Newsticker

Montag, 30. November 2009

Schweizer stimmen für Synagogen-Verbot

Zürich (dpo) Am Sonntag haben sich in einer Volksabstimmung 58 Prozent der Wähler dafür entschieden, den Bau von Synagogen künftig zu verbieten.
Walter Wobmann, Präsident des Initiativkomitees für das Verbot, warf Informationen des Postillons zufolge der Politik vor, den Unmut in der Bevölkerung gegen den Bau weiterer solcher Gebäude "unter dem Deckel" gehalten zu haben. "Die Schweizer wollen keine Synagogen in der Schweiz", sagte er und kündigte weitere Initiativen an: Nun wolle man gegen Beschneidungen vorgehen und das Tragen von Kippa und Tallit sowie die Vermummung durch exzessiven Bartwuchs verbieten.
Auch Toni Brunner, Präsident der national-populistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP), zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Dies sei eine "Absage an das politisch radikale Judentum" und signalisiere, "dass man sich bei uns an unsere Regeln zu halten hat".
mpr; Foto (zur Vergrößerung anklicken): Kommt einem vor, als hätte man es schon gesehen: Déjà vu.

Sonntag, 29. November 2009

Newsticker (34)

++++ Pfusch: Uhrmacher repariert Minutenzeiger mit Sekundenkleber ++++
++++ Schmerzhaft und empörend: Tätowierer musterte Kundschaft von oben bis unten ++++
++++ Setzen, Sex: Frau bei Schwangerschaftstest durchgefallen ++++
++++ Gescheiterter Entfesslungskünstler enthüllt: "Ich litt unter Bindungsängsten." ++++

Samstag, 28. November 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (13)

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Freitag, 27. November 2009

Wasserbombenentschärfung legt Verkehr lahm

Hamburg (dpo) - Bombenalarm in Hamburg! Die S-Bahnstationen der S1 und S3 sowie die U-Bahn-Linien U3 mussten heute Morgen zwischen den Haltestellen Jungfernstieg und Hauptbahnhof von 7 Uhr bis 10 Uhr wegen einer Wasserbombenentschärfung gesperrt werden.

Donnerstag, 26. November 2009

Nach neuen Enthüllungen über Bundeswehr-Luftangriff: Jung fordert Rücktritt des Verteidigungsministers

ssi; Foto (BotMultichillT): Findet, dass Verteidigungsminister zu Guttenberg für die Fehler vom 4. September gerade stehen muss: Arbeitsminister Jung.

Mittwoch, 25. November 2009

15 VW-Wissenschaftler festgenommen: Polizei verhindert geplanten Massenmord

Wolfsburg (dpo) - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gelang es dem Bundeskriminalamt durch einen gezielten Zugriff und eine anschließende Hausdurchsuchung, einen geplanten Massenmord zu verhindern. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte eine Gruppe von 15 Wissenschaftlern auf dem Gelände der Volkswagen AG in Wolfsburg ein wahres Horrorlaboratorium eingerichtet.
"Es ist unfassbar," erklärte Kriminaloberkommissar Wolfgang Schnurps bei einer Pressekonferenz. "Wir konnten High-Tech-Gerätschaften sicherstellen, die offensichtlich ausschließlich dazu entwickelt wurden, Menschen mit hoher Geschwindigkeit brutalst gegen eine Wand fahren zu lassen." Einige seiner jüngeren Kollegen befänden sich seitdem in psychologischer Behandlung.
Schnurps führte weiter aus, die Mordmaschinen seien nach dem derzeitigen Ermittlungsstand bislang zwar noch nicht gegen Menschen eingesetzt worden, allerdings gehe man davon aus, dass es sich nur um eine Frage der Zeit handelte. "Diese kranken Perfektionisten haben genauste Vorbereitungen getroffen, wollten nichts dem Zufall überlassen", so der sichtlich um Fassung ringende Beamte. "Sie haben ihre Mordgeräte über Jahre hinweg mit menschenähnlichen Puppen getestet und die Ergebnisse ausgewertet und dann besitzen sie auch noch die Dreistigkeit, tatsächlich zu behaupten, sie wollten mit ihrer Forschung Menschenleben retten!"
Über 100 dieser Puppen habe man sichergestellt, einige davon schwer beschädigt. Besonders schwer wiege dabei auch, dass sich unter den lebensgroßen Körpern zahlreiche Kinder- und Säuglingsattrappen befunden hätten.
In den nächsten Tagen wird vor allem zu klären sein, wie viel die Unternehmungsleitung der Volkswagen AG von den perfiden Tests auf ihrem Gelände wusste. Bezeichnend ist allerdings doch, dass alle der wegen versuchten Mordes angeklagten Wissenschaftler auf der Gehaltsliste des Automobilkonzerns standen.
ssi; Foto rechts oben (Morio): Grotesk: Perfekte Menschenkopie für die Mordplanung; Foto links oben: Das kann keiner überleben: Mordmaschine in Action; Foto rechts unten: Mann, Frau und Kinder: sie alle hätten dran glauben müssen; Foto (Nerdi): Wären die tatsächlichen Opfer auch so brutal aufgehängt worden wie die Testpuppen?

Dienstag, 24. November 2009

Wettskandal um Fußball-Wettskandal

(dpo) - Recherchen des Postillons zufolge kam es bei dem großen Wettskandal, der derzeit den internationalen und deutschen Fußball mit immer neuen Enthüllungen erschüttert, zu Manipulationen. Offensichtlich wurden einzelne Polizisten und Staatsanwälte bestochen, rund eine Woche früher als allgemein erwartet gegen die Betrüger vorzugehen.
"Uns ist bei unseren Ermittlungen aufgefallen, dass ein bislang noch unbekannter Osteuropäer vier Millionen Euro darauf gesetzt hatte, dass der Skandal genau am 19. November auffliegt", erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum. "Und das bei Quoten von eins zu fünf. Der hat ein Vermögen verdient." Weil Szenekenner davon ausgegangen waren, dass dies erst um den 27. November geschehen würde (Quoten von 1 : 1,30), liege der Verdacht nahe, dass hier manipuliert wurde.
Sollte sich dies bestätigen, so die Befürchtung der Buchmacher, dann könnte das Wetten auf den Zeitpunkt des Auffliegens des nächsten großen Fußball-Wettskandals einen nachhaltigen Imageschaden davontragen.
ssi; Foto (Milliped): Nehmen noch Wetten darauf an, ob die Sicherungssysteme des DFB in Zukunft greifen (Quote 1 : 400): Buchmacher.

Newsticker (33)

++++ Gescheiterter Skispringer: "Ich hatte keine Schanze!" ++++
++++ Schwer auszudrücken: Gefühle und Pickel ++++
++++ Erste Vorteile durch Erderwärmung: Langnese wieder liquide ++++
++++ Medikamentenskandal: Aufregung um Valium ++++

Montag, 23. November 2009

Schäuble genervt von Vorgänger Steinbrück

Berlin (dpo) - Fast einen Monat nach dem Ende der großen Koalition hat sich der neue Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei einem Pressetermin darüber beklagt, in welchem Zustand ihm sein Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) das Ministerium hinterlassen hat.
"Im Mietvertrag stand, dass die Bude besenrein übergeben werden muss", so Schäuble. "Damit sind, soweit ich weiß, auch die Ecken und die Stellen hinter den Schränken gemeint." Zudem hätten nach Ansicht des CDU-Mannes die Wände nach dem Umzug gestrichen werden müssen.
"Außerdem: Ist es wirklich so schwierig einen Nachsendeantrag bei der Post einzureichen?", fragte Schäuble und wedelte dabei mit einem Stapel Schweizer Drohbriefe. "Der glaubt wohl, ich hätte nichts besseres zu tun, als ihm seinen Kram hinterherzuschicken."
Schäuble erklärte abschließend, er sehe aufgrund dieser Nachlässigkeiten seines Vorgängers überhaupt nicht ein, sich selbst am Ende seiner Amtszeit um eine ordentliche Ministeriumsübergabe zu bemühen.
ssi; Foto rechts (BotMultichillT): Muss sich selbst um Schönheitsreparaturen kümmern: genervter Schäuble; Foto links: Glaubt man den Legenden, dann liegen irgendwo unter Steinbrücks altem Schreibtischchaos noch ein oder zwei HRE-Milliarden begraben.

Siamesische Zwillinge wussten nichts voneinander

Sidney/Australien (dpo) - Über 23 Jahre lang wussten die beiden siamesischen Zwillinge Frank (23) und Dean Jenkins (23) nichts voneinander, denn schon wenige Monate nach der Geburt der beiden untrennbar an der Hüfte zusammengewachsenen Brüder ließen sich ihre Eltern voneinander scheiden. Frank lebte fortan bei seiner Mutter in Sidney, Dean hingegen bei seinem Vater in Sidney.
Als Frank jedoch vor wenigen Tagen ein altes Familienalbum durchblätterte, fand er ein Foto von sich mit seinem siamesischen Zwillingsbruder. Seitdem Franks Mutter auf mehrfache Nachfrage die ganze Geschichte gestand, fiebert der Student und Hobby-Marathonläufer einem Treffen mit seinem Bruder entgegen.
Und tatsächlich: Bei ersten vorsichtigen Telefongesprächen haben die beiden vereinbart, sich noch in diesem Jahr an Weihnachten zum ersten Mal zur Seite zu drehen und einander kennenzulernen.
ssi; Foto (Elian): Freuen sich jeweils darauf, ihren siamesischen Zwillingsbruder kennenzulernen: Frank Jenkins (li.) und Dean Jenkins (re., leider nicht im Bild).

Sonntag, 22. November 2009

Das Wort zum Sonntag (52)

Kommentar:
Das alte Optikersprichwort "Viele Brillen verderben die Sicht" kennt jeder. Die Ohren, die man bräuchte, um so viele Brillen tragen zu können, wie in diesen Tagen erforderlich wären, um all die Wettskandale nicht mehr sehen zu müssen, die derzeit die Republik erschüttern, ließen selbst den walisischsten Prinzen vor Neid erblassen. Da wetten Osteuropäer auf manipulierte Fußballergebnisse, Gottschalke, dass...?, Bundesregierungen auf eine anspringende Konjunktur und da wettern Sonntagsspaziergänger über das Wetter. Dabei steht doch schon in der Bibel: "Kommt her, laßt uns Wein holen und uns vollsaufen, und soll morgen sein wie heute und noch viel mehr." (Jesaja.56,12)
ssi

Samstag, 21. November 2009

Newsticker (32)

++++ Studie: Übertriebene Vergleiche sind schlimmer als Hitler ++++
++++ Gewalt am Arbeitsplatz: Grobe Leberwurst verprügelt Fleischer ++++
++++ Selbstmord: 3D-Grafikdesigner sah keine Perspektive mehr ++++
++++ Gescheiterte Liebesbeziehung: Schülerin von Lehrer jedes Jahr wieder versetzt ++++

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Freitag, 20. November 2009

Vatikan verurteilt "Twilight"-Hysterie

Rom (dpo) - Laut dem Nachrichtenportal oe24.at verurteilt der Vatikan die weltweite Hysterie von Millionen Teenagern für die "Twilight"-Vampirfilme, deren zweiter Teil "New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde" am Mittwoch in Rom Premiere feierte.
Der Postillon konnte jetzt von Vatikan-Insidern die wahren Beweggründe der katholischen Kirche in Erfahrung bringen. Angesichts der unrealistischen Ammenmärchen, die von übernatürlichen Wesen handeln, und vor allem darauf abzielen, schlichten Gemütern das Geld aus der Tasche zu ziehen, fürchtet der Vatikan offensichtlich, ihm könne ernstzunehmende Konkurrenz erwachsen.
ssi; Foto rechts: Halten Twilight für bedrohlich: der Papst (sitzend) und ein Adjutant; Foto links (Torvindus): Verspricht Unsterblichkeit: Teenager-Vampir aus der "Twilight"-Saga.

Mittwoch, 18. November 2009

Ratgeber: So reagiert man auf die Strompreiserhöhungen

(dpo) - Wenige Wochen vor Beginn des neuen Jahres haben zahlreiche Stromanbieter zum Teil deutliche Preiserhöhungen angekündigt. Weil es dadurch jetzt auch für Menschen, denen die Umwelt völlig egal ist, endlich einen guten Grund gibt, Strom zu sparen, hat der Postillon recherchiert und die wichtigsten Tipps und Tricks gesammelt. So sparen Sie bares Geld:

1. Kaufen Sie sich ein Hamsterrad mit Dynamo, um Ihren eigenen Strom zu erzeugen. Kleiner Tipp: Elektrische Hamsterroboter fressen weniger Körner und machen nicht so viel Dreck.
2. Öffnen Sie alte Batterien mit einem Hammer und kratzen Sie noch das letzte Restchen Strom aus den Ecken zusammen.
3. Schalten Sie Ihr Perpetuum Mobile ab, wenn Sie das Haus verlassen.
4. Verwenden Sie statt Elektroschockern beim Händeschütteln lieber stromsparende Scherzartikel wie Spritzblumen, Furzkissen oder einen Eimer Wasser auf der Türoberkante, um Ihre Beliebtheit zu steigern.
5. Saugen Sie mit einem Schlauch heimlich den Tank des Elektroautos Ihres Nachbarn leer.
6. Füllen Sie Ihr Gefrierfach vor den Preissteigerungen mit Billigstrom und tauen Sie diesen bei Bedarf auf.
7. Nutzen Sie ausschließlich den Postillon, um Ihre Nachrichtenbedürfnisse zu stillen. Surfzeit ist Stromzeit.

ssi; Foto (Yummifruitbat): Maststrom gilt als besonders saftig.

Obstmaler verdankt Inspiration seiner neuen Pampelmuse

ssi; Foto links: Von der Pampelmuse geküsst: Obstmaler; Foto rechts: Blutjung und inspirierend: seine neue Pampelmuse.

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Dienstag, 17. November 2009

Zu viel Essen für Welternährungsgipfel vorbereitet

Rom (dpo) - Am Montag hat in Rom der Welternährungsgipfel begonnen, auf dem Maßnahmen gegen den weltweit zunehmenden Hunger beschlossen werden sollten. Allerdings blieben bis auf Gastgeber Silvio Berlusconi alle Regierungschefs der reichen Industrienationen der Veranstaltung fern.

Montag, 16. November 2009

WWF: Purzelbaum vom Aussterben bedroht

Gland, Schweiz (dpo) - Einem neuen Gutachten der Naturschutzorgansation WWF (World Wide Fund for Nature) zufolge ist der gemeine Purzelbaum in weiten Teilen Mitteleuropas vom Aussterben bedroht. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden die Bestände insbesondere durch den Vormarsch von Videospielen und Fernsehen, der natürlichen Feinde des Purzelbaums, immer weiter dezimiert.

Newsticker (31)

++++ Sachbeschädigung: Akrobat schlägt Rad ++++
++++ Besorgniserregend: Mann bekommt Magengeschwür aus Angst vor Magengeschwüren ++++
++++ Zum Glück keine Verletzten: Computer in Wohngebiet abgestürzt ++++
++++ Ideales Satzzeichen um Newstickerzeilen in zwei Teile zu gliedern: Doppelpunkt ++++

Sonntag, 15. November 2009

Das Wort zum Sonntag (51)

Kommentar:
Was macht ein Kolumnist eigentlich? Ein Kolumnist sitzt vor seinem Rechner und saugt sich Meinungen, Kommentare und Behauptungen aus den Fingern, bis sie so wund gesogen sind, dass er mit der Nase tippen muss. Ein Kolumnist hat zwar keine Ahnung, ob er im Recht ist, dafür aber die Arroganz zu glauben, er müsse seine Sicht der Dinge unbescholtenen Lesern aufdrängen. Und wenn ihm gerade einmal überhaupt nichts einfällt, dann schreibt er in Form eines Kommentars über den Unsinn des Kommentierens und äußert am Ende seines Textes ohne jedweden Zusammenhang, wie sehr es ihn freut, dass es auf den Philippinen tatsächlich eine islamistische Rebellenbewegung namens MILF gibt, die Moro Islamic Liberation Front. Wenn die wüssten...
ssi; Mit Dank an Niclas V. für den sachdienlichen Hinweis.

Samstag, 14. November 2009

Maja-Kalender sagt Ende der Kindheit für 2012 voraus

ssi; Foto: Fliegt zuerst aus dem Kinderzimmer: Maja-Kalender.

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Freitag, 13. November 2009

Neue Studie: Alte Römer sagenhaft reich und handwerklich ungeschickt

Rom, Pompei (dpo) - Ein Forscherteam der Sapienza Universität von Rom hat neue Erkenntnisse über die Lebensumstände der alten Römer gewonnen. Über vier Jahre lang analysierten die Archäologen Funde aus den Ruinen der 79 n.Chr. von einem Vulkanausbruch verschütteten Stadt Pompeji, um so einen tieferen Einblick in das Leben vor fast 2000 Jahren zu gewinnen.

Donnerstag, 12. November 2009

Südkoreanisches Kaninchen in Nordkorea wegen illegaler Grenzüberhoppelung verhaftet

ssi; Foto (Larry D. Moore): Muss wegen Spionage lebenslang in einem nordkoreanischen Arbeitslager schuften: südkoreanisches Kaninchen (Archivfoto).

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Warum hatte Robert Enke Angst davor, an die Öffentlichkeit zu gehen?

Hannover (dpo) - Dass sich Nationaltorhüter Robert Enke am Dienstag, dem 10.11.2009 das Leben nahm, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Ein Grund dafür, dass der im Alter von 32 Jahren Verstorbene seine Depressionen so lange nicht öffentlich machte, war laut Teresa Enke: "Er wollte aus Angst nicht, dass es rauskommt. Er hatte Angst, Leila (Enkes Adoptivtochter, d.Red.) zu verlieren."
Doch warum hatte Robert Enke Angst vor der Öffentlichkeit? Gibt es tatsächlich einen berechtigten Grund anzunehmen, dass die Allgemeinheit nicht angemessen mit dem privaten Unglück eines Prominenten umgehen kann?

Mittwoch, 11. November 2009

Newsticker (30)

++++ Historisches Ereignis: Ganze Schulklasse schreibt Geschichte ++++
++++ Skandal: Britney Spears' Äußerungen zu Playback-Vorwürfen kamen vom Band ++++
++++ Sicher ist sicher: Schweinegrippe lässt sich gegen Menschen impfen ++++
++++ Von langer Hand geplant: Theaterstück war offensichtlich inszeniert ++++

Ratgeber: Wie weiß ich, ob mein Kind trinkt?

Berlin (dpo) - Bereits am Sonntag erschütterte die Nachricht, dass ein 7-jähriger Junge mit zwei Promille Alkohol im Blut ins Krankenhaus eingeliefert wurde, das Land. Jetzt fragen sich viele besorgte Eltern, ob auch ihr Kind an der Flasche hängt. Der Postillon hat deshalb recherchiert und präsentiert seinen Lesern exklusiv die sieben äuffälligsten Anzeichen dafür, dass Ihr Kind trinkt.

Dienstag, 10. November 2009

Rauschendes Fest zum zehnjährigen Jubiläum des zehnten Jahrestags des Falls der Mauer

Berlin (dpo) - Am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße und vor dem Brandenburger Tor fand am Montag die Gedenkfeier zur Gedenkfeier zum 10. Jahrestag des Falls der Mauer statt. Zu diesem Anlass versammelten sich mehrere tausend Menschen, um die gemeinsamen Erinnerungen an den 9. Novembers 1999 aufzufrischen, den Tag als mehrere tausend Menschen den 10. Jahrestag des Falls der Mauer feierten.
Auch zahlreiche Prominente, die 1999 an den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum teilnahmen, waren vor Ort. So lobten Angela Merkel und Michail Gorbatschow den 9. November 1999 als den wichtigsten Tag in der deutschen Geschichte überhaupt - noch vor den Feierlichkeiten zu 50 Jahren Kriegsende (1995) und dem 20-jährigen Jubiläum der Bundesrepublik (1969). Immerhin, so betonte Gorbatschow gegenüber dem Postillon, habe man an diesem besonderen Tag im Jahre 1999 in ganz Deutschland und besonders in Berlin den zehnten Jahrestag des Falls der Mauer gefeiert.
Auch Merkel erinnerte sich gerne an 1999 zurück: "Mich hat es damals zutiefst beeindruckt, dass Deutsche aus Ost und West gemeinsam den zehnten Jahrestag des Falls der Mauer gefeiert haben. Man sollte allerdings auch die Schattenseiten nicht ausklammern und der Menschen gedenken, die 1999 der vielen Maueropfer gedachten", so die Kanzlerin.
Experten schätzen, dass die gestrigen Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum des 10. Jahrestags des Falls der Mauer nur noch von den für den 9. November 2019 zu erwartenden Feierlichkeiten übertroffen werden könnten - wenn ganz Deutschland, Ost und West gemeinsam, das zehnjährige Jubiläum des zehnjährigen Jubiläums des zehnten Jahrestags des Falls der Mauer feiern wird.
ssi; Foto links (Lear21): Inspirierte zehn Jahre später Tausende zu einer Feier, deren zehnjähriges Jubiläum am Montag gefeiert wurde: der Fall der Mauer; Foto rechts (Bundesarchiv): Haut den antifaschistischen Schutzwall weg und ermöglicht damit das Erstarken von NPD und DVU in den östlichen Bundesländern: attraktiver Mann.

Montag, 9. November 2009

Deichmann: Hausschuhpreise steigen

Essen (dpo) - Schlechte Nachrichten für Stubenhocker: Der Schuh-Discounter Deichmann hat angekündigt, dass die Preise für Hausschuhe in den kommenden Monaten um bis zu 30% steigen werden. Grund dafür sei die miserable Pantoffelernte in diesem Jahr, so ein Unternehmenssprecher.
ssi; Foto (PiccoloNamek): Waren in diesem Jahr oft zu klein oder hatten faule Stellen: Pantoffeln.

Großer Regentanz wegen schlechten Wetters abgesagt

ssi; Foto (Arnold C): Fiel leider ins Wasser: Regentanz der Cherokee-Indianer.

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Sonntag, 8. November 2009

Das Wort zum Sonntag (50)

Kommentar:
Wir alle erinnern uns daran, als am 9. November 1989 Günter Schabowski antrat, seinen Zettel zückte und zur Überraschung der versammelten Presse den von Esteban Cambiasso getretenen Elfmeter parierte. Klinsi und seine Jungs von der SED zogen ins Wiedervereinigungsfinale ein. Auch deshalb dürfen wir morgen den 7305. Tag nach dem Fall der Mauer feiern. Jetzt ist es an der Zeit, auch die Mauer in unseren Köpfen einzureißen oder wenigstens mit Graffiti zu bemalen bzw. Tunnel darunter durch zu graben. Und nicht vergessen: Lassen Sie sich umgehend gegen die Schweinegrippe impfen, aber auf keinen Fall gegen die Schweinegrippe impfen!
ssi

Samstag, 7. November 2009

Bald annähernd gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West?

Berlin (dpo) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erwartet laut Bild am Sonntag bis zum Jahr 2019 annähernd gleiche Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland.
Massenarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und deutlich mehr Straftaten aus dem rechtsextremistischen Spektrum: All das könnte Westdeutschland mit Hilfe der Schwarz-Gelben Koalition in den nächsten Jahren auch erreichen, so der für den Aufbau Ost zuständige Minister weiter.
ssi; Foto (Tobias Krecht): Ist für den "Abbau West" zuständig: Thomas de Maizière.

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Freitag, 6. November 2009

Kleiner Opel darf nicht zu seiner Magna

Detroit, Rüsselsheim (dpo) - Spektakuläre Wendung im bereits über ein Jahr währenden Sorgerechtsstreit um den kleinen Opel (147): Bisher waren alle Beobachter davon ausgegangen, dass der kränkliche Knabe - so wie von ihm gewünscht - bald zu seiner Magna dürfte.
Doch am vergangenen Dienstag hat der US-amerikanische Vater des Kleinen, ein gewisser General Motors, überraschend verkündet, er strebe nun doch den Erhalt des alleinigen Sorgerechts an. Seine Entscheidung begründete er nicht mit neu entdeckter Liebe zu seinem Sohn, sondern mit dem üppigen Kindergeld, das der hochverschuldete General gut gebrauchen könnte.
Am Ende blieben nur die verzweifelten Schreie des kleinen Opels: "Ich will zu meiner Magna!" Seine Tränen dürften nichts mehr nützen.
ssi; Foto: Hat keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Erwachsenen: der kleine Opel.

Donnerstag, 5. November 2009

Newsticker (29)

++++ Kein Sponsor in Sicht: Judo-Meister muss schwarzen Gürtel enger schnallen ++++
++++ Nur noch bis 2012 gültig: Maya-Kalender-Schlussverkauf läuft an ++++
++++ Rundungsfehler: Brust-OP schief gegangen ++++
++++ Neue Studie: neun von zehn Studien völlig überflüssig ++++

Mittwoch, 4. November 2009

Strickbetrüger gefasst

Faden-Faden (dpo) - Der Wollizei ging heute in der Nähen von Faden-Faden eine Bande von Strickbetrügern ins Netz. Anweblich begingen sie ihre häkelhaften Knäueltaten immer mit der gleichen Masche.
ssi; Foto (Blahedo): Garn nicht nett: die Masche der Strickbetrüger.

Hühnerauge erstmals erfolgreich vom linken in den rechten Fuß verpflanzt

Jena (dpo) - Millionen Menschen dürfen aufatmen: Im Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde zum ersten Mal eine Hühneraugentransplantation erfolgreich durchgeführt. Der Patient Holger W. (38), dessen schmerzendes Hühnerauge von der linken in die rechte Fußsohle verpflanzt wurde, befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung und konnte heute von der Intensivstation in die Podologie verlegt werden.

Dienstag, 3. November 2009

Komplettes Referat über Wikipedia aus Wikipedia abgeschrieben

ssi; Foto (Grundschule Brodswinden): Hat den Sinn der Wikipedia verstanden: Timmy (9).

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Blutproben bei Daimler nur Spitze des Eisbergs?

(dpo) - Vergangene Woche wurde ein weiterer erschütternder Datenschutzskandal publik: Der Automobilkonzern Daimler verlangte laut NDR Info von Bewerbern Blutproben - und das obwohl sie noch keine Zusage für eine Arbeitsstelle erhalten hatten. Offensichtlich war dies jedoch erst die Spitze des Eisbergs.
Wie Postillon-Recherchen jetzt ergaben, erklärten mehrere BürgerInnen, dass ihnen jedesmal Blut entnommen werde, wenn sie zur Blutspende gingen. "Als würde man uns auf gefährliche Krankheiten testen müssen oder überprüfen, ob unser Blut als Spende geeignet sei", schimpft eine Insiderin, die ihren Namen nicht in einer Zeitung lesen möchte. Zudem werde teilweise derart gierig gesaugt, dass man meinen könnte, es komme auf die Menge an.
Auch in anderen Bereichen wichst wächst das Misstrauen offensichtlich: So klagen immer mehr Samenspender darüber, dass sie bei jeder Spende eine Spermaprobe abgeben müssten. Der Student Markus K. (23) beispielsweise fragt sich als Betroffener wohl zu Recht: "Was haben die nur mit dem Zeug vor? Nicht auszudenken, was man damit alles anstellen könnte!"
Den neuen Trend zu weniger Datenschutz bekam schließlich auch Max R. (34) zu spüren. Er erklärt: "Ich wollte nur testen lassen, ob ich tatsächlich der Vater des kleinen Timmys (9) bin und die wollten gleich eine Speichelprobe." - und das, darauf pocht R., noch bevor ihm das Ergebnis mitgeteilt wurde. "Die haben wahrscheinlich Angst, dass ich keine Speichelprobe mehr abgebe, wenn ich erfahre, dass ich nicht der Vater bin. Deswegen wollen die die vorher."
Es ist an der Zeit, dass der Gesetzgeber hier konsequent einschreitet und den Datenschutz wieder stärkt.
ssi; Foto (JHeuser): Immer gern genommen: Blutprobe.

Montag, 2. November 2009

Newsticker (28)

++++ Von Kindern verklagt: Holzfäller wegen Baumhausfriedensbruchs vor Gericht ++++
++++ Resultat vom Erbsenzählen: 12.494 (eigentlich 12.493, weil sich eine Linse darunter befand) ++++
++++ Bandenwerbung: Hell's Angels werben neue Mitglieder in Fußballstadien ++++
++++ Nach 20 Jahren: Mauerfall noch immer ungelöst ++++

Oh Schreck! Seiltänzer verliert die Ballons

ssi; Foto (Rhett Sutphin): Leider weg: die Ballons.

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Sonntag, 1. November 2009

Polizei nimmt zwei Millionen vermummte Schutzgeld-Erpresser fest

Berlin, Hamburg, München (dpo) - Bundesweiter Großeinsatz! Im Verbund mit den Polizeien der Länder gelang es dem Bundeskriminalamt, zwei Millionen minderjährige Schutzgelderpresser festzunehmen, die in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November auf den Straßen ihr Unwesen trieben.