Mittwoch, 11. August 2010

Ratgeber: Alles über den Fastenmonat Ramadan

(dpo) - In weiten Teilen der islamischen Welt beginnt am 1. August der Fastenmonat Ramadan. Doch was bedeutet Ramadan eigentlich?
Der Postillon, die Zeitung des islamischen Morgenlandes, des christlichen Abendlandes und des atheistischen Mittaglandes, erklärt all seinen nicht-muslimischen Lesern exklusiv, was hinter diesem hochinteressanten Brauch steckt:

Begriff: Der Begriff Ramadan (رمضان) kommt selbstverständlich aus dem Arabischen und setzt sich aus den beiden Wortteilen Rama- und -dan zusammen. "Rama" ist das arabische Wort für Margarine (nicht zu verwechseln mit Buddha!) und steht für Fett, während "dan" soviel wie "dann" oder "später" bedeutet. Im Ramadan gibt es also das Fett (Essen) später (siehe Regeln).

Nach Sonnenuntergang darf gespachtelt werden
Regeln: Im Ramadan müssen Muslime, Moslems, Islamisten, muslimische Christen, jüdische Muslime und griechisch-orthodoxe Islamokopten für einen Monat von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf Essen (Ausnahme: von Motorradfahrern verschluckte Fliegen), Trinken (Ausnahme: Spucke), Rauchen (Ausnahme: Paffen) und Geschlechtsverkehr (Ausnahme: Heavy Petting) verzichten. Von den Vorschriften ausgenommen sind Kranke, Alte, Kinder, Reisende und Schwangere. Kranke reisende Kinder über 90, die gerade in den Presswehen liegen, können sich also entspannt zurücklehnen.
Foto: Syefri Zulkefli, CC BY-SA 2.0

Essexperte Mohammed
Geschichte: Als der Prophet Mohammed im Jahre 620 Ramadan einführte, gab es viel Gemekka unter seinen Anhängern, durfte doch zunächst für einen ganzen Monat überhaupt nicht gegessen werden. Erst nachdem knapp die Hälfte aller Gläubigen verhungert war, erlaubte ihnen der weise Prophet, wenigstens nachts zu essen.

Nicht zu spät füttern
Verwechslungsgefahr: Moslems dürfen während des Ramadans nicht nach Sonnenaufgang gefüttert werden, wohingegen Gremlins (Mogwai) nach Mitternacht keine Mahlzeit mehr einnehmen oder mit Wasser in Berührung kommen dürfen!

RTL II: Im Jahr 2010 hat der Privatsender RTL II angekündigt, den jeweiligen Beginn und das Ende des Fastens sogar im laufenden Programm einzublenden. Diese Maßnahme hat sich allerdings als unnötig erwiesen, denn bei "Big Brother","Frauentausch" und Co. bekommt ohnehin niemand einen Bissen runter – egal welcher Religion man angehört.

Nach Fasten leichter zu fasten: Seatbelt
Andere Religionen und Länder: Auch das Christentum kennt das Fasten - allerdings meistens nur vom Hörensagen. Viele fasten heutzutage höchstens noch ihren Seatbelt im Flugzeug oder vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Übrigens: Sehr beliebt ist das Fasten auch in armen Ländern wie Somalia, Äthiopien oder auch Nordkorea. Dort heißt es allerdings nicht 'Ramadan', sondern 'Arm dran'.
ssi

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16 Kommentare:

  1. is aber auch nur fat n` monat! MUAHAHAHAHA..(kalauer)

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  2. ich mein natürlich fast `n monat!

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  3. Apropo Verschreiben: "Moslems dürfen während des Ramadams"

    Oder ist der Genitiv bei Ramadan unregelmäßig und ich Ungläubiger weiß das nicht?

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  4. @bornabas:
    Danke. Ist korrigiert.

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  5. Verwechselt werden darf Ramadan auch nicht mit Ram-a-Dane...ein christlicher Fastenbrauch, dessen Ursprung auf den Kreuzigungs-Mythos zurückgeht(aufs Kreuz legen und nageln)und der mit regem Alkoholkonsum und anschließendem politischem Absturz einhergeht.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,543843,00.html

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  6. Johnbook immer schon der Zeit voraus hat den Rama Dan beendet.
    http://myshoes62.blogspot.com/search?q=ramadan
    Fein geschrieben Red.!

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  7. Beim Postillon ist ja fast alles großartig, aber das hier ist einfach nur großartig.

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  8. Ich glaub´ ich habe diese islamistische Fassenacht schon mal im Fernsehen gesehen. Die verkleiden sich mit lustigen orientalischen Kostümen, wickeln sich komische Tücher um den Kopf und werfen mit Kamellen und Handgranaten.

    Und Ahmadinedschad redet stundenlang aus der Bütt

    Anonymus

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  9. Mein Mullah sagt, mein letzter Post war leider islamismusfeindlich und politically völlig incorrect. Richtig sollte es heißen:

    ...und werfen mit Kamelen und Hammelbraten.

    Anonymus

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  10. kann mir jemand erklären, warum meine türkischen kollegen auf den ramadan angesprochen sich fast nass vor lachen gemacht haben, als ich sie nach dem gemeinsamen fussballschauen angetrunken nach hause gefahren habe?

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  11. @parcelpanic

    Ich finde das nicht in Ordnung, dass Du angetrunken Auto fährst. Hätte nich einer Deiner nüchternen Kollegen fahren können? Unverantwortlich!

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  12. Ist das jetzt der Jyllands-Postillon?

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  13. @ bornabas

    ich war noch der nüchternste, so machen wir das immer. wer zum auto findet, kann auch noch fahren. und sowieso: so voll hätte keiner mehr laufen können. sollen die etwa den verkehr gefährden?

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  14. Viel Satire, wenig Fakten!

    Sollte sich hier jemand dennoch für Fakten interessieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Ramadan

    Freu mich schon auf die Erklärung und die Geschichte von Weihnachten, Sabbath, Ostern und Co. ...

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  15. Der Begriff "Fast-Food" (zu deutsch "Fasten-Nahrung") ist ja streng genommen auch ein Widerspruch in sich. Entweder Fasten oder Nahrungsaufnahme.
    Diese Fastennaherung ist in den letzten Jahrzenhnten ein wenig zu fettig geworden,

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  16. Ein AnthropologetAug 13, 2010 12:42 PM

    Es soll auf Grönland und im Norden Norwegens durchaus erfolgreiche maurische Handelsniederlassungen gegeben haben, die jedoch nicht lange Bestand hatten. Dortigen Legenden zufolge ist den Meisten unversehens die Spucke weggeblieben...

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