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Montag, 8. August 2011

G7-Staaten opfern 99 Jungfrauen, um zornige Finanzmärkte zu besänftigen

Frankfurt, Tokio, New York (dpo) - Die Finanzminister und Notenbankpräsidenten der sieben führenden Industriestaaten (G7) haben endlich ein deutliches Signal gegen die abstürzenden Börsenkurse angekündigt. Um die Finanzmärkte zu besänftigen, sollen noch heute 99 Jungfrauen in einem geeigneten Vulkan geopfert werden.
Stehen schon bereit: Die ersten 15 Jungfrauen
Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank erklärte heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz: "Die allmächtigen Finanzmärkte sind unberechenbar. Da sie auf ein deutliches Zeichen der Politik warten und unsere bisherigen Kriseninterventionen nicht gefruchtet haben, gehen wir davon aus, dass nur ein großzügiges Menschenopfer ihren Zorn noch bändigen kann."
Ideal für marktbesänftigende Menschenopfer
Dann malte Trichet ein €-Zeichen in die Luft und fügte ehrfürchtig hinzu: "Die Wege der Finanzmärkte sind unergründlich."
Menschenopfer sind keine Erfindung der Neuzeit. Sie waren in alten Hochkulturen, wie etwa bei den Azteken, aber auch bei Kelten und Römern, eine durchaus übliche Methode, um unkontrollierbaren, höheren Mächten bedingungslose Unterwerfung zu signalisieren und damit drohendes Unheil abzuwenden.
 ssi

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