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Montag, 21. März 2011

Ist das das Ende? Wissenschaftler befürchten baldigen Sonnenuntergang

Lindau (dpo) - Sind wir jetzt zu ewiger Finsternis verdammt? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Lindau wollen Anzeichen dafür entdeckt haben, dass noch heute die Sonne, der Quell allen Lebens, untergehen könnte. Kälte, Dunkelheit, Müdigkeit sind nur einige der möglichen Folgen einer solchen Veränderung von kosmischer Tragweite.

"Wir haben den Stand der Sonne in den letzten Stunden beobachtet, und dabei festgestellt, dass sie mit besorgniserregender Geschwindigkeit immer weiter in Richtung Westen wandert", bestätigte Prof. Günter Lenzner gegenüber dem Postillon. "Wenn dieser Trend anhält - und davon müssen wir leider ausgehen -, dann wird sie noch heute irgendwann gegen Abend untergehen!"
Sonnenuntergangstheoretiker haben schon lange vor diesem Szenario gewarnt. Sie befürchten, dass sich, sollte die Sonne tatsächlich untergehen, eine schreckliche Dunkelheit über das ganze Land legen würde. Auch die Temperatur dürfte um mehrere Grad sinken. "Man muss sich das so vorstellen, als stünde man in einem sehr großen, kalten Schatten", erklärt Alexander Wiandt, der sich schon seit heute morgen mit den Auswirkungen eines möglichen Sonnenuntergangs beschäftigt.
So stellt sich Postillon-Zeichner Caspar David Friedrich den Sonnenuntergang vor
Die Dunkelheit hätte spürbare Folgen für Mensch und Tier, denn nicht nur die Sicht wird stark beeinträchtigt, auch Müdigkeitserscheinungen, die zu stundenlanger Bewusstlosigkeit führen können, will Wiandt nicht ausschließen.
Düstere Gesellen wiederum könnten den Schutz der Dunkelheit nutzen, um Verbrechen zu begehen.
Obwohl die Bundesregierung bereits angekündigt hat, in allen deutschen Städten und in vielen Dörfern sogenannte "Straßenlaternen", die für genau diesen Ernstfall aufgestellt wurden, zu aktivieren, sind die Bürger verunsichert: "Ja, ich habe Angst vor dem Sonnenuntergang", gibt etwa eine 35-jährige Bürokommunikationskauffrau aus Bremen zu. "Deshalb werde ich meinen Arbeitsplatz rechtzeitig verlassen, damit ich bei meinen beiden Kindern sein kann, wenn es dunkel wird."
Und während die meisten Menschen sich nach dem Untergang der Sonne in ihren eigenen vier Wänden verstecken wollen, gibt es auch Leute wie die beiden Berliner Studenten Mark (24) und Micha (39), die sich entschlossen haben, einfach feiern zu gehen, als gäbe es kein Morgen. "Wir müssen das einfach begießen. Immerhin passiert so ein weltbewegendes Ereignis wie der Sonnenuntergang nicht jeden Tag", meint Micha.
ssi; Foto oben: Lykaestria, CC BY-SA 3.0

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