Nürnberg (dpo) - Von wegen "Verbrechen lohnt sich nicht": Wissenschaftlern der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ist der Nachweis gelungen, dass Ladendiebstahl den Geldbeutel deutlich weniger strapaziert als das traditionelle Bezahlen an der Kasse.
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| Spart Geld: Guter alter Fünf-Finger-Rabatt |
Bei allen getesteten Produktgruppen konnten die Wissenschaftler hohes Sparpotenzial feststellen. Dabei kristallisierte sich auch heraus, dass sich Diebstahl umso mehr lohnt, je höher der herkömmliche Einkaufspreis veranschlagt ist (siehe Tabelle).
Allerdings warnt Menske vor allzu großer Euphorie, denn die von ihm erforschten Segnungen des Ladendiebstahls könnten – wie so oft – leider nur den höheren Schichten in Deutschland zu Gute kommen. Die Studie ergab nämlich auch, dass arme Menschen von Ladendetektiven zu genau beobachtet und zu häufig durchsucht würden, um effektiv stehlen zu können. Seriös und wohlhabend wirkende Wissenschaftler dagegen erwecken in der Regel keinen Verdacht.
In einer Folgestudie wollen Menske und seine Kollegen nun beweisen, dass sich mit Erpressung weitaus mehr Geld verdienen lässt als in der Forschung.
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