Newsticker

Mittwoch, 30. September 2009

Newsticker (22)

++++ Mysteriös: Bermuda-Dreieck verschwunden ++++
++++ Tippfehler: Mann gewinnt doch nicht im Loto ++++
++++ Pech für kleinen Timmy: Traum vom eigenen Luftballon geplatzt ++++
++++ Telefonisch bestätigt: Sumoringer gesteht, er habe abgenommen ++++
++++ Nneeuu:: Nneewwssttiicckkeerr jjeettzztt aauucchh mmiitt Zzeeiittlluuppeennffuunnkkttiioonn ++++

Pfui Teufel! Merkel und Westerwelle koalieren

ssi; Foto (The Outskirts): Müssen für ein schlechtes Wortspiel herhalten: Guido-Koala (links) und Merkel-Koala (rechts).

Dienstag, 29. September 2009

Neuer Trend: Aging

Paris (dpo) - Jugend war gestern! Immer mehr Stars und Sternchen, aber auch einfache Leute, betreiben das sogenannte Aging (dt:Altern) und setzen mit Krähenfüßen, Falten und grauen Haaren ganz neue Akzente. Wie der Vergleich eines Fotos der legendären Filmschauspielerin Brigitte Bardot von 1968 mit einer aktuellen Aufnahme (siehe oben) zeigt, folgt auch sie dem neuen Trend. Die Stilikone wirkt heute im Gegensatz zu früher nicht mehr jugendlich, setzt stattdessen ganz bewusst auf fleckige Haut und Tränensäcke.

Kommt jetzt Schwarz-Rot-Gelb?

Berlin (dpo) - Überraschung in Berlin: Offensichtlich bleibt die SPD doch in der Regierung, und zwar "ob es der Union nun passt oder nicht". Zumindest erklärte dies Frank-Walter Steinmeiner. Die Kanzlerin habe zu respektieren, so der alte und neue Vizekanzler, dass seine Partei jetzt Wort halten müsse. "Wir haben vor der Wahl eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen. Wir können jetzt nicht plötzlich zusammen in der Opposition sitzen", sagte Steinmeier. "Da bleibt nur eine Regierungsbeteiligung."
Auch Finanzminister Peer Steinbrück bestätigte, die SPD werde erst dann in die Opposition gehen, wenn die Linke irgendwann einmal regiert.
ssi; Foto: So oder so ähnlich könnte die neue Regierungskoalition (sog. "Deutschlandkoalition") aussehen.

Montag, 28. September 2009

Was hat "Bild" bloß mit Adolf Hitler?

Berlin, London (dpo) - Die britische Boulevard-Zeitung Sun berichtet heute über neue Erkenntnisse zum mutmaßlichen Schädel Adolf Hitlers und rief dadurch bei Bild.de folgende geradezu eifersüchtige Reaktion hervor: "Was haben die Engländer bloß mit Adolf Hitler? - Briten machen sich mal wieder über seinen Schädel lustig"
Der Postillon hat recherchiert und festgestellt, dass die Springerpresse hier wohl um ihr Monopol fürchtet. Allein im September (!) 2009 erschienen auf Bild.de folgende Artikel (auszugsweise):

5.9. Hitler-Bilder versteigert
6.9. Anti-Aids-Kampagne - Hitler-Spot für Safer Sex
9.9. Riesenwirbel um Werbekampagne - Darf man mit Hitler vor Aids warnen?
9.9. Wirbel um drastische Kampagne mit Hitler-Gesicht - Youtube sperrt umstrittenes Aids-Video
10.9. Deutsche Wiedervereinigung - Francois Mitterand hatte Angst vor neuem "Hitler-Deutschland"
13.9. DNS entschlüsselt - 39 lebende Verwandte von Hitler gefunden
23.9. Der Formel-1-Manager und die Skandale - Nach dem Hitler-Gruß drohte Briatore dem BILD-Reporter
23.9. Forst will Hitler-Ehrenbürgerschaft aberkennen
25.9. Der King of Pop und seine wirre Gedankenwelt - Michael Jackson nannte Hitler ein „Genie“
28.9. Was haben die Engländer bloss mit Adolf Hitler? - Briten machen sich mal wieder über seinen Schädel lustig
Nachtrag: 29.9. Nach dem Wirbel um falschen Schädel - Starb ein Hitler-Double im Bunker?

Auch sonst ist sich Bild nicht zu schade für die ganz besonderen Themen um Hitler (Auswahl beschränkt sich auf einen Bruchteil der 663 Hits einer "Hitler"-Suche auf Bild.de):
16.3.2006 Hitler schockte Eva Braun - "Ich kann dich nicht mehr befriedigen"
26.7.2007 Hitler war ein Vampir
29.1.2008 War sie Hitlers KZ-Hexe
24.6.2008 In Hitlers Gästebett überraschte ich Eva Braun
19.11.2008 Wie Hitler seinen Hoden verlor
30.1.2009 Hitler floh in die Antarktis...
19.2.2009 Die Wahrheit über Hitlers Blähungen
26.3.2009 Dresden baut Hitlers Rosengarten wieder auf

Eines ist klar: Wenn der Führer von diesem Propagandakrieg wüsste, er würde im Grabe rotieren, wäre er nicht verbrannt worden und wäre sein Schädel nicht falsch.
ssi; Foto: Es kann nur einen geben, der über Hitlers Schädel schreibt: Bild.

SPD bewegt sich endlich auf Linke zu

Berlin (dpo) - Abgeordnete des linken Parteiflügels der SPD forderten schon lange die Annäherung an die Linkspartei. Die gestrige Wahl, so sind sich alle Beobachter einig, war ein wichtiger Schritt in diese Richtung: Der SPD gelang es, sich so sehr an die Linke annähern, dass die beiden Parteien nur noch 11,1% der Stimmen voneinander trennen.
Die Postillon-Politikredaktion empfiehlt der SPD, gerade jetzt auf Kurs zu bleiben und keine unnötigen Personaldebatten loszutreten. Nur mit Steinmeier, Müntefering und Steinbrück an der Spitze kann es der Sozialdemokratie gelingen, sich weiter auf die Linke zuzubewegen - bis man sich bei Wahlergebnissen von etwa 17% trifft.
ssi; Grafik: Das Ergebnis der Unionsparteien wurde leider durch einen schwarzen Balken zensiert.

Die Bundestagswahl im Postillon-Archiv:
Ratgeber: So wählt man richtig
Die große Postillon-Bundestagswahlanalyse 2009

Sonntag, 27. September 2009

Ratgeber: So wählt man richtig

(dpo) - Endlich ist es soweit. Heute entscheidet Deutschland darüber, in welcher Form die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht abgewählt werden wird. Doch manch einer fragt sich: Wie geht das eigentlich mit dem Wählen? Worauf muss ich achten, wenn ich zum ersten Mal abstimme? Und was ist eigentlich die beste Taktik? Werden Sie zum abgebrühten Wahlprofi, indem Sie den exklusiven Postillon-Wahl-Knigge beachten:

Samstag, 26. September 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (4)

Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.














ssi

Freitag, 25. September 2009

Interview mit Günter Wallraff: "Ich war ein Mainzelmännchen"

Mainz (dpo) - Günter Wallraff, Deutschlands erfolgreichster Enthüllungsjournalist, hat seinen nächsten großen Coup gelandet. Es ist ihm gelungen, zwei Monate undercover als Mainzelmännchen für das ZDF zu arbeiten. Wallraff sprach exklusiv noch vor dem Erscheinen seines neuen Buches "Unter Wichten" mit dem Postillon über seine Erlebnisse.

Donnerstag, 24. September 2009

Neuer Trend: eXtreme Stunt-Hochradfahren

Zwei Stunt-Hochradfahrer in der Halfpipe (Vert-Hochrading)
Stunt-Hochradfahrer springt Treppe hinunter (Street-Hochrading)
New York, Berlin (dpo) - Das macht Laune: Von der Ostküste der Vereinigten Staaten ist ein neuer Trend nach Europa herübergeschwappt: eXtreme Stunt-Hochradfahren!
Die mit Edelstahl verstärkten Hochräder überstehen auch die heftigsten Stürze, während ein Stunt-Zylinder oder eine Kevlar-Baskenmütze nicht nur schützt, sondern auch bei der Durchführung von Tricks elegant geschwungen werden kann.
Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in der nächsten Zeit an Ihrem Fenster im zweiten Stock gutgekleidete Cyclisten vorbeifahren und -springen sehen. Die meisten Trends sind ohnehin nur von kurzer Dauer.
ssi

Mittwoch, 23. September 2009

Die wirren Leiden des R.

Trier (dpo) - Am Dienstag kam der 34-jährige Finanzbeamte Ralf R. durch eine Serie zufälliger Unglücke - oder waren es unglückliche Zufälle? - zu Schaden. Kaum zurück von einer monatelangen Kur gegen seine Nikotinabhängigkeit geriet der Mann mit seiner Frau Gerda R. aneinander, weil er diese nicht nur mit einem Blumenstrauß, sondern auch mit seinem besten Freund im Bett aneinandergeratend überraschte.
Es fielen zunächst Kinnladen, dann heftige Worte. Der Streit eskalierte, woraufhin die beiden in flagranti Erwischten in einem italienischen Kraftfahrzeug der Marke Flagranti entwischten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd bewies der Finanzbeamte seine Stärke beim Versteuern: Nachdem er schließlich schräg auf der Bahn zum Stehen gekommen war, konnte er nicht ans Aufgeben denken und steckte sich eine Zigarette an. Zwar genoss er den ersten Zug seit Langem, doch als dieser einen Tunnel passierte das Unglück. Mit schwersten Verletzungen konnte die Feuerwehr den 34-jährigen schließlich bergen. Warum keine gesunden Rettungskräfte zur Verfügung standen, ist bisher ungeklärt. Später im Krankenhaus rissen sich die Ärzte zwar ein Bein für Ralf R. aus, doch die Transplantation kam zu spät.
Mittlerweile kam es auch zu einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung: "Attraktiver Mann mit gutem Job und leichter Behinderung sucht treue Sie, vorzugsweise Raucherin".
jsi; Foto (Herbert Ortner): Fataler Zug.

Yeti sichtet UFO

Himalaya (dpo) - Einmal mehr sorgt der Yeti für Aufsehen: Der legendäre Schneemensch behauptete gegenüber dem Postillon, er habe ein UFO nicht nur beobachtet, sondern sogar mit seinem iPhone fotografiert. Zum Beweis legte er ein verwackeltes Foto vor, auf dem eine Art Flugscheibe zu erkennen ist. Doch für die vermeintliche Sensation scheint es eine völlig harmlose Erklärung zu geben.

Dienstag, 22. September 2009

Friseurin wählt FDP, "um es denen da oben endlich mal zu zeigen"

ssi; Foto (Frank C. Müller): Erst waschen, dann Westerwelle.

Montag, 21. September 2009

Die große Postillon-Bundestagswahlanalyse 2009

Deutschland (dpo) - Obwohl in wenigen Tagen Bundestagswahl ist, wissen 122% der Wähler noch nicht, wem sie ihre Stimme geben sollen. Dabei ist es doch so einfach. Man muss sich nur die Frage stellen: Wer will was und will ich das auch?
Die Politikredaktion des Postillons hat aus diesem Anlass exklusiv die Bundestagswahlkampagnen der etablierten Parteien analysiert und bietet somit eine fundierte Entscheidungshilfe.

Die Union wirbt mit dem Slogan "Wir haben die Kraft"*. Aber: Wer sind "Wir"? Sind "Wir" Deutschland? Sind "Wir" die CDU? Oder san "Mir" schlicht "Mir" (CSU)? Was bedeutet das Verb "haben"? "Besitzt" die CDU die Kraft? Wo "hat" sie sie her? Wurde die Kraft gestohlen, geborgt, geleast oder auf einem Flohmarkt erworben? Steht weiterhin das "die" für "die" Kanzlerin oder kommt es aus dem Englischen ("stirb!")? Zuletzt: Wofür steht die "Kraft"? Handelt es sich um Atom-"Kraft", "Kraft" Ketchup oder gar eine World of War-"Kraft"? Wer Antworten auf diese Fragen erhalten möchte, muss unbedingt sein/ihr Christlich Demokratisches/Soziales Kreuz bei CDU/CSU machen. Aber Vorsicht: Bayern wählen CDU, alle anderen die CSU!

Mehr zur Union:
Jürgen Rüttgers und die Rumänen
Eine Stimme für Ronald Pofalla
Adoptionsrecht für Homosexuelle - so könnte es gehen

Bei Umfragewerten zwischen -3% bis +9% hat die SPD die Bundestagswahl längst aufgegeben. Die Genossen aus der ehemaligen Volkspartei halten mit der eigenen Schwäche nicht hinter dem Guttenberg: Neben dem sympathischen Verlierer Frank-Walter Steinmeier prangen die Worte "Unser Land kann mehr". Der Postillon empfiehlt: Feigheit abstrafen und in die Regierungsverantwortung wählen.

Mehr zur SPD:
Schlechte Umfragewerte: SPD greift auf Plan B zurück
Die PD und das verflixte "S"
Mit dem dritten Gesichtsausdruck zur Kanzlerschaft

Für Die Grünen wiederum geht es ums Ganze - diesmal jedoch ganz bewusst ohne "WUMS!" und Schokolade. Denn: "Aus der Krise hilft nur Grün." - behaupten die knuffigen Ökos zumindest. Und tatsächlich: Grünenwähler sind in der Regel wohlhabender, bürgerlicher und haben geileren Sex als ihre Mitmenschen. Würden wir jetzt also alle zu Anhängern der Umweltpartei, dann könnten wir der Krise bald dabei zusehen, wie sie im Rückspiegel unseres Solar-Fahrrads kleiner und kleiner und kleiner wird. Der Postillon rät: Rettet die Wahlen - wählt grün, schon allein um des eigenen Geldbeutels willen!

Mehr zu den Grünen:
Kurz berichtet
Die neuen Grünen


Die Linke, die Autobahn in der deutschen Parteienlandschaft, steht hingegen so sehr auf der Seite des kleinen Mannes (Gregor Gysi), dass sie sich abgesehen von "fuer-gerechtigkeit.de" nicht einmal einen ordentlichen zentralen Wahlslogan leisten kann. Stattdessen steht auf jedem Plakat eine andere Forderung. Der Bürger wünscht jedoch keine Inhalte, sondern Sprüche mit Schmackes und ohne Sinn wie bei den anderen Parteien. Der Postillon schlägt der Linken daher folgende Slogans vor: "Nach der Wahl sozial ist vor der Wahl sozial", "Das Gesicht von Lafo ist rund" und "die Legislaturperiode dauert 4 Jahre". Übrigens: Weil keiner mit ihnen koalieren möchte, brauchen die Linken die absolute Mehrheit. Also: Wählen, wählen, wählen!

Mehr zu den Linken:
Die Linke geht an die Börse
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Die FDP schließlich hat den zentralen Wahlslogan "Deutschland kann es besser". Manch einer zweifelt jetzt zu Recht: Vielleicht kann es Deutschland länger, heftiger und qualitativ hochwertiger als beispielsweise das faule Frankreich, aber kann Deutschland es auch wirklich besser? Will man manchmal nicht noch ein wenig kuscheln, nachdem sich die Arbeit gelohnt hat? Wo bleibt die soziale Nächstenwärme? Wollen wir wirklich immer nur noch mehr Netto vom Penny? Natürlich! Und deshalb: Erst-, Zweit- und Sopranstimme (Guido) für die FDP!

Mehr zur FDP:
Die Mitte stärken: FDP kämpft für durchgängige Augenbrauen
Satirepartei darf zur Bundestagswahl antreten
Ernsthafte Konkurrenz für die FDP

Fazit: Sprechen Sie sich mit Ihrem Umfeld ab und verteilen sie Ihre Stimmen so auf die zur Wahl angetretenen 27 Parteien, dass keine die 5%-Hürde knackt (100%:27=3,7% !!!). Lehnen Sie sich anschließend zurück und warten Sie ab, was dann passiert.

*Die große Anzahl an Gänsefüßchen soll mahnend der der Bildbearbeitung zum Opfer gefallenen Krähenfüße Merkels gedenken.
ssi

Keine weiteren Drohbriefe an Sarkozy

Paris (dpo) - Der französischen Polizei ist es endlich gelungen, den Absender mehrerer Drohbriefe an den Präsidenten Nicolas Sarkozy festzunehmen. Der Täter, ein arbeitsloser Südfranzose, sorgte vor allem dadurch für Aufsehen, dass er seinen Schreiben großkalibrige Patronen beilegte.
Chef-Ermittler Bernard Duponte zeigte sich erleichtert: "Zum Glück wurden die Briefe normal aufgegeben und zum Glück ist die französische Post so langsam." Ballistiker nehmen an, dass ein Telegramm oder gar ein Expresseinschreiben den Präsidenten hätten töten können.
ssi; Foto (א): Kann jetzt wieder sorgenfrei Briefe öffnen: Nicolas Sarkozy.

Sonntag, 20. September 2009

Das Wort zum Sonntag (45)

Kommentar:
Rot-Rot-Grün, Rot-Gelb-Grün, Schwarz-Gelb oder Schwarz-Gelb-Grün: Diese und andere Farbkombinationen dürfen wir bald bewundern, wenn der bereits vor der Tür stehende Herbst das Laub von den Bäumen fegt. Und bunt geht es derzeit auch in München zu: Das Oktoberfest bringt Trachten in eine Stadt, in der Jugendliche ihren Mitmenschen nach dem Leben trachten. Aber: In Zeiten, in denen höchstens noch Eisbären und Pinguine polar(e)isieren, nicht aber Regierungsparteien, ist sinnloser Alkoholismus nicht die schlechteste aller Lösungen.
ssi

Patent angemeldet

Hamburg, Lübeck (dpo) - Der Postillon verkündet hiermit, dass er sich den Begriff "Hackl Schorsch" als Spitznamen für den axtschwingenden Ansbacher Amokläufer Georg R. schützen lässt.
ssi; Screenshot: Schlechtes Timing: diy verlost Spaltäxte (Mit Dank an Mark H.).

Samstag, 19. September 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (3)

Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Wie glaubwürdig sind die Drohungen im neuen Terrorvideo von al-Qaida?

Berlin (dpo) - Der aus Deutschland stammende Marokkaner Bekkay Harrach hat im Namen der Terrororganisation al-Qaida in einer neuen Videobotschaft Anschläge für die Zeit nach der Bundestagswahl angekündigt und sorgte damit für großes Echo in Politik und Medien.
Wahlforscher glauben, dass dieser Schachzug vor allem dazu dient, das Profil gegenüber der eigenen Klientel zu schärfen. "Von allen politischen Gruppierungen in Deutschland hat al-Qaida als letzte ihre Pläne für die Zeit nach der Wahl konkretisiert", so Prof. Heinz Geiwasser gegenüber dem Postillon. "Das lässt auf interne Streitigkeiten schließen. Mit dem Programmpunkt Anschläge als Minimalkonsens können allerdings alle Mitglieder leben."
Auch die im Bundestag vertretenen Parteien nahmen Stellung zu den Versprechen von al-Qaida. "Das sind leere Wahlversprechen", monierte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. "Anschläge klingen zunächst spannend und begrüßenswert. Die Frage ist allerdings: Wer soll das mitten in der Krise bezahlen? Das darf nicht auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen werden." Steinmeier meint außerdem: "Sollten die Mordbuben tatsächlich einmal an die Macht kommen, würden sie sich ganz schnell selbst entzaubern. Das konnte man in der Vergangenheit bereits in den nahöstlichen Bundesländern beobachten."
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel ist ebenfalls skeptisch. Ihm sind die Versprechen von al-Qaida viel zu schwammig: "Wovon sprechen wir hier überhaupt? Geht es um ein bis zwei Autobomben mit maximal 10 Toten? Oder sprechen wir von Anschlägen apokalyptischen Ausmaßes vergleichbar mit dem 11. September?", fragte er und: "Meine Partei kann diesen Plänen ohne nähere Informationen nicht zustimmen, es sei denn, es würden gleichzeitig die Steuern gesenkt."
Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hingegen ist überzeugt, dass man den Versprechungen von al-Qaida überhaupt keinen Glauben schenken darf: "Egal wie die Wahl ausgeht, al-Qaida wird einen Koalitionspartner brauchen, etwa die Islamische Dschihad-Union (IJU). Was glauben Sie, welche Forderung in den Koalitionsverhandlungen als erstes wieder in der Schublade verschwindet? Richtig geraten - die nach Anschlägen auf die Zivilbevölkerung."
Aus einer Pressemitteilung der Linken ging hervor, dass zwar die Forderungen nach einem Abzug aus Afghanistan begrüßenswert seien, nicht jedoch, dass diese aus dem Parteiprogramm der Linken abgeschrieben wurden. Wer einen raschen Abzug wolle, der solle sich am 27. September für das Original entscheiden und nicht für einen müden Abklatsch.
Einzig Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) begrüßte die Pläne der Terrororganisation. Er wolle Anschlägen in Deutschland allerdings nur zustimmen, wenn dadurch die Vorbehalte gegen einen Bundeswehreinsatz im Inneren fallen würden.
ssi; Foto oben rechts: Screenshot aus dem Terrorvideo; Foto links (Wikipedia): Schwammig: Welcher Größenordnung sind die Anschläge?; Foto rechts unten: Lockert den Artikel auf: Bob der Bär.

Freitag, 18. September 2009

Feuerwehrmann: "Überall lagen Leichen herum!"

Straubing (dpo) - Die Nürnberger Nachrichten berichteten bereits am 11. September 2009 von einem spektakulären Unfall (siehe Zeitungsausschnitt bzw. Merkur) in Kirchroth. Die schlimme Bilanz: Rettungskräfte und Feuerwehr mussten mindestens neun Leichen bergen, Todesopfer gab es jedoch glücklicherweise keine.
ssi; Hinweisgeber: Julia S. + Beni S.

Alle Medien-Artikel auf einen Blick:
Hier!

Imagewandel bei den Spitzenkandidaten

Berlin (dpo) - Eine Studie des Meinungs-forschungsinstituts Opinion Control zum Wahlverhaltens der Deutschen hat ergeben, dass es der Bevölkerung missfällt, wenn Politiker auf Plakaten ganz anders aussehen, als in Wirklichkeit. "Der Bürger möchte Volksvertreter haben, die genau so auftreten, wie in der Wahlwerbung an der Straßenecke", erklärte Wahlforscher Dr. Franz Krapf. "Alles andere wird als Mogelpackung empfunden."
Die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien reagierten auf diese neuen Erkenntnisse auf die einzig mögliche Art: Indem sie ihre Spitzenkräfte an die plakatierte Wirklichkeit in Deutschland anpassten.
Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus präsentiert der Postillon seinen Lesern exklusive Fotos von den jüngsten Wahlkampfauftritten von Westerwelle, Merkel, Steinmeier, Künast und Lafontaine (im Uhrzeigersinn).
ssi; Fotos: Endlich für den Wähler wieder erkennbar: das Spitzenpersonal nach der Anpassung an die Wahlplakate.

Donnerstag, 17. September 2009

Newsticker (21)

++++ Restrukturierungsmaßnahmen: Bauchladen sucht neuen Geschäftsführer ++++
++++ Wahlkampfstress: Frank-Walter Steinmeier hört Zweitstimmen ++++
++++ "Ich war ein Cop!": Aussteiger berichtet aus dem Blaulichtmilieu ++++
++++ "Ich wurde von A nach B transportiert": Aussteiger berichtet von seiner Busfahrt ++++
++++ Schach: Amokläufer schlägt 3 Bauern, Turm, Dame und König ++++

Die Mitte stärken: FDP kämpft für durchgängige Augenbrauen

ssi; Hinweisgeberin: Julia S.; Bildquelle (nicht bearbeitet!): FDP Mittelfranken.

Mittwoch, 16. September 2009

Bundeswehr weitet Einsatz gegen Zivilbevölkerung aus

Kabul, Berlin (dpo) - Bei den umstrittenen Bombardements zweier Tanklaster am 4. September (wir berichteten) wurden 30 Zivilisten getötet und neun weitere verletzt. Diese traurige Bilanz zog eine afghanische Untersuchungskommission. Thomas Raabe, ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte daraufhin: "Sollte es zivile Opfer gegeben haben, wäre dies tragisch. Dann würde man sich um die Familien kümmern."
Ob sich die Bundeswehr ebenfalls mit Luftangriffen um die Angehörigen der zivilen Opfer kümmern möchte oder auf Bodentruppen zurückgreifen will, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unbekannt.
ssi; Foto: Sind als nächstes dran: Familien der Opfer.

Alle Artikel über Afghanistan auf einem Blick:
Hier!

Presseschau (3)

Aus der Rubrik "Wenigstens bleibt es in der Familie" oder "Verliebt wie am ersten Tag": Bild.de am 15.9.2009.

awa; Screenshot: Scheinen auch noch stolz drauf zu sein: Jimi Blue und Wilson Gonzales.

Aus dem Postillon-Archiv:
Presseschau (1)
Presseschau (2)

Dienstag, 15. September 2009

Nach Putsch: Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Balkonien aus

Berlin/Balkonien (dpo) - Schlechte Nachrichten für Billig-Urlauber: Das Auswärtige Amt hat soeben eine Reisewarnung für Balkonien ausgegeben. Überraschen dürfte diese Nachricht allerdings niemanden: Seit am vergangenen Wochenende der beim Volk unbeliebte Monarch Woyzlav Kumborav III. von Rebellen der Balkonischen Befreiungsfront (BBF) gestürzt wurde, herrschen in dem Land bürgerkriegsähnliche Zustände.

Montag, 14. September 2009

Müntefering fast abgestürzt: Eine Rekonstruktion der Ereignisse

Berlin, Stuttgart (dpo) - Auf dem Stuttgarter Flughafen musste heute Morgen ein Flugzeug notlanden. Mit an Bord war auch SPD-Chef Müntefering, der glücklicherweise unverletzt blieb.
Der Postillon rekonstruiert die dramatischen Ereignisse:

08:51 Uhr: Das Flugzeug startet in Berlin Tegel. Münte döst noch ein wenig und träumt vom erfolgreichen Kanzler-Duell Schröder-Stoiber 2002.

09:22 Uhr: Der Flugkapitän beschließt, einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf der Strecke Berlin - Stuttgart aufzustellen und damit "das blaue Band" zu erhalten. Immerhin, so sagen die Entwickler des Flugzeugs, ist die Fokker 100 unabstürzbar. Münte lacht über einen schmutzigen Limerick in der aktuellen Bild.

Um 09:43 Uhr kann das Flugzeug nur knapp einem Eisberg ausweichen. Dabei wird das Hauptfahrwerk beschädigt. Eine Zählung ergibt, dass nicht genügend Rettungsboote für die Passagiere der zweiten Klasse vorhanden sind. Münte (1. Klasse) bestellt ein Pils.

10:09 Uhr: Eine ausgeschickte Taube kehrt ohne Hinweise auf Festland zurück. Münte bestellt ein zweites Pils.

10:18 Uhr: Diesesmal trägt die Taube einen Ölzweig im Schnabel. Stuttgart muss hier irgendwo sein. Der Pilot legt eine Vollbremsung ein und wendet in drei Zügen. Münte geht auf Toilette.

10:22 Uhr: Die Fokker kreist über Stuttgart. Verteidigungsminister Jung (CDU) fordert einen sofortigen Abschuss, kann sich aber wie immer nicht durchsetzen. Münte kommt zurück und versucht sich mit weichen (dicken) Menschen zu umgeben.

10:44 Uhr: Die Feuerwehr legt einen Schaumteppich aus feinster Espresso-Crema aufs Parkett. Die Maschine setzt zur Landung an. Münte krallt sich an den Fingernägeln seiner Sitznachbarin fest.

10:49 Uhr: Die Landung glückt tatsächlich. Irgendein Arschloch fängt an zu klatschen. Alle machen mit. Auch Münte - obwohl bei einem Busfahrer auch niemand klatschen würde.

10:51 Uhr: Auf Rettungsrutschen und -schaukeln geht es ins Freie. Münte, 72 weitere Passagiere und 5 Crew-Mitglieder sind wohlauf. Münte genehmigt sich erstmal ein Pils und erklärt anschließend der versammelten Presse, wie er einmal 78 Menschen das Leben gerettet hatte. Bitter: Der Rekordversuch des Flugkapitäns scheiterte um läppische 57 Minuten und 18 Sekunden.

ssi; Foto rechts: Fokker; Foto links: Münte.

Schlechtester Tatort aller Zeiten

Berlin (dpo) - TV-Kritiker sind sich einig: Der Berliner Tatort mit dem vielversprechenden Titel "Das TV-Duell" gestern Abend um 20.15 Uhr (ARD) war mit Abstand der schlechteste aller Zeiten. Untalentierte Schauspieler, sinnlose Dialoge und eine absehbare Dramaturgie konnten noch nicht einmal eingefleischte Fans unterhalten.
ssi; Foto: Schwach: Das Ermittler-Duo Merkel/Steinmeier konnte weder den Fall lösen, noch beim Publikum punkten.

Sonntag, 13. September 2009

Obdachloser nimmt gesamten Jahresurlaub auf einen Schlag

ssi

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick:
Hier!

Das Wort zum Sonntag (44)

Kommentar:
Ein unter Leitartikelschreibern beliebtes Stilmittel ist es ja, am Ende des Artikels einen Bogen zu schlagen und wieder auf das Einstiegsthema zurückzukommen. Das wirkt professionell und schmeichelt dem Auge. Was dazwischen steht, muss aufgrund dieser starren Form zwangsläufig eine bestimmte Richtung einschlagen, worunter mitunter Inhalt und Aktualität leiden; aber das nimmt man gerne in Kauf. Wichtig ist nur der eingangs erwähnte Bogen zur Einleitung, der am Schluss geschlagen werden muss.
ssi

Samstag, 12. September 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (2)

Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Sie sind auf der Suche nach Infrarotwein, Selbströter oder Leidcreme? Dann hat Antipreneur genau die richtige Produktpalette für Sie. Allein die Beschreibungen sind den Einkaufspreis schon wert und wer tatsächlich bestellen möchte, den erwartet eine angenehme Überraschung.

2. Über den Einfluss von Drogen auf die Netzwebkunst der gemeinen Holzspinne gewährt dieses lehrreiche Video Aufschluss (Englisch):


3. Das Nachrichtennetzwerk von The Onion deckt auf, dass PETA Frauen schlechter behandelt als Tiere (Englisch):


4. Die Zeitung Welt ist doch zu etwas zu gebrauchen. Welt Online Satire interpretiert die historische Bedeutung des heftig kritisierten Hitler-Aids-Werbespots - und zwar völlig richtig.

Weitere Vorschläge für Links234 nimmt die Redaktion gerne e-postalisch entgegen.
ssi

Freitag, 11. September 2009

Gab es eine geheime Fußball-EM der Frauen?

Helsinki oder Stockholm (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, fand in den letzten Wochen eine geheime Fußball-Europameisterschaft der Frauen statt. Insidern zufolge soll sich das Spektakel unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Finnland oder - wenn man anderen Quellen Glauben schenken will - in Schweden abgespielt haben.
Diese überraschende Nachricht würde auch das bislang ungeklärte Verschwinden der deutschen Nationalmannschaft erklären, die Gerüchten zufolge sogar im Finale stand. "Wenn das stimmt, dann könnte ich mir vorstellen, dass die Mädels alles gegeben haben", so der leitende Sportredakteur des Postillons. "Vielleicht war sogar ein Sieg drin."
Uefa-Präsident Michel Platini erklärte auf Anfrage: "Sollte diese Europameisterschaft tatsächlich stattgefunden haben, dann bin ich mir sicher, dass dies einen weiteren wichtigen Schritt zur Etablierung des Frauenfußballs gegenüber den Herren bedeutet."
ssi; Foto rechts (Frank): Könnte getroffen haben: Stürmerin Inga Grings; Foto links (Monroe): Finnisches Publikum.

Donnerstag, 10. September 2009

NDR entlässt Heinze fristlos - Funder als Nachfolgerin?

Hamburg (dpo) - Knapp zwei Wochen nach Bekanntwerden des Skandals um NDR-Fernsehspielchefin Doris Heinze hat ihr Sender seine Mitarbeiterin nun fristlos entlassen (siehe Postillon vom 2.9.09: "Tatort"-Skandal zieht immer weitere Kreise).
Vor der Zukunft hat die geschasste Heinze trotzdem keine Angst. Sie habe sich nämlich unter ihrem Pseudonym "Marie Funder" direkt wieder auf ihre alte Stelle beworben.
"Der Posten ist erst kürzlich freigeworden, weil meine Vorgängerin in einen Betrugsskandal verwickelt war", so die Hobbyautorin. "Ich wäre eine Idealbesetzung. Immerhin habe ich
langjährige Erfahrung als Fernsehspielchefin beim NDR vorzuweisen."Sollte sie die Stelle dennoch nicht bekommen, könnte die smarte Allrounderin ja immer noch Drehbücher für den Tatort schreiben - diesmal sogar unter richtigem Namen.
ssi; Foto (WDR): Doris Heinze alias Marie Funder.

Kettensägenmörder versetzt Holzfällerszene in Angst und Schrecken

ssi; Foto (Emrys62): Brutal abgeschlachtet: Bei dem Kettensägenmörder könnte es sich Polizeiangaben zufolge um einen Axtmörder handeln.

Alle Nachrichten in Bildern im Überblick:
Hier!

Dienstag, 8. September 2009

Oje! Klopapier fast alle

Berlin (dpo) - Schlimmer Schock! Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Dienstag Morgen eine Notpressekonferenz einberufen, während der sie bekannt gab, dass das Klopapier Deutschlands fast alle sei. "Irgendwie ging dieser Posten im Bundeshaushalt 2009 unter", so die Kanzlerin mit besorgter Mine, "wir haben es leider erst bemerkt, als fast alles verbraucht war."
Die Fragen, ob man sich nicht Klopapier aus Nachbarländern borgen könne, bis der Engpass beseitigt sei, musste Merkel verneinen: "Unsere Nachbarn haben kaum genug für ihren eigenen Bedarf - sagen sie zumindest."
Bis voraussichtlich Anfang 2010, wenn die neue Lieferung eintrifft, empfiehlt die Bundesregierung daher den Bürgern, sparsam mit dem übrigen Toilettenpapier umzugehen. Sollten die stark dezimierten Vorräte trotz einlagiger Verwendung nicht ausreichen, so solle man Ruhe bewahren und auf auswaschbare Stoffe, Taschentücher oder Boulevard-Zeitungen zurückgreifen.
Auch ausgedruckte, längere Postillon-Artikel wie dieser eigneten sich exzellent zur Analhygiene, so die Kanzlerin.
ssi; Foto (Sbotig): Fast aufgebraucht: der bundesweite Bestand an Toilettenpapier.

Fäkalhumor im Postillon-Archiv:
Da macht der Muskel zu
Mauli für Deutschland
Überraschend im Finale ausgeschieden
Mahlzeit

Dreharbeiten mehrfach unterbrochen

Reval/Estland (dpo) - Starker Tobak! Bei den Dreharbeiten für eine Zigarette in Reval West camel es gestern wegen starker Böen und Winston ein Pall Mall zu Unterbrechungen. Man HB aber trotz aller Widrigkeiten letzten Rothhändles doch noch rauchen können.
ssi; Foto (hau-tu): Ja Vaansinn, Jongens! Selbstgedreht hält besser.

Montag, 7. September 2009

Megan Fox doch nicht schizophren

(dpo) - Vor wenigen Tagen sorgte Megan Fox (23) für Aufsehen, als sie offenbarte, sie habe psychische Probleme: "Ich kämpfe ständig gegen die Idee an, ich hätte eine gespaltene Persönlichkeit – oder eben gegen eine sanfte Form der Schizophrenie", so die Hollywood-Schönheit.
Heute dementierte Fox auf Anfrage des Postillons diese Aussage. Sie könne sich nicht erinnern, diese Worte jemals gesagt zu haben: "Sie müssen mir glauben. Wieso sollte ich behaupten, ich wäre schizophren, nur um später das genaue Gegenteil zu erklären?"
ssi; Foto (Nicolas Genin): Hat nach eigenen Angaben auch nie in "Transformers" mitgespielt: Megan Fox.

Sonntag, 6. September 2009

Jürgen Rüttgers und die Rumänen

Duisburg, Münster (dpo) - Die abfälligen Äußerungen von Jürgen Rüttgers (CDU) über die mangelnde Arbeitsmoral von Rumänen bei zwei Wahlkampfveranstaltungen in Duisburg und Münster (Videos siehe unten) stießen in der Opposition und bei der SPD auf Unverständnis.
Auch der Postillon hält wenig von derartig vorurteilsbehafteten Pauschalaussagen. Besonders wenn man den nachhaltigen Erfolg der rumänischen Mafia und Autoschieberbanden bedenkt, stellt man fest, dass unsere östlichen Freunde weitaus fleißiger sind, als oftmals angenommen.
ssi; Foto: Sind eben doch eher nachtaktiv diese Rumänen.

Das Wort zum Sonntag (43)

Kommentar:
Was für eine Woche: Die Saar-Grünen denken darüber nach, Schwarz-Gelb zu verhindern indem sie dabei mitmachen, Christoph Matschie will Schwarz durch Schwarz-Rot ablösen, die talibansuchenden Raketen des von der Bundeswehr angeforderten Luftschlags waren offensichtlich defekt, Glühbirnenhersteller vermelden Rekordverkaufszahlen und ich habe mir gestern ordentlich auf die Zunge gebissen. Wenn das alles mal nicht im Kopf weh tut!
ssi