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Donnerstag, 5. Mai 2011

Der große Kandidatencheck: Wer wird Osama bin Ladens Nachfolger?

Islamabad, Kabul (dpo) - Nach dem plötzlichen Dahinscheiden von Osama bin Laden herrscht ein Machtvakuum, das es zu füllen gilt. Derzeit sucht die Terrororganisation al-Qaida fieberhaft nach einem geeigneten Nachfolger an ihrer Spitze.
Der Postillon hat recherchiert und stellt hiermit exklusiv die fünf aussichtsreichsten Kandidaten für die Bin-Laden-Nachfolge vor:


Lothar Matthäus
Der Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wäre fast schon eine Idealbesetzung. Er gilt als international erfahren, hat bereits einen erfolgreichen Hass-Auftritt auf Al-Dschasira hinter sich und ist dafür bekannt, junge Talente zu fördern (Stichwort: Kinderattentäter). Eine Bezahlung von 72 Jungfrauen bei vorzeitigem Vertragsende dürfte den Interessen des smarten Franken durchaus entgegenkommen.
Wahrscheinlichkeit: Sehr hoch, da Matthäus dafür bekannt ist, seinem Arbeitgeber (aktuell: Nationalmannschaft Bulgariens) für ein besseres Angebot jederzeit den Rücken zu kehren.
Foto: Biso, CC BY 3.0

George W. Bush
Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten George W. Bush war nicht nur der Erzfeind bin Ladens, sondern wäre auch der geeignete Nachfolger des Terrorfürsten – zumal der umtriebige Texaner seit 2009 arbeitslos ist. Als religiöser Fanatiker, der auf Menschenrechte pfeift, hat Bush bewiesen, dass er keine Skrupel hat, tausendfach über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen.
Wahrscheinlichkeit: Hoch, Bush würde sich gerne an seinem Nachfolger Barack Obama dafür rächen, dass es ihm gelungen ist, Osama bin Laden zur Strecke zu bringen.

Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña
Der spanischstämmige Adelige Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña (CSU), der kürzlich sogar beinahe Verteidigungsminister geworden wäre, ist praktisch für jedes Amt geeignet. Und: Der promovierte Lebemann wäre sich nicht zu schade, gemeinsam mit seiner Gattin Estefania de Bienmontaña an die Front zu gehen und mit den Selbstmordattentätern vor Ort über ihre Sorgen und Ängste zu plaudern.
Wahrscheinlichkeit: Eher gering, Experten gehen davon aus, dass de Bienmontaña nicht bereit wäre, seinem imposanten Schnurrbart durch einen Vollbart den Charme zu rauben.
Foto: Kathrin Möbius, CC3.0

Lady Gaga
Warum sollte den Job nicht mal eine Frau machen? Die Popmusikerin Lady Gaga qualifiziert sich auf vielfältige Weise für das Amt als al-Qaida-Chefin. Zum einen terrorisiert sie nun schon seit geraumer Zeit arglose Radiozuhörer mit ihren nervigen Melodien und zum anderen wären Fahndungsfotos aufgrund ihrer ständig wechselnden extravaganten Kostüme (z.B. Fleischkostüm aus Halal-Schlachtung) praktisch nutzlos. Zusätzlich würde sie den sonst so drögen Terrorvideos von al-Qaida endlich ein wenig mehr Pepp, Choreografie und Sex-Appeal verleihen.
Wahrscheinlichkeit: Mittel, zwar steht die Gaga drauf, wenn alle hinter ihr her sind, aber es ist noch unklar, ob ihr weitaus unbekannterer Gatte, Lord Gaga III. von Canterbury, sein Einverständnis gibt.
Foto: Daniel Åhs Karlsson, CC BY 3.0

Der kleine Timmy (9), auch bekannt als الطفل
Auch der kleine Timmy (9) gehört zu den Anwärtern auf bin Ladens Nachfolge. Ihm wird ohnehin nachgesagt, er wäre bereits seit Jahrzehnten der eigentliche Drahtzieher bei al-Qaida. Auch die Anschläge vom 11. September 2001 soll der damals noch Neunjährige quasi im Alleingang mit Bausteinen und Papierflugzeugen in seinem Kinderzimmer geplant haben.
Wahrscheinlichkeit: Eher gering, Timmy bleibt gerne im Hintergrund. Nicht umsonst wird er in Terrorkreisen ehrfurchtsvoll "die graue Eminenz" genannt.
Foto: Matthew Hale, CC BY 2.0

ssi



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