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Mittwoch, 16. März 2011

Grüne Umweltpartei CDU verspricht, Verantwortliche für Laufzeitverlängerung zur Rechenschaft zu ziehen

100% biologisch abbaubar: Merkel
Berlin (dpo) - Nach dem heroischen Entschluss, sieben deutsche Kernkraftwerke vorrübergehend zu Sicherheitsüberprüfungen vom Netz zu nehmen, hat Bundeskanzlerin Merkel von der grünen Umweltpartei CDU angekündigt, die Verantwortlichen für die umstrittenen Laufzeitverlängerungen ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen.

"Die furchtbaren Ereignisse in Japan beweisen, wie unverantwortlich es war, die Laufzeiten von tickenden Zeitbomben wie Krümmel, Neckarwestheim oder Isar I um acht bis 14 Jahre zu verlängern", so die Umweltaktivistin Merkel. "Wer immer auch dieses Gesetz verbrochen hat - wir verdächtigen unter anderem die Linke und die Grünen -, muss dafür büßen."
Seine Laufzeit ist weit überschritten: Mappus
Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus, ein Atomkraftgegner der ersten Stunde, hat noch eine Rechnung offen: "Jetzt wo ich quasi im Alleingang dafür gesorgt habe, dass das AKW Neckarwestheim ein für allemal stillgelegt wird, gilt es, diejenigen abzustrafen, die diese ökologisch sinnvolle Entscheidung bis kurz vor die Landtagswahl hinausgezögert haben."
Erste Mutmaßungen, es handele sich bei den Hauptschuldigen um einen kleinen Dicken und eine ältere Dame mit besten Beziehungen zu den Energiekonzernen, wiesen Mappus und Merkel entschieden zurück.
ssi; Foto rechts: Armin Linnartz, CC 3.0, Foto links (Gesicht): Jacques Grießmayer, CC 3.0



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