
Neapel (dpo) - Ein grausamer Fall von Tierquälerei ereignete sich am Wochenende im Zoo von Neapel. Dort soll sich laut Polizeibericht ein Mann mittleren Alters Zutritt zu einem Schildkrötengehege verschafft haben, um dann mit den Füßen voran auf mehrere der gepanzerten Reptilien zu springen.
"Es war so furchtbar und sinnlos", schilderte eine Augenzeugin die unfassbare Tat. "Er hat sogar versucht, Schildkröten, auf die er bereits gesprungen war, gegen andere Schildkröten zu treten."
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| Kamen mit dem Schrecken davon: Schildkröten |
"Wir stehen vor einem Rätsel", gab ein Polizeisprecher zu. "Offensichtlich hat der Täter Fliegenpilze zu sich genommen und eine Vergiftung erlitten. Außerdem deuten seine Kopfverletzungen darauf hin, dass er mehrfach gegen harte Gegenstände gesprungen ist." In seiner Tasche fanden die Behörden 54 Goldmünzen unbekannter Herkunft.
Dem Mann, der inzwischen wieder zu sich gekommen ist, droht jetzt eine Anklage wegen Tierquälerei. Dass er sich überhaupt wieder so schnell erholt hat, grenzt nach Ansicht der behandelnden Ärzte an ein Wunder: Um so etwas zu überstehen, brauche man mindestens drei Leben.
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