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Mittwoch, 25. August 2010

Thilo Sarrazins drastische Thesen - jetzt auch im Postillon

Frankfurt a.M. (dpo) - Schonungslos und mutig bricht der streitbare SPD-Klartext-Politiker Thilo Sarrazin (SPD) mit seinen provokanten Thesen in verständlichem Klartext Tabus, Rede- und Denkverbote. Sarrazin, der aus dem Stand auf über 88% der Stimmen käme, wenn er gemeinsam mit dem verstorbenen Jörg Haider eine neue Partei gründen würde, legt seine salzigen, alten Finger mitten in die Wunde und geht genau dahin, wo es am meisten wehtut. Am 30. August erscheint sein mutiges Klartext-Buch "Deutschland schafft sich ab", in dem er mit klaren Worten erbarmungslos wachrüttelt und sagt, was lange (65 Jahre!) überfällig war.
Der Postillon präsentiert die Kernthesen der knallharten Klartext-Analyse des SPD-Politikers, um seinen Lesern einen kleinen Vorgeschmack zu geben und den Verkauf ein wenig anzukurbeln (Anm. d. Red.: Es ist aus Verständnisgründen hilfreich, wenn auch schmerzhaft, Sarrazins Originalaussagen zu lesen):



Teil 1 - "Sarrazin wird immer reicher und dümmer!":

Kernthesen im Klartext:
• In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wuchs in Deutschland der Stolz auf den Fleiß und die Tüchtigkeit seiner - durch einen glücklichen Zufall (Holocaust, Mord an Zigeunern) - nahezu reindeutschen Bürger. Doch diese Jahrzehnte haben die Sehschärfe der Deutschen getrübt für die Gefährdung und Fäulnisprozesse im Innern der Gesellschaft. Nur Sarrazin kann sie dank seiner modischen Brille erkennen.
• Deutsche Frauen haben eine Nettoproduktionsrate von 0,7, was bedeutet, dass die Generation der Enkel (80 Zentimeter bis 1 Meter!) jeweils halb so groß ist wie die der Großväter (1 Meter 60 bis 2 Meter). Gleichzeitig steigt die Bruttoproduktionsrate böser Stieftanten und alkoholkranker Schwippschwäger um den Faktor x-1 an.
• Geht das so weiter - und warum sollte sich an diesem Trend etwas ändern - dann werden in 90 Jahren alle tot sein. Möchten Sie Ihren eigenen Tod miterleben?

Teil 2 - "Wenn ich den Sarrazin hören will, dann besuche ich die Bundesbank"

Kernthesen im Klartext:
• Wir müssen ähnlich den Römern oder dem chinesischen Kaiserreich eine Mauer um Deutschland bauen, um Barbaren abzuhalten. Vorteil: In 2000 Jahren lassen sich mit solchen Sehenswürdigkeiten viel Geld verdienen.
• Der durchschnittliche Muselmann ist arbeitslos, vom Staat abhängig, ungebildet, fruchtbar, sektiererisch, religiös, fundamentalistisch und kriminell. Der durchschnittliche Sarrazin ist 65 Jahre alt, arbeitet bei der Bundesbank, ist somit ebenfalls vom Staat abhängig, trägt Schnurrbart und Brille, riecht komisch, verallgemeinert, als gäbe es kein morgen, und paktiert mit "Bild" und "Spiegel" um sein Buch zu verkaufen.
• Sarrazin will, dass seine Urenkel auch in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, ohne dass dort über weite Strecken türkisch oder arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Sollten seine Urenkel eines Tages aus freien Stücken in der Türkei oder in Arabien leben, kann Sarrazin ja immer noch in seinem deutschen Grab rotieren.
• Sarrazin möchte nicht zum Fremden im eigenen Land werden. Dabei weiß er gar nicht, wie sich das anfühlt: Vielleicht sollte er sich darüber einmal mit Fremden im eigenen Land unterhalten - Deutschtürken etwa.

Teil 3 - "Jeder Schüler sollte Schnurrbart und Brille tragen!"

Kernthesen im Klartext:
• Deutschland muss sich endlich wieder uniformieren.
• Als Sarrazin 1955 auf das Gymnasium wechselte, war er ein kleines Genie ("ich konnte fließend lesen, konnte schriftlich dividieren und multiplizieren und war kein bisschen eingebildet")
• Überraschung: Hauptschulversager aus armen Familien (z.B. der kleine Timmy) sind heute in der Schule oft schwächer als der kleine Thilo aus reichem Haus im Jahre 1955.
• Oft fragt sich Sarrazin, wo er jetzt wäre, wenn er seine prägenden Kindheitsjahre mit "World of Warcraft" verbracht hättte. Egal wo (vielleicht auf Azeroth), schlimmer als da, wo er jetzt ist, hätte es nicht sein können.

ssi; Foto (Nina, cc-3.0): Spricht schonungslos die Wahrheit aus: Thilo "Klartext" Sarrazin.



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