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Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña (CSU) erhebt Anspruch auf Guttenbergs Nachfolge

Berlin, München (dpo) - Nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat heute der bis dato noch unbekannte CSU-Politiker Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña seinen Hut in den Ring geworfen. Der spanischstämmige Adelige, der für viele noch ein unbeschriebenes Blatt darstellt, gilt in Unionskreisen als Idealbesetzung für das fordernde Amt.

"Die Bennenung von Dr. de Bienmontaña entspräche nicht nur dem Regionalproporz, da er aus dem fränkischen CSU-Landesverband kommt, sondern wäre hinsichtlich seines legendären Charismas und außerordentlichen politischen Talents genau das richtige Signal", erklärte der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer jovial. "Zudem hat er promoviert, was beweist, dass er über die nötige Selbstdisziplin verfügt."

Auch medial deutet alles darauf hin, dass Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña Guttenbergs Nachfolge antreten könnte: Der Politiker, der mit starkem spanischen Akzent spricht und den bisherigen Verteidigungsminister nach eigenen Angaben leider noch nie persönlich kennenlernen durfte, wird in seinen Ambitionen von der Boulevardzeitung Bild unterstützt – nicht zuletzt wegen seiner überaus attraktiven und engagierten Gattin Estefania de Bienmontaña.

Zudem mangelt es ihm nicht am nötigen Selbstbewusstsein. Alldiejenigen, die behaupten, er sei wie sein Vorgänger ein Blender, verweist Bienmontaña keck in ihre Grenzen: "Derartige Unterstellungen sind abstrus", so der smarte Senkrechtstarter.

ssi; Foto rechts (Kathrin Möbius, CC3.0): Sieht mit seinem stolzen, wohlgegelten Schnurrbart auch noch gut aus: Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña (CSU); Foto links (Karen Massine, CC2.0): Unterstützt ihren Mann, wo sie kann: Estefania de Bienmontaña.
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