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Montag, 24. Oktober 2011

Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf "Enkeltrick" hereingefallen

Berlin (dpo) - Postillon-Recherchen haben ergeben, dass Altbundeskanzler Helmut Schmidt (92) dem sogenannten "Enkeltrick" zum Opfer fiel. Demnach gelang es dem Trickdieb und Betrüger Peer S., durch gemeinsames Schachspielen Schmidts Vertrauen zu erschleichen und dadurch Tantiemen für ein Buch und eine informelle Ernennung zum Kanzlerkandidaten der SPD zu ergaunern.

"Wir haben es hier mit einem Paradefall dieser Betrugsmasche zu tun", erklärt Diplom-Psychologe Horst Wettau gegenüber dem Postillon. "Im ersten Schritt nahm der junge Hochstapler Peer S. (64) bewusst Kontakt zu seinem Opfer auf, dessen Vorname 'Helmut' eindeutig verriet, dass er Altbundeskanzler ist. Dann gab sich S. als Schmidts politischer Ziehsohn aus."
Täter und Opfer auf Titel vereint
Anschließend erschlich sich Peer S. sozusagen "Zug um Zug" das Vertrauen des frisch verwitweten und somit einsamen Altbundeskanzlers durch regelmäßige Schachspiele, in denen er selbstverständlich immer knapp unterlag.
Als Peer S. merkte, dass Schmidt den Köder geschluckt hat, ging er dazu über, den alten Mann auszunehmen. Erst nutzte er die Popularität des ehemaligen Bundeskanzlers, um ein "gemeinsames" Buch zu schreiben, an dessen Verkauf Peer S. vermutlich Millionen verdienen wird.
Außerdem nötigte Peer S. Schmidt solange dazu, ihn zum nächsten SPD-Kanzlerkandidaten zu erklären, bis der verwirrte und hilflose Rentner schließlich aufgab und im Nachrichtenmagazin Spiegel, in der Talkshow von Günter Jauch und im 'gemeinsamen' Buch behauptete, er kenne keinen geeigneteren Kanzler als seinen neuen politischen "Ziehsohn".
Immerhin – vielleicht ist es ein schwacher Trost, dass Peer S. die Früchte seiner Betrügereien womöglich nie ernten wird: Mediziner halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Hochstapler durch das viele Passivrauchen in Schmidts Gegenwart noch vor der nächsten Bundestagswahl an Lungenkrebs stirbt.
ssi; Foto oben: Screenshot NDR



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