dem Periodensystem entfernen ++++
++++ Clever: Papst rehabilitiert Benedikt XVI. ++++
ssi, ssi, ssi, ssi
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Es brennt an allen Enden

(dpo) - Eine Serie von Brandstiftungen hält die Republik in Atem: Auf immer mehr Bürgersteigen und in zahlreichen Aschenbechern konnten Polizei und Feuerwehr Rückstände von Tabakröhrchen sicherstellen, die zuvor - so die Sachverständigen - von Unbekannten absichtlich angezündet und nach mehreren Minuten wieder gelöscht wurden - skurrilerweise fast immer an der selben Stelle.
"Von einem "Dumme-Jungen-Streich" kann man nicht mehr sprechen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. "Die schiere Anzahl der Fälle und die Präzision, mit der die Brandsätze abgefackelt wurden, lassen auf das Werk von Profis schließen. Was haben die nur vor?" Die Polizei wertet aktuell erste DNA-Proben aus. Gut unterrichtete Kreise berichten derweil, erste heiße Spuren würden ins Rauchermilieu führen.
ssi,bzi; Foto: Brandsätze (rechts) und gut unterrichtete Kreise (links)

U-Bahn entwendet

Hamburg (dpo) - Dreister Diebstahl: In Hamburg haben Unbekannte eine U-Bahn der U1 entwendet. Bei einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd mit der Polizei kreuz und quer durch die Stadt entstanden hohe Sachschäden (umgefahrene Obststände, über die Straße getragene Glasscheiben etc.) und etwa 80 Passagiere kamen an ihre Zielstationen. Anschließend gelang es den U-Bahn-Entführern, die Hansestadt gen Osten zu verlassen und dabei alle Verfolger abzuschütteln.

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Michael Skibbe erpresst

Düsseldorf (dpo) - Ex-Fußball-Bundestrainer Michael Skibbe wurde offensichtlich mit intimen Fotos aus seinem entwendeten Mobiltelefon erpresst (160.000 Euro). Der Postillon hat recherchiert und herausgefunden, um welche Bilder es sich handelt:
Foto 1: Michael Skibbe beim Hand-Shake mit seiner Mutter.
Foto 2: Michael Skibbe ersäuft seinen Frust nach einer Entlassung in Kaba.
Foto 3: Michael Skibbes Nachbarin beim Sonnenbaden.
Foto 4: Michael Skibbe weint.
Foto 5: Michael Skibbes Daumen.
Foto 6: Michael Skibbe telefoniert mit seiner Mutter.
Foto 7: Michael Skibbe beim Putzen.
Foto 8: Michael Skibbe.

ssi; Foto: An seinem Privatleben sind alle interessiert: Michael "Der Schöne" Skibbe.

Unglaubliches Ereignis geschehen

Dortmund (dpo) - Unfassbar: In einer Dortmunder Reihenhauswohnung haben sich gestern Abend unbeschreibliche Szenen abgespielt. Ein Augen-, Ohren und Nasenzeuge gab anschließend zu Protokoll: "Es war unglaublich! Ich weiß nicht, ob ich meinen Augen, Ohren und meiner Nase trauen kann: beispiellos!"
Bis jetzt fehlt noch jede Erklärung für das Phänomen. Ein Gremium aus Urologen und Atomphysikern erklärte allerdings, dass etwas derartig Unbegreifliches wohl nie wieder geschehen werde.
ssi; Foto: War während des unglaublichen Ereignisses leider auf einem Schützenfest in Hannover: Der Postillon-Fotograf.

Haidere Aussichten für VW

Wolfsburg, Klagenfurt/Österreich (dpo) - Volle Auftragsbücher für den Autobauer Volkswagen: Nachdem sich bei der Landtagswahl in Kärnten ein deutlicher Sieg für das BZÖ, die Partei des tödlich verunglückten Rechtspopulisten Jörg Haider, abzeichnet, ist die Nachfrage nach dem Modell Phaeton sprunghaft gestiegen.
Alle im deutschen Bundestag vertretenen Parteien hätten sich spontan dazu entschieden, ihren Spitzenkandidaten als Dienstwagen einen VW Phaeton zu stellen, erklärte ein Sprecher von Volkswagen gegenüber dem Postillon. Dies liege wohl vor allem an der schnittigen Optik und dem luxuriösen Interieur des Modells (z.B. Wodkabecherhalter).
ssi; Foto: Wirkt sich positiv auf Wahlergebnisse aus: VW Phaeton.
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