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Donnerstag, 29. April 2010

Bindeglied zwischen Fisch und Mensch entdeckt

Lübeck, Hamburg (dpo) - Sensationeller Fang in der Ostsee! Einem Fischkutter ging gestern in der Nähe von Travemünde eine noch unbekannte Tierart ins Netz, bei der es sich um das lange vermisste Bindeglied zwischen Fisch und Mensch handeln könnte.
"Wir holten gerade unseren Fang ein, da zappelte plötzlich dieses Ding zwischen den Fischen", schilderte Knut Feddersen, der Kapitän der "Bianca", dem Postillon. "Es sah aus wie ein Mensch, doch es hatte pechschwarze Haut, ein einzelnes breites Auge mit zwei Pupillen und Flossen an den Füßen. Wir haben es - obwohl es sich heftig wehrte - gleich in einen Wassertank gepackt und dann, als wir wieder an Land waren, vom Institut für Hydrobiologie in Hamburg abholen lassen." Dort wird es derzeit bereits ausgestellt.
Meeresbiologin Prof. Dr. Saskia Pavelcik, die den Fischmann als erste untersuchen durfte, ist sich mittlerweile sicher: Dieser Fund wird alles, was wir bisher über die Evolution wissen, auf den Kopf stellen.
"Das Wesen ist eindeutig das fehlende Bindeglied zwischen Fisch und Mensch. Es ist intelligenter als es aussieht und beherrscht sogar primitive Kommunikationsformen", so Pavelcik. Es würde beispielsweise immer, wenn sich dem Tiefseeaquarium, in dem es sich sich jetzt befinde, Menschen näherten, wild gestikulieren und spitze Schreie ausstoßen. Dabei zeige es meist auf die mit seinem Rüssel verbundenen flaschenförmigen Auswüchse am Rücken und zähle mit den Fingern nach unten.
"Wir wissen noch nicht, was das bedeutet", erklärt Pavelcik bedauernd. "Da der Fischmann aber immer langsamer wird, könnte es sein, dass wir ihn bald sezieren dürfen." Das dürfte noch so manche Überraschung zu Tage fördern.
ssi; Foto rechts oben (W. Willmann, cc-2.0): Diesem Kutter ging der Fischmann ins Netz; Foto links: Lockt Besucher ins Tiefseeaquarium des Instituts: Fischmann; Foto rechts unten (R. Ferrari, cc-2.0): Wirkt fast intelligent: Fischmann beim Versuch der Kontaktaufnahme.

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