Newsticker

Newsticker (22)

++++ Mysteriös: Bermuda-Dreieck verschwunden ++++
++++ Tippfehler: Mann gewinnt doch nicht im Loto ++++
++++ Pech für kleinen Timmy: Traum vom eigenen Luftballon geplatzt ++++
++++ Telefonisch bestätigt: Sumoringer gesteht, er habe abgenommen ++++
++++ Nneeuu:: Nneewwssttiicckkeerr jjeettzztt aauucchh mmiitt Zzeeiittlluuppeennffuunnkkttiioonn ++++
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Pfui Teufel! Merkel und Westerwelle koalieren

Foto (The Outskirts): Müssen für ein schlechtes Wortspiel herhalten: Guido-Koala (links) und Merkel-Koala (rechts).
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Neuer Trend: Aging

Paris (dpo) - Jugend war gestern! Immer mehr Stars und Sternchen, aber auch einfache Leute, betreiben das sogenannte Aging (dt:Altern) und setzen mit Krähenfüßen, Falten und grauen Haaren ganz neue Akzente. Wie der Vergleich eines Fotos der legendären Filmschauspielerin Brigitte Bardot von 1968 mit einer aktuellen Aufnahme (siehe oben) zeigt, folgt auch sie dem neuen Trend. Die Stilikone wirkt heute im Gegensatz zu früher nicht mehr jugendlich, setzt stattdessen ganz bewusst auf fleckige Haut und Tränensäcke.
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Kommt jetzt Schwarz-Rot-Gelb?

Berlin (dpo) - Überraschung in Berlin: Offensichtlich bleibt die SPD doch in der Regierung, und zwar "ob es der Union nun passt oder nicht". Zumindest erklärte dies Frank-Walter Steinmeiner. Die Kanzlerin habe zu respektieren, so der alte und neue Vizekanzler, dass seine Partei jetzt Wort halten müsse. "Wir haben vor der Wahl eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen. Wir können jetzt nicht plötzlich zusammen in der Opposition sitzen", sagte Steinmeier. "Da bleibt nur eine Regierungsbeteiligung."
Auch Finanzminister Peer Steinbrück bestätigte, die SPD werde erst dann in die Opposition gehen, wenn die Linke irgendwann einmal regiert.
ssi; Foto: So oder so ähnlich könnte die neue Regierungskoalition (sog. "Deutschlandkoalition") aussehen.

SPD bewegt sich endlich auf Linke zu

Berlin (dpo) - Abgeordnete des linken Parteiflügels der SPD forderten schon lange die Annäherung an die Linkspartei. Die gestrige Wahl, so sind sich alle Beobachter einig, war ein wichtiger Schritt in diese Richtung: Der SPD gelang es, sich so sehr an die Linke annähern, dass die beiden Parteien nur noch 11,1% der Stimmen voneinander trennen.
Die Postillon-Politikredaktion empfiehlt der SPD, gerade jetzt auf Kurs zu bleiben und keine unnötigen Personaldebatten loszutreten. Nur mit Steinmeier, Müntefering und Steinbrück an der Spitze kann es der Sozialdemokratie gelingen, sich weiter auf die Linke zuzubewegen - bis man sich bei Wahlergebnissen von etwa 17% trifft.
ssi; Grafik: Das Ergebnis der Unionsparteien wurde leider durch einen schwarzen Balken zensiert.

Ratgeber: So wählt man richtig

Endlich ist es soweit. Heute entscheidet Deutschland darüber, in welcher Form die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht abgewählt werden wird. Doch manch einer fragt sich: Wie geht das eigentlich mit dem Wählen? Worauf muss ich achten, wenn ich zum ersten Mal abstimme? Und was ist eigentlich die beste Taktik? Werden Sie zum abgebrühten Wahlprofi, indem Sie den exklusiven Postillon-Wahl-Knigge beachten:
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Links! Zwo! Drei! Vier! (4)

Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.
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ssi

Interview mit Günter Wallraff: "Ich war ein Mainzelmännchen"

Mainz (dpo) - Günter Wallraff, Deutschlands erfolgreichster Enthüllungsjournalist, hat seinen nächsten großen Coup gelandet. Es ist ihm gelungen, zwei Monate undercover als Mainzelmännchen für das ZDF zu arbeiten. Wallraff sprach exklusiv noch vor dem Erscheinen seines neuen Buches "Unter Wichten" mit dem Postillon über seine Erlebnisse.

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Neuer Trend: eXtreme Stunt-Hochradfahren

Zwei Stunt-Hochradfahrer in der Halfpipe (Vert-Hochrading)
Stunt-Hochradfahrer springt Treppe hinunter (Street-Hochrading)
New York, Berlin (dpo) - Das macht Laune: Von der Ostküste der Vereinigten Staaten ist ein neuer Trend nach Europa herübergeschwappt: eXtreme Stunt-Hochradfahren!
Die mit Edelstahl verstärkten Hochräder überstehen auch die heftigsten Stürze, während ein Stunt-Zylinder oder eine Kevlar-Baskenmütze nicht nur schützt, sondern auch bei der Durchführung von Tricks elegant geschwungen werden kann.
Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in der nächsten Zeit an Ihrem Fenster im zweiten Stock gutgekleidete Cyclisten vorbeifahren und -springen sehen. Die meisten Trends sind ohnehin nur von kurzer Dauer.
ssi

Yeti sichtet UFO

Himalaya (dpo) - Einmal mehr sorgt der Yeti für Aufsehen: Der legendäre Schneemensch behauptete gegenüber dem Postillon, er habe ein UFO nicht nur beobachtet, sondern sogar mit seinem iPhone fotografiert. Zum Beweis legte er ein verwackeltes Foto vor, auf dem eine Art Flugscheibe zu erkennen ist. Doch für die vermeintliche Sensation scheint es eine völlig harmlose Erklärung zu geben.
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Friseurin wählt FDP, "um es denen da oben endlich mal zu zeigen"

Foto (Frank C. Müller): Erst waschen, dann Westerwelle.
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Die große Postillon-Bundestagswahlanalyse 2009

Deutschland (dpo) - Obwohl in wenigen Tagen Bundestagswahl ist, wissen 122% der Wähler noch nicht, wem sie ihre Stimme geben sollen. Dabei ist es doch so einfach. Man muss sich nur die Frage stellen: Wer will was und will ich das auch?
Die Politikredaktion des Postillons hat aus diesem Anlass exklusiv die Bundestagswahlkampagnen der etablierten Parteien analysiert und bietet somit eine fundierte Entscheidungshilfe.

Die Union wirbt mit dem Slogan "Wir haben die Kraft"*. Aber: Wer sind "Wir"? Sind "Wir" Deutschland? Sind "Wir" die CDU? Oder san "Mir" schlicht "Mir" (CSU)? Was bedeutet das Verb "haben"? "Besitzt" die CDU die Kraft? Wo "hat" sie sie her? Wurde die Kraft gestohlen, geborgt, geleast oder auf einem Flohmarkt erworben? Steht weiterhin das "die" für "die" Kanzlerin oder kommt es aus dem Englischen ("stirb!")? Zuletzt: Wofür steht die "Kraft"? Handelt es sich um Atom-"Kraft", "Kraft" Ketchup oder gar eine World of War-"Kraft"? Wer Antworten auf diese Fragen erhalten möchte, muss unbedingt sein/ihr Christlich Demokratisches/Soziales Kreuz bei CDU/CSU machen. Aber Vorsicht: Bayern wählen CDU, alle anderen die CSU!

Bei Umfragewerten zwischen -3% bis +9% hat die SPD die Bundestagswahl längst aufgegeben. Die Genossen aus der ehemaligen Volkspartei halten mit der eigenen Schwäche nicht hinter dem Guttenberg: Neben dem sympathischen Verlierer Frank-Walter Steinmeier prangen die Worte "Unser Land kann mehr". Der Postillon empfiehlt: Feigheit abstrafen und in die Regierungsverantwortung wählen.

Für Die Grünen wiederum geht es ums Ganze - diesmal jedoch ganz bewusst ohne "WUMS!" und Schokolade. Denn: "Aus der Krise hilft nur Grün." - behaupten die knuffigen Ökos zumindest. Und tatsächlich: Grünenwähler sind in der Regel wohlhabender, bürgerlicher und haben geileren Sex als ihre Mitmenschen. Würden wir jetzt also alle zu Anhängern der Umweltpartei, dann könnten wir der Krise bald dabei zusehen, wie sie im Rückspiegel unseres Solar-Fahrrads kleiner und kleiner und kleiner wird. Der Postillon rät: Rettet die Wahlen - wählt grün, schon allein um des eigenen Geldbeutels willen!

Die Linke, die Autobahn in der deutschen Parteienlandschaft, steht hingegen so sehr auf der Seite des kleinen Mannes (Gregor Gysi), dass sie sich abgesehen von "fuer-gerechtigkeit.de" nicht einmal einen ordentlichen zentralen Wahlslogan leisten kann. Stattdessen steht auf jedem Plakat eine andere Forderung. Der Bürger wünscht jedoch keine Inhalte, sondern Sprüche mit Schmackes und ohne Sinn wie bei den anderen Parteien. Der Postillon schlägt der Linken daher folgende Slogans vor: "Nach der Wahl sozial ist vor der Wahl sozial", "Das Gesicht von Lafo ist rund" und "die Legislaturperiode dauert 4 Jahre". Übrigens: Weil keiner mit ihnen koalieren möchte, brauchen die Linken die absolute Mehrheit. Also: Wählen, wählen, wählen!

Die FDP schließlich hat den zentralen Wahlslogan "Deutschland kann es besser". Manch einer zweifelt jetzt zu Recht: Vielleicht kann es Deutschland länger, heftiger und qualitativ hochwertiger als beispielsweise das faule Frankreich, aber kann Deutschland es auch wirklich besser? Will man manchmal nicht noch ein wenig kuscheln, nachdem sich die Arbeit gelohnt hat? Wo bleibt die soziale Nächstenwärme? Wollen wir wirklich immer nur noch mehr Netto vom Penny? Natürlich! Und deshalb: Erst-, Zweit- und Sopranstimme (Guido) für die FDP!

Fazit: Sprechen Sie sich mit Ihrem Umfeld ab und verteilen sie Ihre Stimmen so auf die zur Wahl angetretenen 27 Parteien, dass keine die 5%-Hürde knackt (100%:27=3,7% !!!). Lehnen Sie sich anschließend zurück und warten Sie ab, was dann passiert.

*Die große Anzahl an Gänsefüßchen soll mahnend der der Bildbearbeitung zum Opfer gefallenen Krähenfüße Merkels gedenken.
ssi

Das Wort zum Sonntag (45)

Kommentar:
Rot-Rot-Grün, Rot-Gelb-Grün, Schwarz-Gelb oder Schwarz-Gelb-Grün: Diese und andere Farbkombinationen dürfen wir bald bewundern, wenn der bereits vor der Tür stehende Herbst das Laub von den Bäumen fegt. Und bunt geht es derzeit auch in München zu: Das Oktoberfest bringt Trachten in eine Stadt, in der Jugendliche ihren Mitmenschen nach dem Leben trachten. Aber: In Zeiten, in denen höchstens noch Eisbären und Pinguine polar(e)isieren, nicht aber Regierungsparteien, ist sinnloser Alkoholismus nicht die schlechteste aller Lösungen.
ssi

Links! Zwo! Drei! Vier! (3)

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Wie glaubwürdig sind die Drohungen im neuen Terrorvideo von al-Qaida?

Berlin (dpo) - Der aus Deutschland stammende Marokkaner Bekkay Harrach hat im Namen der Terrororganisation al-Qaida in einer neuen Videobotschaft Anschläge für die Zeit nach der Bundestagswahl angekündigt und sorgte damit für großes Echo in Politik und Medien.
Wahlforscher glauben, dass dieser Schachzug vor allem dazu dient, das Profil gegenüber der eigenen Klientel zu schärfen. "Von allen politischen Gruppierungen in Deutschland hat al-Qaida als letzte ihre Pläne für die Zeit nach der Wahl konkretisiert", so Prof. Heinz Geiwasser gegenüber dem Postillon. "Das lässt auf interne Streitigkeiten schließen. Mit dem Programmpunkt Anschläge als Minimalkonsens können allerdings alle Mitglieder leben."
Auch die im Bundestag vertretenen Parteien nahmen Stellung zu den Versprechen von al-Qaida. "Das sind leere Wahlversprechen", monierte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. "Anschläge klingen zunächst spannend und begrüßenswert. Die Frage ist allerdings: Wer soll das mitten in der Krise bezahlen? Das darf nicht auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen werden." Steinmeier meint außerdem: "Sollten die Mordbuben tatsächlich einmal an die Macht kommen, würden sie sich ganz schnell selbst entzaubern. Das konnte man in der Vergangenheit bereits in den nahöstlichen Bundesländern beobachten."
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel ist ebenfalls skeptisch. Ihm sind die Versprechen von al-Qaida viel zu schwammig: "Wovon sprechen wir hier überhaupt? Geht es um ein bis zwei Autobomben mit maximal 10 Toten? Oder sprechen wir von Anschlägen apokalyptischen Ausmaßes vergleichbar mit dem 11. September?", fragte er und: "Meine Partei kann diesen Plänen ohne nähere Informationen nicht zustimmen, es sei denn, es würden gleichzeitig die Steuern gesenkt."
Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hingegen ist überzeugt, dass man den Versprechungen von al-Qaida überhaupt keinen Glauben schenken darf: "Egal wie die Wahl ausgeht, al-Qaida wird einen Koalitionspartner brauchen, etwa die Islamische Dschihad-Union (IJU). Was glauben Sie, welche Forderung in den Koalitionsverhandlungen als erstes wieder in der Schublade verschwindet? Richtig geraten - die nach Anschlägen auf die Zivilbevölkerung."
Aus einer Pressemitteilung der Linken ging hervor, dass zwar die Forderungen nach einem Abzug aus Afghanistan begrüßenswert seien, nicht jedoch, dass diese aus dem Parteiprogramm der Linken abgeschrieben wurden. Wer einen raschen Abzug wolle, der solle sich am 27. September für das Original entscheiden und nicht für einen müden Abklatsch.
Einzig Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) begrüßte die Pläne der Terrororganisation. Er wolle Anschlägen in Deutschland allerdings nur zustimmen, wenn dadurch die Vorbehalte gegen einen Bundeswehreinsatz im Inneren fallen würden.
ssi; Foto oben rechts: Screenshot aus dem Terrorvideo; Foto links (Wikipedia): Schwammig: Welcher Größenordnung sind die Anschläge?; Foto rechts unten: Lockert den Artikel auf: Bob der Bär.

Imagewandel bei den Spitzenkandidaten

Berlin (dpo) - Eine Studie des Meinungs-forschungsinstituts Opinion Control zum Wahlverhaltens der Deutschen hat ergeben, dass es der Bevölkerung missfällt, wenn Politiker auf Plakaten ganz anders aussehen, als in Wirklichkeit. "Der Bürger möchte Volksvertreter haben, die genau so auftreten, wie in der Wahlwerbung an der Straßenecke", erklärte Wahlforscher Dr. Franz Krapf. "Alles andere wird als Mogelpackung empfunden."
Die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien reagierten auf diese neuen Erkenntnisse auf die einzig mögliche Art: Indem sie ihre Spitzenkräfte an die plakatierte Wirklichkeit in Deutschland anpassten.
Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus präsentiert der Postillon seinen Lesern exklusive Fotos von den jüngsten Wahlkampfauftritten von Westerwelle, Merkel, Steinmeier, Künast und Lafontaine (im Uhrzeigersinn).
ssi; Fotos (Westerwelle: Dirk Vorderstraße, CC BY 3.0): Endlich für den Wähler wieder erkennbar: das Spitzenpersonal nach der Anpassung an die Wahlplakate.

Newsticker (21)

++++ Restrukturierungsmaßnahmen: Bauchladen sucht neuen Geschäftsführer ++++
++++ Wahlkampfstress: Frank-Walter Steinmeier hört Zweitstimmen ++++
++++ "Ich war ein Cop!": Aussteiger berichtet aus dem Blaulichtmilieu ++++
++++ "Ich wurde von A nach B transportiert": Aussteiger berichtet von seiner Busfahrt ++++
++++ Schach: Amokläufer schlägt 3 Bauern, Turm, Dame und König ++++
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Die Mitte stärken: FDP kämpft für durchgängige Augenbrauen

ssi; Hinweisgeberin: Julia S.; Bildquelle (nicht bearbeitet!): FDP Mittelfranken.

Bundeswehr weitet Einsatz gegen Zivilbevölkerung aus

Kabul, Berlin (dpo) - Bei den umstrittenen Bombardements zweier Tanklaster am 4. September (wir berichteten) wurden 30 Zivilisten getötet und neun weitere verletzt. Diese traurige Bilanz zog eine afghanische Untersuchungskommission. Thomas Raabe, ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte daraufhin: "Sollte es zivile Opfer gegeben haben, wäre dies tragisch. Dann würde man sich um die Familien kümmern."
Ob sich die Bundeswehr ebenfalls mit Luftangriffen um die Angehörigen der zivilen Opfer kümmern möchte oder auf Bodentruppen zurückgreifen will, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unbekannt.
ssi; Foto: Sind als nächstes dran: Familien der Opfer.

Presseschau (3)

Aus der Rubrik "Wenigstens bleibt es in der Familie" oder "Verliebt wie am ersten Tag": Bild.de am 15.9.2009.

awa; Screenshot: Scheinen auch noch stolz drauf zu sein: Jimi Blue und Wilson Gonzales.

Aus dem Postillon-Archiv:
Presseschau (1)
Presseschau (2)

Nach Putsch: Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Balkonien aus

Berlin/Balkonien (dpo) - Schlechte Nachrichten für Billig-Urlauber: Das Auswärtige Amt hat soeben eine Reisewarnung für Balkonien ausgegeben. Überraschen dürfte diese Nachricht allerdings niemanden: Seit am vergangenen Wochenende der beim Volk unbeliebte Monarch Woyzlav Kumborav III. von Rebellen der Balkonischen Befreiungsfront (BBF) gestürzt wurde, herrschen in dem Land bürgerkriegsähnliche Zustände.
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Das Wort zum Sonntag (44)

Kommentar:
Ein unter Leitartikelschreibern beliebtes Stilmittel ist es ja, am Ende des Artikels einen Bogen zu schlagen und wieder auf das Einstiegsthema zurückzukommen. Das wirkt professionell und schmeichelt dem Auge. Was dazwischen steht, muss aufgrund dieser starren Form zwangsläufig eine bestimmte Richtung einschlagen, worunter mitunter Inhalt und Aktualität leiden; aber das nimmt man gerne in Kauf. Wichtig ist nur der eingangs erwähnte Bogen zur Einleitung, der am Schluss geschlagen werden muss.
ssi

Links! Zwo! Drei! Vier! (2)

Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.
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NDR entlässt Heinze fristlos - Funder als Nachfolgerin?

Hamburg (dpo) - Knapp zwei Wochen nach Bekanntwerden des Skandals um NDR-Fernsehspielchefin Doris Heinze hat ihr Sender seine Mitarbeiterin nun fristlos entlassen (siehe Postillon vom 2.9.09: "Tatort"-Skandal zieht immer weitere Kreise).
Vor der Zukunft hat die geschasste Heinze trotzdem keine Angst. Sie habe sich nämlich unter ihrem Pseudonym "Marie Funder" direkt wieder auf ihre alte Stelle beworben.
"Der Posten ist erst kürzlich freigeworden, weil meine Vorgängerin in einen Betrugsskandal verwickelt war", so die Hobbyautorin. "Ich wäre eine Idealbesetzung. Immerhin habe ich
langjährige Erfahrung als Fernsehspielchefin beim NDR vorzuweisen."Sollte sie die Stelle dennoch nicht bekommen, könnte die smarte Allrounderin ja immer noch Drehbücher für den Tatort schreiben - diesmal sogar unter richtigem Namen.
ssi; Foto (WDR): Doris Heinze alias Marie Funder.

Kettensägenmörder versetzt Holzfällerszene in Angst und Schrecken

Foto (Emrys62): Brutal abgeschlachtet: Bei dem Kettensägenmörder könnte es sich Polizeiangaben zufolge um einen Axtmörder handeln.
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Oje! Klopapier deutschlandweit fast alle

Berlin (dpo) - Schlimmer Schock! Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Dienstag Morgen eine Notpressekonferenz einberufen, während der sie bekannt gab, dass das Klopapier Deutschlands fast alle sei. "Irgendwie ging dieser Posten im Bundeshaushalt 2009 unter", so die Kanzlerin mit besorgter Mine, "wir haben es leider erst bemerkt, als fast alles verbraucht war."
Die Fragen, ob man sich nicht Klopapier aus Nachbarländern borgen könne, bis der Engpass beseitigt sei, musste Merkel verneinen: "Unsere Nachbarn haben kaum genug für ihren eigenen Bedarf - sagen sie zumindest."
Bis voraussichtlich Anfang 2010, wenn die neue Lieferung eintrifft, empfiehlt die Bundesregierung daher den Bürgern, sparsam mit dem übrigen Toilettenpapier umzugehen. Sollten die stark dezimierten Vorräte trotz einlagiger Verwendung nicht ausreichen, so solle man Ruhe bewahren und auf auswaschbare Stoffe, Taschentücher oder Boulevard-Zeitungen zurückgreifen.
Auch ausgedruckte, längere Postillon-Artikel wie dieser eigneten sich exzellent zur Analhygiene, so die Kanzlerin.
ssi; Foto (Sbotig): Fast aufgebraucht: der bundesweite Bestand an Toilettenpapier.

Dreharbeiten mehrfach unterbrochen

Reval/Estland (dpo) - Starker Tobak! Bei den Dreharbeiten für eine Zigarette in Reval West camel es gestern wegen starker Böen und Winston ein Pall Mall zu Unterbrechungen. Man HB aber trotz aller Widrigkeiten letzten Rothhändles doch noch rauchen können.
ssi; Foto (hau-tu): Ja Vaansinn, Jongens! Selbstgedreht hält besser.

Megan Fox doch nicht schizophren

(dpo) - Vor wenigen Tagen sorgte Megan Fox (23) für Aufsehen, als sie offenbarte, sie habe psychische Probleme: "Ich kämpfe ständig gegen die Idee an, ich hätte eine gespaltene Persönlichkeit – oder eben gegen eine sanfte Form der Schizophrenie", so die Hollywood-Schönheit.
Heute dementierte Fox auf Anfrage des Postillons diese Aussage. Sie könne sich nicht erinnern, diese Worte jemals gesagt zu haben: "Sie müssen mir glauben. Wieso sollte ich behaupten, ich wäre schizophren, nur um später das genaue Gegenteil zu erklären?"
ssi; Foto (Nicolas Genin): Hat nach eigenen Angaben auch nie in "Transformers" mitgespielt: Megan Fox.

Das Wort zum Sonntag (43)

Kommentar:
Was für eine Woche: Die Saar-Grünen denken darüber nach, Schwarz-Gelb zu verhindern indem sie dabei mitmachen, Christoph Matschie will Schwarz durch Schwarz-Rot ablösen, die talibansuchenden Raketen des von der Bundeswehr angeforderten Luftschlags waren offensichtlich defekt, Glühbirnenhersteller vermelden Rekordverkaufszahlen und ich habe mir gestern ordentlich auf die Zunge gebissen. Wenn das alles mal nicht im Kopf weh tut!
ssi

Neue Taktik: Bundeswehr stabilisiert Afghanistan aus der Luft

ssi; Foto: Schulen, Polizisten, Zivilisten und Taliban werden fortan aus der Luft gebaut, ausgebildet, verschont und gezielt getötet - toll!

Links! Zwo! Drei! Vier! (1)

In der neuen Rubrik "Links! Zwo! Drei! Vier!" verlinkt der Postillon ab sofort jeden Samstag auf nicht zwei, nicht drei - nein, auf vier exklusiv ausgewählte amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz.
Das ist gleich doppelt bequem: Erstens musste dem Red. diese Idee nicht selbst kommen, sondern er konnte sie von Bildblog und überschaubare Relevanz klauen und zweitens sind Hinweise auf andere Seiten viel leichter zu recherchieren als eigene Artikel.
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Pfui Spinne! Currywurst wird 60 Jahre alt

ssi; Foto: Feiert heute ihren 60. Geburtstag: Currywurst.

PS: Professioneller Photoshopper gesucht.

Wildschweine verwüsten mehrere Webseiten

Kaufbeuren (dpo) - Schock in Südbayern! In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden mehrere Webseiten im Landkreis Ostallgäu verwüstet.
Ein Webmaster schilderte den Schaden wie folgt: Seitenelemente seien völlig durcheinander gewesen, überall fanden sich schmutzige Inhalte und es roch streng.
Zunächst vermuteten die Behörden einen Hackerangriff, doch dann stellte die Spurensuche fest, dass die Zerstörungen eindeutig von einer Rotte Wildschweine ausgingen. "Das ist typisch für diese Jahreszeit", bestätigte Forstmeister Jens Wurzler gegenüber dem Postillon. "Gerade die neugierigen Jungtiere wagen sich auf der Suche nach Essensresten bis in menschliche Domänen wie das Internet vor, da sie instinktiv spüren, dass ihnen dort keine Bejagung droht".
Forstamt und Polizei raten daher der Bevölkerung waldreicher Regionen, alle Browser-Fenster geschlossen zu halten und Bilder (JPEG, Tif, etc.) von Nahrungsmitteln nicht offen herumliegen zu lassen.
ssi; Foto: Nutzen schon kleinste Fehler im System aus: Wildschweine.

Nach Glühbirnenverbot: Werden Papiertaschentücher bald durch Rotzlöffel ersetzt?


ssi; Foto links (Affemitwaffe): Bald ausgedient? Umweltschädliche Papiertaschentücher; Foto rechts (Donovan Govan): Frech: handelsüblicher Rotzlöffel.

Das Aus für die Glühbirne und die Folgen

Ab heute verschwindet die Glühbirne Schritt für Schritt aus den Läden und macht Platz für die Energiesparlampe. Der Postillon hat recherchiert und für seine treuen Leser zusammengetragen, auf welche Folgen wir uns einstellen müssen.
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