Gießen (dpo) - Schrecklicher Vernachlässigungsfall in Gießen! Am Sonntag alarmierten besorgte Anwohner die Polizei, nachdem eine am Fenster platzierte Topfpflanze im ersten Stock eines Mietshauses tagelang kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Ein Sonderkommando stürmte daraufhin die Wohnung und nahm noch vor Ort die Besitzer der Pflanze, Kevin (23) und Selina B. (22), fest.
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| Völlig vertrocknet: Die Leiche |
"Es war furchtbar", erklärte einer der sichtlich erschütterten Beamten. "Der Gummibaum war völlig blattlos und wohl schon seit Wochen tot. Warum entschließen sich Menschen immer wieder dafür, eine Zimmerpflanze zu haben, wenn sie eigentlich noch gar nicht dazu bereit sind, Verantwortung zu übernehmen?" Dem
Postillon wurde weiterhin bestätigt, einige jüngere Polizisten hätten den Anblick nicht ertragen und sich noch am Tatort übergeben müssen.
Laut Obduktionsbericht von heute Morgen starb der Gummibaum an Mangel- bzw. Unterbewässerung. Und das obwohl sich nach Polizeiangaben in der Wohnung über 20 Liter in Flaschen abgefülltes Wasser (mit Kohlensäure versetzt) befanden sowie darüber hinaus ein voll funktionsfähiges Leitungswassersystem.
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| Kurz vor dem Zugriff: Spezialkommando |
"Die B.s wirkten wie ganz normale Leute. Im Treppenhaus grüßten sie immer so freundlich", sagte eine Nachbarin, die lieber anonym bleiben will
. "Einmal haben sie mich sogar eingeladen und mir anvertraut, bei ihrem Gummibaum handle es sich um einen Wunschgummibaum."
Die übrigen Pflanzen des Ehepaars B., eine Begonie, zwei Azaleen und ein Kaktus, hatten mehr Glück. Sie befinden sich in stabilem Zustand und wurden vorerst in die Obhut einer Gärtnerei übergeben.
Botaniker warnen schon lange, dass deutschlandweit Millionen Zimmerpflanzen von überforderten Heimgärtnern vernachlässigt werden und raten gerade jungen Paaren dazu, sich vor der Anschaffung intensiv beraten zu lassen. Darüber hinaus könnte die Einführung sogenannter "Pflanzenklappen", in die überforderte Besitzer ihre Schützlinge anonym ablegen können, dafür sorgen, dass sich Fälle wie der in Gießen nicht wiederholen.
ssi
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Na das ist mir ja ein schönes Sonderkommando, die heutigen Jungpolizisten haben einfach keinen Mumm!
AntwortenLöschenDie sollten sich ein Beispiel an den Gebirgsjägern oder katholischen Einrichtungen nehmen, dort haben sich Aufnahmerituale schon seit Jahren bewährt um die Spreu vom Weizen zu trennen.
...oder an der berittenen Gebirgsmarine. Das waren noch Helden...
AntwortenLöschenDass so etwas ausgerechnet in Gießen passieren muss...
AntwortenLöschenLernt man in Gießen nicht das Gießen?
AntwortenLöschenIst schonmal jemand in Essen verhungert?
AntwortenLöschenAber wenn´s doch ein Gummibaum war, zu was soll da bitteschön Wasser nützen? Bei meinen Gummistiefeln hat´s auch nix gebracht (sind immer noch Größe 46, egal wie oft es geregnet hat) und mehr Blätter als das wehleidige Bäumchen ham´se auch nicht gekriegt
AntwortenLöschenAnonymus
In unserer Nachbarschaft gab es sogar einen Fall, da hat eine allein versorgende Pflanzenbesitzerin sich immer wieder Topfblumen angeschafft und die Leichen hinterher im Kinderbettchen ihrer Blagen versteckt. Die hat sie übrigens immer ausreichend gefüttert! Wozu Menschen fähig sind!
AntwortenLöschen@anonym
AntwortenLöschenDarf ich dir mal einen kleinen Tip geben? Den linken Gummistiefel und den rechten Gummistiefel mit einem Bürolocher komplett durchlochen. Wenn die Sohle sich als zu dick erweist, hilft ein Stemmeisen mit rundem ende.
Haben beide stiefel dann so ca. 400 Löcher, das Paar einige tage in den regen stellen, am besten bei Vollmond. Dann klappts auch mit der Größe 46.
@Johnbook
AntwortenLöschenDa spricht der Fachmann, Dank dafür.
Ich habe die Stiefel aber 1965 als ältester Sohn des ältesten Sohnes von mein Vadder geerbt, der sie schon von sein Vadder geerbt hat und will sie eines Tages auch an meinen ältesten Sohn weitergeben. So ist das bei uns Tradition und Tradition ist nicht das Bewahren von die Socken sondern das Weitergeben von die Gummistiefel.
Unsern Dorfältesten hat auch gesagt, daß das Löchermachen in die Gummistiefel Doping wär´ und ich dann beim Gummistiefelweitwerfen über´n Deich diskualifiziert werden würde.
Geht also nicht.
AnonymUS
(so viel Zeit muß sein)
Oh mein Gott, nimmt das Leiden denn kein Ende? Wo soll das noch alles hinführen? Denkt hier denn niemand mal an die Kinder. *Seufz* *Jammer* *Haarerauf*
AntwortenLöschenDiese Pflanze ist niemals tot.
AntwortenLöschenVon Biologie und Chemie scheinen sowohl die Polizei, als auch der Chefredakteur wenig Ahnung zu haben.
Der Pflanze geht es prächtig. Würde der Pflanze Wasser fehlen, würde sie schlapp herunterhängen aufgrund des nachlassenden Turgors (Zellsaftdruck) in den Zellen.
Diese Pflanze hat lediglich ihre Blätter abgeworfen, da sie diese nicht braucht. Oft leiden Pflanzen nämlich an einer akuten DHMO-Vergiftung (Dihydrogenmonoxid). Darum müssen sie das DHMO über die Spaltöffnungen der Blätter ausscheiden. Dies scheint diese Pflanze nicht nötig zu haben, denn sie hat keine Blätter mehr. Es geht ihr also ganz ausgezeichnet!
Kevin (23) und Selina B. (22)wurden also irrtümlich festgenommen.
Wenn das mal kein juristisches Nachspiel hat...
Weitere Durchsuchungen ergaben, das die Familie mehrere Spargelköpfe in der Tiefkühltruhe aufbewart hat.
AntwortenLöschenWie alt sie sind, und ob es ich um eigene Spargel der Familie B. handelt ist noch unklar.
Denkt hier denn niemand mal an die Kinder.? (Guttenbergisiertes Zitat, nachträglich hinzugefügt durch Malmsheimerplag)
AntwortenLöschenNoch grausamer finde ich, was Tag für Tag mit Schnittblumen passiert. Da werden den armen Dingern die Füße amputiert und man sieht ihnen beim sterben zu.
AntwortenLöschenKomisch, dass die sog. "Grünen" hier noch nicht aktiv geworden sind, aber Blumen können ja nicht wählen (gehen)...
Wobei ich auch um Vorsicht bitte, deratige Pflanzenpflege für junge Erwachsene voreilig zu pauschalisieren. Beispielsweise ein Freund (25 Jahre jung) von mir hatte berichtet, wie er kurz vor einem Urlaub seine Lieblinge vor solch einem Schaden schützt. Einfach die Wohnung nach Wasserrohren absuchen und diese mehrmals einbohren. Das Wasser würde nach einiger Zeit alle Pflanzen auf der Fensterbank erreichen. Nachdem Urlaub dauere die Reinigung der Wohnung zwar ein wenig, aber die Blumen würden sichtlich erholt und wohl gepflegt aussehen. An manchen kuriosesten Stellen in der Wohnung könne man gar das Wachstum von neuen Pflanzen entdecken. Von einem frühen Bekannten hingegen hatte ich sogar gehört, dass er extra für seine Lieblinge einen Raum eingerichtet hat. In diesem würden seine Cannabispflanzen sogar mit spezieller Luft, besonderem Licht und von einer idealen Wasseranlage versorgt werden.
AntwortenLöschenWir von der World Wide Plantfundation forden seit jahren, Pflanzen nur noch nach Eingungstests abzugeben. Doch der Privatberreich ist ein kleiner Teil der Skandalösen zustände in diesem Land. Unschuldige kleine Plänzchen werden zu tausenden auf kleinsten Raum gehalten, ohne das diese jemals Sonnenlicht gesehen hätten. Dazu werden sie noch mit Dopingmitteln (sogenanten "Dünger") bombadiert, damit sie möglichst schnell die für den Markt erforderliche Größe erreicht haben. Widerlich!
AntwortenLöschenSelbst unseren besser kontrollierten Nutzpflanzen geht es nicht besser.
Wann wacht Deutschland endlich auf?
Könnte es nicht eventuell sein das die Pflanze Selbstmord begangen hat?
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